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23.02.2015, 22:10

1860 siegt bei Fröhling-Debüt, KSC torlos, Pleite für FCK

Leipzig rettet Remis in Braunschweig

Braunschweig verpasste es am Montagabend gegen Leipzig, näher an die Spitze heranzurücken. Drei Teams des Spitzenquartetts schwächelten schon zuvor, Nutznießer war Darmstadt, das am Freitag Aues Serie beendete. Kaiserslautern rutschte von zwei auf vier: Bei den formstarken Frankfurtern unterlag der FCK am Sonntag trotz Überzahl verdient mit 0:2. Der KSC holte wie Ingolstadt nur einen Punkt. Nürnberg zog mit einem 3:1-Auswärtssieg an Düsseldorf vorbei, Union feierte gegen Heidenheim einen Vorlagenkönig.

Erste Punkte für Braunschweig und Leipzig

Heiße Duelle: Braunschweig und Leipzig schenkten sich nichts, trennten sich remis.
Heiße Duelle: Braunschweig und Leipzig schenkten sich nichts, trennten sich remis.
© Getty ImagesZoomansicht

Am Montagabend trennten sich Braunschweig und Leipzig 1:1. Beide Teams warten demnach weiter auf den ersten Dreier im Kalenderjahr, ergatterten aber ihren ersten Zähler. Die Eintracht verpasste es, einen enorm wichtigen Dreier einzufahren, nachdem die Konkurrenz aus Ingolstadt, Karlsruhe und Kaiserslautern patzte. Beide Teams lieferten sich vom Anpfiff weg ein unterhaltsames Spiel mit offenem Visier. Der direkte Weg zum Tor ersetzte taktisches Geplänkel, Mut und Risiko stachen Vorsicht aus, so dass sich das muntere Geschehen fast immer an einem der beiden Strafräume abspielte. Es dauerte allerdings bis kurz vor dem Pausenpfiff, ehe auch Zählbares heraussprang. Braunschweigs Berggreen brachte die Eintracht aus extrem spitzem Winkel in Front, nachdem er Sekunden zuvor noch am Querbalken gescheitert war. In Hälfte zwei hatte Leipzig mehr Ballbesitz gegen die defensiv konzentriert und leidenschaftlich arbeitenden Braunschweiger, bewies aber zu wenig Ideenreichtum und biss sich immer wieder die Zähne aus. Die Eintracht spielte nach Balleroberungen schnörkellos nach vorne, suchte mit schnellen Gegenstößen nach der Vorentscheidung und besaß die besseren Torgelegenheiten. Eine Viertelstunde vor Spielende wurde Leipzigs Druck immer stärker, Braunschweig zollte dem hohen Einsatz und Tempo Tribut, konnte sich kaum mehr befreien. Der Abwehrriegel hielt - bis zur 84. Minute: Dann war es Kapitän Kaiser, der die Drangphase der Sachsen mit dem 1:1 krönte. Leipzig nahm somit einen Punkt mit, verlor aber Angreifer Poulsen, der kurz vor Spielende mit Gelb-Rot vom Platz flog (87.).

Club dreht den Spieß um

Die Heimmisere von Fortuna Düsseldorf hält an - und hat Folgen: Die Gäste aus Nürnberg zogen durch einen 3:1-Auswärtssieg am Sonntag in der Tabelle am Reck-Team vorbei. In einem umkämpften Duell vergaben Polak (19.) und Liendl (39.) die besten Gelegenheiten vor der Pause, die Highlights gab es nach dem Seitenwechsel: Zunächst drückte Pohjanpalo eine Ecke über die Linie (67.), doch wie der FCN reagierte, hatte nichts mit "geschockt" zu tun: Stark erzielte nach Füllkrugs Vorarbeit sein erstes Profitor (71.), Blum veredelte eine schöne Eckballvariante (77.), und schon war das Spiel gedreht. Nachdem Joker Hoffer das 2:2 nur knapp verpasst hatte (81.), schlug der ebenfalls eingewechselte Kerk auf der anderen Seite zu (88.).

Grifo in den Winkel: Lautern unterliegt verdient

Während sich der Club auf Platz sechs schob, ist der 1. FC Kaiserslautern aus den Aufstiegsrängen gepurzelt. Im Duell der beiden besten Teams 2015 unterlagen die Pfälzer beim FSV Frankfurt nicht unverdient mit 0:2, obwohl sie nach Aoudias Ampelkarte (73.) fast 20 Minuten in Überzahl agieren durften. Da stand es aber bereits 0:1, weil Grifo einen Freistoß aus dem linken Halbfeld perfekt im linken, oberen Winkel versenkte (71.). Dedic räumte letzte Zweifel aus (89.). Der FCK fand kaum Mittel gegen gut sortierte Frankfurter, die ihren dritten Sieg im neuen Jahr feierten.

FCN jubelt nach Sebastian Kerks 3:1 in Düsseldorf
Turm der Freude: Der 1. FC Nürnberg nahm aus Düsseldorf alle drei Punkte mit.
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Schönheim legt dreimal vor: Union baut Heimserie aus

Die Alte Försterei wird zur Festung: Gegen den 1. FC Heidenheim feierte Union Berlin den vierten Heimsieg in Folge. Sieggarant war Linksverteidiger Schönheim, der beim 3:1 alle drei Treffer vorbereitete. Den Rückstand durch Schnatterer (5.) bereinigte Kapitänskollege Kreilach sofort (7.), Brandy brachte einen weiteren schönen Angriff über Schönheim zum 2:1 ins Ziel (28.). Quiring nahm dann früh in Durchgang zwei die Luft aus der Partie (56.) und verstärkte die Heidenheimer Sorgen: In den letzten acht Spielen gewann der Aufsteiger nur einmal.

Äußerst effiziente "Löwen": Erfolgreiches Fröhling-Debüt bei 1860

Torsten Fröhling gelang ein guter Einstand: Seine Löwen gewinnen mit 2:1.
Trainer Torsten Fröhling gelang ein guter Einstand: Seine "Löwen" gewinnen mit 2:1.
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Gegen seinen Ex-Klub FC St. Pauli saß der neue Trainer Torsten Fröhling erstmals auf der Bank des TSV 1860 München und überraschte gleich mit einer personellen Maßnahme: Ersatzkeeper Eicher erhielt eine Chance zwischen den Pfosten. Am Ende hatte sein Team nach sieben sieglosen Partien endlich wieder drei Punkte eingefahren. Die erste Chance hatten allerdings die Gäste mit einem Kopfball von Thy (2.), der allerdings nur das Außennetz traf. Die "Löwen" hatten dagegen in der gesamten ersten Hälfte keinen eigenen Torschuss zu verzeichnen - und gingen dennoch in Führung: In der 10. Minute flankte Bandowski in den Strafraum, Gonther wollte eigentlich die Situation klären, traf allerdings den Ball nicht richtig und lenkte ihn so unglücklich ins eigene Tor ab. In der Folge waren die Münchner auf Ergebnishalten bedacht, die Partie spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Nach der Pause gab es eine kurze Sturm- und Drangphase der Hamburger, die mit einem Pfostentreffer von Rzatkowski in der 52. Minute prompt eine große Chance zum Ausgleich hatten. In der 72. Minute war dann auf der anderen Seite Wolf per Kopf zur Stelle und sorgte für das 2:0. Doch der Jubel der Anhänger der "Löwen" hielt nur kurz: Nöthe verkürzte nur fünf Minuten später auf 1:2. Dabei blieb es allerdings bis zum Ende, die Münchner konnten damit die Abstiegszone vorerst verlassen, während St. Pauli weiter die Rote Laterne innehat.

KSC - Bochum: Viele Chancen, kein Tor

Auch der Karlsruher SC, der am anderen Ende der Tabelle um den Aufstieg mitspielt, wechselte den Torhüter: Für den angeschlagenen Orlishausen (Hüftprellung) stand Vollath zwischen den Pfosten und hatte zahlreiche Gelegenheiten, das zuvor geäußerte Vertrauen seines Trainers Markus Kauczinski zu rechtfertigen. Bis zum Schluss hielt er gegen die sich absolut nicht versteckenden Gäste aus Bochum den Kasten sauber. Auch der KSC hatte gute Chancen zum Siegtreffer, Peitz (83.) und Hennings (84.) verfehlten im temporeichen Schlussspurt das Ziel. Nach einer sehenswerten Partie hieß es somit am Ende torlos 0:0, der KSC bleibt damit weiter oben dabei.

Wieder eine Nullnummer für die Fürther

Fürths Keeper Hesl pariert den Elfmeter gegen Sandhausens Wooten.
Fürths Keeper Hesl pariert den Elfmeter gegen Sandhausens Wooten.
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Die SpVgg Greuther Fürth verpasste nach dem 1:0-Auswärtssieg beim FC St. Pauli nachzulegen und kam gegen Sandhausen am Freitagabend nur zu einem 0:0. Dabei hatten die Fürther im ersten Abschnitt noch Glück, dass Keeper Hesl einen schwach geschossenen Elfmeter von Wooten sicher parieren konnte. In der Offensive war von der Elf von Trainer Frank Kramer in Hälfte eins nichts zu sehen. Nach dem Seitenwechsel wurde das Kleeblatt etwas mutiger, doch in vorderster Front blieb Fürth der entscheidende Punch verwehrt. Sandhausen, das einige Zeit die Initiative im Ronhof innehatte, blieb bei Standards gefährlich, doch Hesl hielt das zu Null fest. Für Fürth war es das fünfte torlose Remis in den letzten acht Spielen.

Ingolstadts Leckie verhindert die Mini-Krise

Spitzenreiter Ingolstadt musste nach dem 2:3 gegen Sandhausen mit einem Remis in Aalen leben. Beim Kellerkind spielte die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl 1:1 und verhindert damit die Mini-Krise. Bei seinem Ex-Klub sah Hasenhüttl seine Ingolstädter zunächst überlegen, doch konnte sich der FCI im ersten Abschnitt kaum Chancen herausspielen - die zahlreichen von Groß ausgeführten Freistoß-Situationen brachten ebenfalls zu wenig ein. Der VfR agierte sehr bissig und mühte sich nach Kräften gegen die größere spielerische Klasse der Gäste, doch dann kam es zu einem Zusammenprall im Strafraum zwischen Ingolstadts Torwart Özcan und Ademi, den der Schiedsrichter mit einem Elfmeter ahndete - Gjasula lief an und vollstreckte sicher. Aalen gab der Führungstreffer kurzfristig Sicherheit, doch dann erhöhten die Audistädter den Druck und konnten sich bei Leckie bedanken, der entwischte und mit einem trockenen Schuss den Endstand markierte.

Aue verpasst den dritten Dreier

Aue feierte im Abstiegskampf im neuen Jahr zwei überraschende Siege, im dritten Rückrundenspiel blieb den Sachsen allerdings der dritte Streich verwehrt. Die Veilchen mussten gegen die Darmstädter Lilien ein spätes 0:1 hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Tomislav Stipic agierte leicht überlegen, doch diesmal fehlte das Schussglück. Anders bei den Hessen, die in der Schlussphase durch Gondorf den entscheidenden Treffer erzielten und im Aufstiegsrennen weiter voll mitmischen.

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