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28.09.2014, 14:36

Nürnberg: Sportvorstand will weitermachen

Bader verwirft vorerst seine Rücktrittsgedanken

Nach einer Krisensitzung am Donnerstag hatte Sportvorstand Martin Bader erklärt, er müsse "noch eine Nacht darüber schlafen", ehe er über seine Zukunft entscheide. Etwas länger hat es dann doch gedauert, inzwischen hat sich Bader aber positioniert. "Nach weiteren Gesprächen habe ich mich entschieden, dass ich vorläufig weitermache", erklärte der 46-Jährige.

Sitzt erst einmal weiter im Sattel: FCN-Sportvorstand Martin Bader.
Sitzt erst einmal weiter im Sattel: FCN-Sportvorstand Martin Bader.
© imagoZoomansicht

Vor allem einer Person dürfte diese Nachricht nicht sonderlich gefallen. Der ehemalige Radiomoderator Günther Koch, der bei der Krisensitzung zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Schramm, dem sportlichen Leiter Wolfgang Wolf und Bader außen vor war, hatte am Donnerstag seine eigene Pressekonferenz initiiert. Da forderte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende unverblümt den Rücktritt von Bader. "Vereinsschädigendes Verhalten" hatte Schramm den bizarren Auftritt von Koch genannt, der FCN-Boss entschuldigte sich "im Namen meiner Aufsichtsratskollegen".

Am kommenden Dienstag steht beim Club die Mitgliederversammlung an, bei der mehrere neue Gesichter ins Kontrollgremium des Clubs gewählt werden dürften. Diese wird aufgrund der aktuellen Situation und der deshalb zu erwartenden höheren Teilnehmerzahl von der Meistersingerhalle in die Frankenhalle verlegt. Danach will Bader die Situation neu überdenken. Am Montagabend steht für den FCN das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (LIVE! ab 20.15 auf kicker.de) an. Die letzten drei Spiele verloren die Nürnberger allesamt, schossen dabei kein Tor und fingen sich acht Gegentreffer.

 
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