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22.06.2015, 12:05

Karlsruhe im Sturm für die neue Saison breiter aufgestellt

Hoffer - mehr als nur ein Back-up für Hennings?

In der abgelaufenen Saison verpasste der Karlsruher SC gegen den HSV in letzter Minute den Sprung in die Bundesliga, in der neuen soll es am besten nicht über die Relegation, sondern direkt nach oben gehen. Dafür rüsteten die Badener bereits in der Offensive auf, Trainer Markus Kauczinski stehen nun neben Zweitliga-Torschützenkönig Rouwen Hennings und Ilijan Micanski zwei neue Stürmer zur Verfügung, die Hoffnung machen.

Sieht der Aufgabe in Karlsruhe selbstbewusst entgegen: Stürmer Erwin Hoffer.
Sieht der Aufgabe in Karlsruhe selbstbewusst entgegen: Stürmer Erwin Hoffer.
© imagoZoomansicht

Der eine der beiden: Erwin Hoffer. Der 28-malige österreichische Nationalspieler, der von Ligakonkurrent Fortuna Düsseldorf zu den Karlsruhern wechselt, soll eine ernsthafte Alternative für den Sturm werden, der beim KSC in der abgelaufenen Saison mit Hennings (17 Tore) und Micanski (fünf Tore) hochkarätig, aber quantitativ auch ebenso dünn besetzt war. Im Winter der vergangenen Spielzeit hatte der einzige echte Back-up für diese beiden, Koen van der Biezen, den Verein Richtung Arminia Bielefeld verlassen. Seitdem hieß es, verletzt sich einer der beiden, wird es eng. Mit Hoffer verfügt Kauczinski nun aber über eine Option, die sich mit 25 Treffern aus 89 Zweiliga-Einsätzen nicht verstecken muss. Für Düsseldorf traf er zuletzt in 30 Spielen immerhin sechsmal. Diese Erfahrung ist für die anstehende "schwierige Saison", die Hoffer erwartet, sicherlich von Nutzen.

Hoffer gibt sich selbstbewusst

Der 28-Jährige ist von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt und peilt die Startelf bei den Badener an - auch wenn einer der Konkurrenten der beste Torschütze im Unterhauses war: "Es gibt keinen Kader in der 2. Liga, in dem nur ein Stürmer steht", so Hoffer. "Eine Mannschaft braucht drei, vier, vielleicht sogar fünf Stürmer. Das ist normal, das ist systemabhängig, und wenn man sich reinhaut, bekommt man immer seine Chance." Eine Kampfansage an die anderen Angreifer im Team von Coach Kauczinski. Was das Ziel in der kommenden Saison angeht, hält er sich mit einer solchen noch zurück: "Man darf auf keinen Fall sagen: Da spielen wir sicher vorne mit. Das geht dann in die Hose", sagt der Routinier, der sein neues Team dennoch "dazu in der Lage" sieht, wieder eine gute Rolle zu spielen.

Köpke darf sich Zeit lassen

Stürmer Nummer vier, U-20-Nationalspieler Pascal Köpke, der von der SpVgg Unterhaching aus der 3. Liga zum KSC stieß, soll noch keine ganz große Rolle spielen und langsam an die 2. Liga herangeführt werden. Der 19-Jährige, der in der abgelaufenen Spielzeit in 31 Partien elfmal traf, könnte dabei von der Erfahrung seiner Mitspieler profitieren - zum Beispiel von einem gewissen Erwin Hoffer.

kid / Peter Putzing

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weitere Infos zu Hennings

Vorname:Rouwen
Nachname:Hennings
Nation: Deutschland
Verein:Fortuna Düsseldorf
Geboren am:28.08.1987

weitere Infos zu Micanski

Vorname:Ilijan
Nachname:Micanski
Nation: Bulgarien
Verein:Korona Kielce
Geboren am:20.12.1985

weitere Infos zu Hoffer

Vorname:Erwin
Nachname:Hoffer
Nation: Österreich
Verein:KFCO Beerschot Wilrijk
Geboren am:14.04.1987

weitere Infos zu Köpke

Vorname:Pascal
Nachname:Köpke
Nation: Deutschland
Verein:Hertha BSC
Geboren am:03.09.1995

Vereinsdaten

Vereinsname:Karlsruher SC
Gründungsdatum:06.06.1894
Mitglieder:7.351 (17.07.2017)
Vereinsfarben:Blau-Weiß
Anschrift:Adenauerring 17
76131 Karlsruhe
Telefon: (07 21) 9 64 34 50
Telefax: (07 21) 9 64 34 69
E-Mail: info@ksc.de
Internet:http://www.ksc.de


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