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03.09.2014, 11:54

Hamburg: Aus für den Cheftrainer

St. Pauli: Meggle folgt auf Vrabec

Nach dem enttäuschenden Saisonstart und der schwachen Vorstellung am Montagabend bei der 0:3-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth ist Trainer Roland Vrabec nicht länger Trainer des FC St. Pauli. Das Präsidium und Sportchef Rachid Azzouzi tagten am Dienstag. Ergebnis: Vrabec muss gehen, der bisherige U-23-Coach Thomas Meggle wird Cheftrainer und freut sich auf "eine tolle Aufgabe".

Thomas Meggle ist neuer Cheftrainer beim FC St. Pauli.
Thomas Meggle ist neuer Cheftrainer beim FC St. Pauli.
© imagoZoomansicht

Der Dienstag stand im Zeichen der Gespräche. Sportchef Rachid Azzouzi mit Roland Vrabec, Azzouzi mit dem Präsidium - danach war klar: Der 40-jährige Coach muss gehen. Die Trainingseinheit am Mittwoch um 10 Uhr wird bereits von Co-Trainer Timo Schultz geleitet. Thomas Meggle übernimmt als Cheftrainer.

Der Ex-Profi ist ein Idol beim Kiez-Klub und hat seinen Vertrag erst Sonntag vorzeitig bis 2017 verlängert. Es ist der zweite Versuch des Klubs, einen eigenen Trainer heranzuführen, nachdem sich Vrabec, zuvor Assistent von Michael Frontzeck, nicht mal ein Jahr im Amt gehalten hat. Ihm waren nicht allein vier Punkte aus vier Partien zum Start zum Verhängnis geworden, sondern vor allem der spielerisch besorgniserregende Zustand der Mannschaft. Auch beim einzigen dreifachen Punktgewinn, dem knappen Erfolg gegen Sandhausen (2:1), wussten die Kiezkicker alles andere als zu überzeugen und kamen nur glücklich durch ein erstochertes Tor in der Nachspielzeit zu den drei Punkten. "Trotz des Sieges haben wir Rotz gespielt. Nach so einem Spiel kann ich drei Nächte nicht schlafen", hatte Vrabec nach dem Spiel gegen den SVS noch gesagt und hinzugefügt: "Wir haben vier Punkte auf dem Konto - ohne zu wissen, warum."

Das Spiel in Fürth war sein letztes als St.-Pauli-Coach: Roland Vrabec.
Das Spiel in Fürth war sein letztes als St.-Pauli-Coach: Roland Vrabec.
© Getty ImagesZoomansicht

Meggle übernimmt

Realist Vrabec wusste im Vorfeld der Begegnung in Fürth (0:3) bereits, dass diese zu seinem Schicksalsspiel werden könnte: "Wenn der Verein das Gefühl hat, etwas verändern zu müssen, kann ich das nicht beeinflussen." Vrabec hatte St. Pauli am 6. November des vergangenen Jahres zunächst interimsweise als Nachfolger des entlassenen Michael Frontzeck übernommen. Kurz vor Weihnachten wurde er dann zum Cheftrainer befördert.

Nun also Meggle. Der ehemalige Co-Trainer der Zweitligaelf wurde vor rund einem Jahr zum Chef der Regionalliga-Mannschaft gemacht, hat in dieser Rolle die gewünschte Entwicklung genommen und im Sommer bereits im Fokus von Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden gestanden. Nun steht er im eigenen Verein in der ersten Reihe.

"Ich musste nicht lange überlegen, als Rachid mich in der Nacht auf Mittwoch gefragt hat", meinte der 39-Jährige und nannte seinen neuen Job "eine tolle Aufgabe". Seinen Einstand als Verantwortlicher auf der Bank wird Meggle mit dem Testspiel St. Paulis bei Bayer 04 Leverkusen am Donnerstag (18.30 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion) geben. Das erste Training wird er am Freitag leiten.

Sebastian Wolff

 
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weitere Infos zu Vrabec

Vorname:Roland
Nachname:Vrabec
Nation: Deutschland
Verein:FSV Frankfurt

Vereinsdaten

Vereinsname:FC St. Pauli
Gründungsdatum:15.05.1910
Mitglieder:23.500 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Braun-Weiß
Anschrift:Harald-Stender-Platz 1
20359 Hamburg
Telefon: (0 40) 31 78 74 21
Telefax: (0 40) 31 78 74 29
E-Mail: kontaktformular@fcstpauli.com
Internet:http://www.fcstpauli.com