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18.08.2014, 17:21

FSV Frankfurt: Neuzugänge sollen das Team stabilisieren

Balitsch kommt für ein Jahr - Mölders auch?

Der FSV Frankfurt schlägt sich weiter mit bescheidenen Leistungen durch die Saison. Nach zwei Pleiten in der Liga retteten sich die Frankfurter bei Viertligist Sportfreunde Siegen erst im Elfmeterschießen (8:7) in die zweite Runde des DFB-Pokals. Erneut auffällig: die teils desaströse Abwehrleistung. Nun soll Hanno Balitsch Abhilfe leisten.

Hanno Balitsch
Überzeugte im Probetraining und bleibt beim FSV Frankfurt: Hanno Balitsch.
© imagoZoomansicht

In Siegen patzten die sonst so zuverlässigen Außenverteidiger Alexander Huber und Denis Epstein sowie Kapitän Manuel Konrad vor den Gegentoren. Zu allem Überfluss sah Schlicke-Vertreter Marcel Kaffenberger die Rote Karte.

"Ich habe keine Erklärung für die Fehler. Es ist schon komisch, dass sich das bei uns so häuft, aber ich bin mir sicher, dass das kein Dauerzustand sein wird", gibt sich Huber trotz allem optimistisch. Doch ausgerechnet jetzt wartet Bundesligaabsteiger 1. FC Nürnberg am Samstag als nächster Gegner. Angst macht das Huber allerdings nicht: "Nürnberg ist auch nicht perfekt. Wir haben nichts zu verlieren, gehen zuversichtlich ins Spiel."

Helfen soll bei dieser schweren Aufgabe einer, der den FCN bestens kennt: Wie der kicker vorab berichtete, kommt Hanno Balitsch (33) zum FSV und erhält einen Vertrag über ein Jahr. "Hanno Balitschs Qualitäten sind unbestritten, das hat er in zahlreichen Bundesligajahren unter Beweis gestellt", lobte FSV-Trainer Benno Möhlmann den Routinier. 59 Erstligapartien absolvierte der gebürtige Hesse für den FCN, ehe er zur neuen Saison aussortiert wurde. Der schwächelnden Frankfurter Hintermannschaft soll Balitsch im defensiven Mittelfeld Stabilität verleihen. "Das ist sicher ein Vorteil für uns", glaubt Huber. "Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir das Gefühl vermittelt, dass ich mich beim FSV Frankfurt sehr wohl fühlen und der Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt helfen kann", sagte Balitsch.

Auch offensiv tut sich was am Bornheimer Hang. Da André Schembri den Beweis seiner Zweitliga-Tauglichkeit bislang noch schuldig bleibt, und sich Mohamed Amine Aoudia im Aufbautraining befindet, steht der FSV in Kontakt mit einem alten Bekannten: Angreifer Sascha Mölders, derzeit beim FC Augsburg Reservist, soll nach Frankfurt zurückkehren. Die Problematik: Nach dem Ausfall von Raul Bobadilla erhofft sich Mölders in Augsburg wieder mehr Einsatzzeiten, zudem müsste er beim FSV erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen.

Susanne Müller

 
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