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05.02.2016, 08:24

Fürth empfängt Aufstiegsapirant St. Pauli

Ruthenbeck hofft auf den "wegweisenden" Sieg

"Wegweisend" wäre ein Sieg im Heimspiel am Sonntag (LIVE ab 13.30 Uhr bei kicker.de) gegen Aufstiegsaspirant FC St. Pauli, sagte Stefan Ruthenbeck, Trainer der SpVgg Greuther Fürth am Donnerstag. "Weil es zeigen würde, dass die Verantwortlichen die richtigen Entscheidungen getroffen haben."

Stefan Ruthenbeck, Trainer SpVgg Greuther Fürth
Auch St. Pauli ist schlagbar, findet Kleeblatt-Coach Stefan Ruthenbeck.
© imagoZoomansicht

Gemeint ist die Umgestaltung des Kaders. Kurz vor Transferschluss gaben die Fürther Routinier Goran Sukalo an den TSV 1860 München ab. Insgesamt haben sieben Spieler den Verein verlassen, sechs Neue sind da. "Wir haben insgesamt ein neues Gesicht, alles sieht ein bisschen jünger aus. Das Engagement im Training ist überragend", lobte Ruthenbeck. Für die verbliebenen Spieler gebe es nun keine Alibis mehr. "Wir haben uns oft beschwert, dass Spieler nicht den nächsten Schritt gemacht haben. So verpflichten wir sie, Verantwortung zu übernehmen. Wir glauben an die Spieler, sie auf das nächste Niveau zu heben."

Nach der wilden Fahrt im Transferkarussell drängt sich nun die Frage auf, wer beim Pflichtspielstart 2016 spielt. Verzichten muss Ruthenbeck gegen die Hamburger auf die Mittelfeldspieler Andreas Hofmann (Muskelfaserriss) und Tom Weilandt. Letzterer hatte sich im Trainingslager einen Muskelbündelriss zugezogen. Eine "Kontaktverletzung", wie Ruthenbeck nach dem geplatzten Transfer von Weilandt zu den Löwen betonte: "Wir waren nicht nachlässig. Das kam falsch rüber." Weiterhin nicht zur Verfügung steht dem Trainer Rechtsverteidiger Dominik Schad (Mittelfußbruch).

Wir sind nicht so schlecht, wie gerade die Stimmung ist.

Bei St. Pauli lobt Ruthenbeck das Umschaltspiel mit "überfallartigen Kontern" der "vielen schnellen Jungs". Die "klare Handschrift" von Trainer Ewald Lienen sei zu erkennen. "Doch", fügte Ruthenbeck optimistisch hinzu, "St. Pauli ist, wie jeder Gegner in der zweiten Liga, auch schlagbar."

Ziel der Fürther bleibe eine Platzierung zwischen Rang acht und zwölf. "Trotzdem ist derzeit niemand mit Platz zehn zufrieden", stellte der Kleeblatt-Coach klar. "Wir sind nicht so schlecht, wie gerade die Stimmung ist." Ein Sieg gegen den Kiez-Klub wäre sicher die beste Medizin gegen das Stimmungstief.

cfl

2. Liga: 44 Zugänge, 50 Abgänge
Die wilde Fahrt im Transferkarussell
Bard Finne, Alessandro Schöpf, Emil Berggreen und Havard Nielsen
Die teuersten Transfers im Winter

Im Wintertransferfenster 2016 verzeichneten die Zweitligisten 44 Zu- und 50 Abgänge. Während sich Leipzig, St. Pauli, Bochum, Kaiserslautern und Karlsruhe in Zurückhaltung übten, griffen andere Klubs beherzt zu. Freiburg mit Havard Nielsen (RB Salzburg) sowie Heidenheim mit Bard Finne (Köln, je 600.000 Euro) tätigten die teuersten Einkäufe. Nürnbergs Alessandro Schöpf (6 Millionen nach Schalke) und Braunschweigs Emil Berggreen (2,5 Millionen nach Mainz) spielten das meiste Geld ein.
© picture alliance/ imago (Montage)

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weitere Infos zu Ruthenbeck

Vorname:Stefan
Nachname:Ruthenbeck
Nation: Deutschland
Verein:SpVgg Greuther Fürth