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09.08.2014, 11:35

Nürnberg: Junger Abwehrverbund steht auf dem Prüfstand

Ismael: "Es gibt keinen Favoriten im Derby"

Valerien Ismael ist sich der Brisanz des Derbys zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth bewusst, auch als Neuling in Franken. "Die Erwartungshaltung ist uns bewusst", erläuterte der FCN-Übungsleiter vor der heiß ersehnten 257. Auflage des fränkischen Nachbarschaftsduells. Trotz aller Emotionen wies Ismael darauf hin, in den entscheidenen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Schwört sein Team auf das 257. Frankenderby ein: Club-Trainer Valerien Ismael.
Schwört sein Team auf das 257. Frankenderby ein: Club-Trainer Valerien Ismael.
© picture allianceZoomansicht

Ismael betonte auf der Pressekonferenz vor der Partie, er erwarte selbstverständlich ein "kampfbetontes, läuferisch starkes Spiel", bei dem es sicherlich emotional zur Sache gehen werde - auf dem Platz wie auf der Tribüne. "Es sollte immer mit Respekt und Fairness zugehen", fuhr Ismael fort, das sei das Wichtigste.

Es gehe darum, auch in der hitzigen Derby-Atmosphäre im Sportpark Ronhof "einen klaren Kopf in den entscheidenden Momenten zu bewahren". Ismael ließ wissen, dass seine Mannschaft konzentriert auftreten werde und voll auf das Derby fokussiert sei. Das traditionsreiche Frankenduell wird nicht nur, aber auch im Kopf entschieden. "Entscheidender Faktor wird sein, auch mit den Emotionen umzugehen." Denn: "Das wird ein sehr intensives Spiel", so der Franzose.

Entscheidender Faktor wird sein, auch mit den Emotionen umzugehen.FCN-Coach Valerien Ismael

Einen Favoriten gäbe es selbstverständlich nicht, in einem Derby sei immer alles offen, so Ismael. Wie er die Partie taktisch angehen wird, wollte der 38-Jährige nicht verraten. Variabel müsse sein Team agieren, sich auf Drucksituationen einstellen. "Wir wissen, was wir umsetzen wollen. Wir wollen den Sieg", so der FCN-Coach.

Bei diesem Unterfangen wird ein wichtiger Führungsspieler definitiv fehlen: Mittelfeldstabilisator Jan Polak zog sich beim Auftaktsieg gegen Erzgebirge Aue (1:0) einen Rippenbruch zu und fällt so rund vier bis sechs Wochen aus. "Durch Polaks Verletzung wird es auf jeden Fall eine Änderung geben", erklärte Ismael. Erwartet wird, dass der frischgebackene U-19-Europameister Niklas Stark in die Verteidigung rutscht und Ondrej Petrak dafür in das defensive Mittelfeld rotiert. "Polak wird uns fehlen, aber unsere Mannschaft ist in der Lage, den Ausfall zu kompensieren", ist der FCN-Übungsleiter hoffnungsfroh.

Stark in die Abwehr, Petrak ins Mittelfeld

Insofern wird es spannend zu sehen sein, wie der als Aufstiegsfavorit gehandelte Bundesliga-Absteiger nun ohne seinen Kapitän auskommen wird. Denn eines geht der umgekrempelten Club-Mannschaft sicherlich ab: Erfahrung. Petrak (22) bildet mit Neueinkauf Alessandro Schöpf (20) die Doppelsechs. Rechnet man noch die aus Tobias Pachonik (19), Stark (19), Javier Pinola (31) und Cristian Ramirez (19) bestehende Abwehrreihe dazu, wird Torhüter Raphael Schäfer in Fürth eine 21,6 Jahre alte Defensivabteilung vor sich auf dem Feld stehen haben.

Viel jugendlicher könnte die Antwort auf Polaks Verletzungspech nicht ausfallen. Bleibt abzuwarten, ob die unerfahrenen Nachwuchskräfte klaren Kopf in den entscheidenden Momenten bewahren können, wie es Ismael fordert.

 
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weitere Infos zu Ismael

Vorname:Valerien
Nachname:Ismael
Nation: Deutschland
Verein:VfL Wolfsburg

Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:04.05.1900
Mitglieder:16.190 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Valznerweiherstraße 200
90480 Nürnberg
Telefon: (09 11) 94 07 91 00
Telefax: (09 11) 94 07 95 10
E-Mail: info@fcn.de
Internet:http://www.fcn.de


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