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13.05.2015, 12:03

Ein Spiel Sperre für Zulj

Fürths Spieler reden doch wieder

Dem vermeintlichen Befreiungsschlag gegen Düsseldorf (3:0) folgte der Rückschlag in Heidenheim - 0:3! Die SpVgg Greuther Fürth ist der Verlierer des 32. Spieltages im deutschen Unterhaus und steckt in akuter Abstiegsgefahr. Die noch hinter den Franken platzierten Teams fuhren allesamt Auswärtssiege ein, Fürth nicht. "So dürfen wir uns nicht präsentieren", meinte ein sichtlich bedienter SpVgg-Coach Mike Büskens. Die Alarmglocken schrillen lauter denn je.

Robert Zulj
Fehlt gegen Darmstadt: Fürth-Stürmer Robert Zulj.
© imagoZoomansicht

"Man sieht am Gegner, wie schnell es in dieser Liga gehen kann. Letztes Jahr knapp an der Relegation gescheitert, jetzt hinten drin." Frank Schmidt, Trainer der Heidenheimer, fasste kurz und knapp die Talfahrt der Fürther zusammen. Vor knapp einem Jahr die Bundesliga noch im Visier, droht dem Kleeblatt nun sogar der Sturz in die Drittklassigkeit.

Nach 49 Minuten war der Spuk in Heidenheim vorbei, Rot für Robert Zulj und das 3:0 per Foulelfmeter von FCH-Urgestein Marc Schnatterer besiegelten vorzeitig die zwölfte Saisonniederlage der SpVgg. "Wir sind uns einig, dass die Leistung desaströs war, das geht so nicht", meinte Torwart Wolfgang Hesl, der unterstreicht, mit so einer Vorstellung wie in der Voith-Arena, "brauchen wir auch nicht auf die anderen zu hoffen".

So dürfen wir uns nicht präsentieren, wir wissen, dass wir eine Verpflichtung haben gegenüber vielen, die emotional am Verein hängen.Fürth-Trainer Mike Büskens nach der Pleite in Heidenheim

Die haben gepunktet, dreifach. Aalen, das vor dem ständigen Schiedsgericht noch um zwei Zähler kämpft (derzeit 31 Punkte), 1860 (33), Aue (34) und St. Pauli (34) haben dafür gesorgt, dass Fürth (34, aber die beste Tordifferenz) kräftig zittern muss. "Wir haben insgesamt im Vergleich zur Vorwoche unsere Basics vergessen, die aber im Abstiegskampf Grundvoraussetzung sind", moniert Stürmer Sebastian Freis, der hofft, dass er und seine Teamkollegen "die richtigen Lehren ziehen für die beiden letzten Spiele".

Presseboykott von kurzer Dauer - Zulj fehlt ein Spiel

Ob die Fürther Spieler die richtigen Lehren ziehen, wird sich in den abschließenden Partien gegen Aufstiegskandidat Darmstadt und in Leipzig zeigen. Kurzzeitig verschlug es den Kickern der SpVgg dabei die Sprache. Vom Presseboykott, den sich die Mannschaft bis zum Darmstadt-Spiel selbst auferlegt hatte, um sich voll auf die anstehende Aufgabe konzentrieren zu können, ist der Verein inzwischen wieder abgerückt.

Fehlen wird gegen die Lilien Zulj, der für seine Rote Karte vom DFB-Sportgreicht am Montag "wegen unsportlichen Verhaltens" mit einer Sperre von einem Spiel belegt wurde.

nik

Tabellenrechner 2.Bundesliga
13.05.15
 
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weitere Infos zu Büskens

Vorname:Michael
Nachname:Büskens
Nation: Deutschland
Verein:Rapid Wien