Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
17.11.2014, 18:30

Nürnberg: Auch Schäfer darf sich präsentieren

Weiler hofft "auf ein positives Resultat"

Von wegen Länderspielpause: Stolze sieben Einheiten hat der neue Club-Coach René Weiler bis zum Wochenende angesetzt. Dabei darf sich auch der unter seinem Vorgänger Valerien Ismael ausgebootete Raphael Schäfer wieder präsentieren. Bei Weilers Debüt am kommenden Sonntag ausgerechnet gegen den ungeschlagenen Primus FC Ingolstadt dürfte aber erneut Patrick Rakovsky den Vorzug im Tor erhalten.

René Weiler
Der neue Coach René Weiler drückt beim 1. FC Nürnberg mächtig auf das Tempo.
© imagoZoomansicht

Gegen Ende, kurz vor fünf Uhr abends, zog bereits die Dunkelheit auf über dem Nürnberger Valznerweiher. Mit einer gut zweistündigen Trainingseinheit starteten 13 Feldspieler und drei Torhüter des 1. FCN - neben den bei ihren Nationalmannschaften weilenden Profis fehlte Stürmer Peniel Mlapa wegen Knieproblemen - am Montag in die Vorbereitung auf das sonntägliche Heimspiel gegen den FC Ingolstadt.

Athletik-, Koordinations- und Technikübungen ließ der neue Trainer René Weiler Spielformen auf engem und auf großem Feld folgen, und die Spieler wirkten bei der höchst intensiven Einheit konzentriert wie lange nicht mehr.

Als "sehr, sehr wichtig" bezeichnet nicht nur Sportvorstand Martin Bader die Begegnung gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer. Eine undankbare Aufgabe also für Weiler? "Ich weiß nicht", sagt der 41-Jährige und stellt die Gegenfrage: "Wäre es dankbarer, wenn wir zum Auftakt gegen den Letzten spielen würden?"

Wo sein vor einer Woche entlassener Vorgänger Valerien Ismael der Mannschaft gerade in Länderspielwochen jede Menge Freizeit gewährte, was in der Nürnberger Führungsetage zuletzt für tiefes Stirnrunzeln gesorgt hatte, da hat Weiler in der Woche vor seinem ersten Zweitligaspiel in Deutschland stolze sieben Einheiten angesetzt. "Ich freue mich auf das Spiel", meint er und hofft "auf ein positives Resultat".

Welche Elf sich am Sonntag in das Unternehmen "Aufholjagd" stürzen wird, hat Weiler noch nicht entschieden. Klar scheint, dass der 21-jährige Patrick Rakovsky auch gegen den FCI zwischen den Pfosten stehen wird, auch wenn der unter Ismael auf plumpe Art und Weise ausgebootete langjährige Stammtorhüter Raphael Schäfer (35) wie alle anderen Profis die Möglichkeit bekommt, sich zu präsentieren und im Training engagiert zur Sache geht.

Doch mit der Vorgabe, einen Generationswechsel im Kasten einzuleiten, ging schließlich schon Ismael zu Saisonbeginn ins Rennen - so ziemlich die einzige Aufgabe, die der 39-Jährige in seiner Amtszeit zur Zufriedenheit der Club-Führung erledigen konnte.

Harald Kaiser

17.11.14
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Weiler

Vorname:René
Nachname:Weiler
Nation: Schweiz
Verein:RSC Anderlecht