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06.04.2015, 22:05

Überblick: Spitzentrio marschiert - KSC lässt Federn

Chois Traum-Debüt lässt St. Pauli klettern

St. Pauli setzte am Montagabend ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf und fegte Düsseldorf mit 4:0 aus dem Stadion. Ingolstadt verteidigte am Sonntag den Vorsprung an der Spitze, Darmstadt festigte Rang drei, Karlsruhe ließ Federn. Leipzig drehte die Partie gegen Nürnberg, in Sandhausen gab's gleich zwei Eigentore. Braunschweig siegte am Samstag in Fürth und verlängert die Heimmisere des Kleeblatts. Kaiserslautern hatte mit Heidenheim keine Mühe und bleibt erster Verfolger des FCI.

Choi mit einem Doppelpack zum Debüt

Kyoung-Rok Choi
Traumhafter Einstand: St. Paulis Kyoung-Rok Choi schnürte in der Anfangsviertelstunde einen Doppelpack.
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Am Ostermontag verließ der FC St. Pauli dank eines 4:0-Heimerfolgs gegen Düsseldorf die direkten Abstiegsränge, reichte die Rote Laterne an Aalen weiter und kletterte sogar bis auf den Relegationsrang. Zum Helden des Abends avancierte ein Debütant: In seinem ersten Zweitligaspiel drehte der 20-jährige Südkoreaner Choi auf und überraschte mit einem Doppelpack (9., 16.). Noch vor dem Halbzeitpfiff baute Sobota die Hamburger Führung auf 3:0 aus (40.). Während die Hanseaten ungewohnt leichtfüßig agierten, hinten sicher standen und vorne immer wieder schnelle Konter entfachten, enttäuschte die Fortuna auf ganzer Linie und fiel negativ durch eklatante Defensiv-Schwächen auf. Eine solche nutze Buballa im zweiten Durchgang mit einem Aufsetzer zum 4:0-Endstand aus (51.).

FCI behauptet die Tabellenführung

Feierstimmung: Hübner (li.) lässt sich nach seinem Führungstreffer gegen Frankfurt bejubeln.
Feierstimmung: Hübner (li.) lässt sich nach seinem Führungstreffer gegen Frankfurt bejubeln.
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Spitzenreiter Ingolstadt kam perfekt aus der Länderspielpause und wehrte den Angriff von Lautern ab. Mit 2:0 siegten die Oberbayern gegen den FSV Frankfurt und behaupteten die Tabellenführung mit drei Zählern Vorsprung. Für die Frankfurter war es die erste Niederlage im Kalenderjahr 2015. Und es war ein verdienter Sieg für Ingolstadt: Der Tabellenführer fand gegen äußerst aggressive Frankfurter zunächst schlecht in die Partie, wurde nach einer Viertelstunde jedoch stärker. Der schnelle Lohn: das 1:0 durch Hübner nach einer Ecke von Groß. Spielerisch enttäuschten die Schanzer, doch gerade die ruhenden Bällen des Mittelfeldmanns sorgten immer wieder für helle Aufregung im Strafraum der Bornheimer. Kurz vor der Pause scheiterte Morales nach einem Groß-Standard an der Latte. Nach der Pause machte die Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl weiter Druck und erhöhte durch Hinterseer (58.). Frankfurt indes war in der Offensive harmlos, selbst ein Dreierwechsel von Benno Möhlmann brachte keinen Schwung. So setzte sich der FCI an der Spitze wieder um drei Punkte von Kaiserslautern ab.

Lilien festigen Rang drei

Der SV Darmstadt 98 hält den Anschluss an die direkten Aufstiegsränge durch einen verdienten 2:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum. Die Lilien beeindruckten besonders im ersten Durchgang durch Bissigkeit und starkes Pressing und gingen durch Bregeries wuchtigen Kopfball mit 1:0 in Front (22.). Bochum hatte enorme Mühe im Vorwärtsgang und kam erst nach der Pause zu drei guten Gelegenheiten, die jeweils vom starken Mathenia entschärft wurden. Balogun nutzte in der 77. Minute wieder nach einer Ecke seine Freiheiten im Strafraum und traf per Volleyabnahme zur Entscheidung. Der SVD bleibt durch den Heimsieg auf Rang drei.

Leipzigs Kaiser trifft den Club ins Herz

Nürnberg musste in Leipzig eine unnötige 1:2-Niederlage einstecken. Der Club wartete gegen das ungeordnete RB mit einer furiosen Anfangsphase auf, belohnte sich nach etlichen vergebenen Hochkarätern nach einer knappen halben Stunde mit der überfälligen Führung, die direkt nach Wiederanpfiff dahin war. Reyna glich in der 46. Minute aus. Mitte des zweiten Durchgangs hatte der FCN Pech mit einem Pfostenschuss, während die Sachsen eine der wenigen Chancen durch Kaisers Distanzschuss zum glücklichen Sieg nutzten und den 1. FCN in der Tabelle klar distanzierten.

Aalen trotzt dem KSC

In einer bis zum Schluss spannenden und intensiven Zweitligapartie trennten sich der VfR Aalen und der Karlsruher SC mit 2:2. Für beide Teams ist dieser Punkt nicht zufriedenstellend, kommen beide ihren Zielen so doch nicht entscheidend näher. Dementsprechend drängten beide Parteien bis zum Abpfiff vehement auf den Siegtreffer. Gjasula sicherte dem VfR mit zwei Treffern den Punktgewinn, für den KSC trafen Hennings und Micanski. Die Hausherren sind nun seit vier Spielen, die Gäste seit neun Partien unbesiegt.

Remis zwischen dem SVS und Union

Der Abstand zur akuten Abstiegszone war für Sandhausen und Union Berlin schon vor dem direkten Duell mit ordentlichen zehn Punkten groß genug, um einigermaßen ruhig für die neue Zweitliga-Spielzeit planen zu können. Im direkten Aufeinandertreffen hatten zunächst die Hardtwaldstädter glücklich die Nase vorn, da Union-Abwehrmann Trimmel eine Kübler-Flanke unglücklich ins eigene Tor prallen ließ. Zu Beginn des zweiten Durchgangs "revanchierte" sich Achenbach, der von Parensen angeköpft wurde und zum zweiten Unglücksraben des Nachmittags aufstieg. Mit dem 1:1 können beide Mannschaften definitiv leben, auch wenn der Vorsprung des SVS auf Rang 16 (Aue) auf acht Punkte schmolz.

1860 in Not - Aue feiert

1860 München kam richtig gut in die Partie, doch nach sechs Minuten gab es durch einen Konter die kalte Dusche. Kortzorg vollendete trocken nach Vorarbeit von Mugosa. Die Löwen hatten über die gesamte Partie mehr vom Spiel, bereits vor der Pause musste Vollmann per Kopf den Ausgleich markieren (34.). Auch nach der Pause waren die Münchner tonangebend, direkt nach Wiederanpfiff hatte Adlung eine gute Kopfballchance (47.). In der Folge viel Druck von den Löwen, ohne aber etwas Zählbares zu erzielen, viele Distanzversuche blieben harmlos. Aue schließt durch diesen Dreier bis auf einen Zähler auf 1860 München auf, die Fröhling-Elf rutscht durch diese Niederlage noch tiefer in den Abstiegsstrudel.

Braunschweig verlängert Greuther Fürths Horror-Heim-Serie

Wolfgang Hesl gegen Ken Reichel
Die Entscheidung: Braunschweigs Kapitän Reichel überwindet Greuther Fürths Keeper Hesl.
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Frühes Rot gegen Caligiuri, Eigentor durch Thesker - die SpVgg Greuther Fürth musste am Karsamstag gegen Eintracht Braunschweig einmal mehr einige Nackenschläge vor eigenem Publikum hinnehmen. Am Ende unterlag das Kleeblatt mit 1:2 und wartet damit weiter seit Anfang Oktober (!) auf einen Dreier vor eigenem Publikum.

Allerdings spiegelt das Ergebnis nicht die engagierte Leistung des Büskens-Teams besonders im ersten Durchgang wieder. Denn nach der Notbremse von Caligiuri und dem daraus resultierenden Platzverweis (7.) war Greuther Fürth trotz Unterzahl die aktivere Elf, hatte mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Zulj beendete in der 28. Minute immerhin einen Heimfluch der SpVgg, als er nach 718 (!) torlosen Minuten endlich mal wieder ins gegnerische Netz traf. Zur Pausenführung sollte es aber nicht reichen, weil Thesker in der 31. Minute ein Eigentor unterlief. Auch im zweiten Durchgang blieb Greuther Fürth weiterhin am Drücker, von der Eintracht war trotz Überzahl zunächst nicht viel zu sehen. Als den Franken aber die Kräfte schwanden, waren die niedersächsischen Löwen in der 79. Minute eiskalt zur Stelle: Reichel vollendete einen der wenigen gelungenen Angriffe allerdings völlig ungedeckt zum Siegtor für Braunschweig, das damit den zweiten Auswärtssieg in Serie feiert.

Kaiserslautern bleibt auf Kurs

Weitaus einseitiger verlief die Parallelpartie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Heidenheim. Die Roten Teufel hatten die Partie über die komplette Spielzeit im Griff, der 4:0-Erfolg war zu keiner Zeit in Gefahr. Die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic stellte gleich mit der ersten gefährlichen Situation die Weichen auf Sieg. Nach einem Eckball nutzte Orban die Stellungsfehler in der Heidenheimer Defensive aus und köpfte wuchtig zum 1:0 ein (4.). Lautern blieb am Drücker, es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe sich der 1. FCH einmal befreien konnte. Vor dem Tor blieb die Elf von Trainer Frank Schmidt aber harmlos. Im Gegensatz zu den Pfälzern, für die Matmour in der 42. Minute zur 2:0-Pausenführung traf. Gleiches Bild in Durchgang zwei. Lautern blieb spielbestimmend, Heidenheim fand einfach keinen Zugriff auf die Partie. Einzig ein ebenso unnötiger wie gefährlicher Ausflug von Keeper Sippel in der 62. Minute brachte das Lauterer Tor in Gefahr. Aber das blieb die Ausnahme, Kaiserslautern, das wahrlich nicht sein gesamtes Potenzial abrufen musste, schraubte durch Klich (78.) und Hoffmann (86.) das Ergebnis noch auf 4:0 und bleibt dadurch im Rennen um den Aufstieg auf Kurs.

kon

 
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