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23.03.2014, 15:21

Köln, St. Pauli, Fürth, Union und SCP remis

Spieltagssieger FCK und FC Energie

Das Aufstiegsrennen in der 2. Liga bleibt ein Schneckenrennen. Bis auf den 1. FC Kaiserslautern, der am Sonntag 1:0 bei 1860 gewann, ließen alle Aufstiegskandidaten Punkte liegen. Der KSC spielte remis gegen Aue, die Kölner und die St. Paulianer mussten sich am Samstag mit torlosen Unentschieden zufrieden geben, die Fürther holten am Freitag in Dresden einen Zähler. Im Kellerduell zwischen Bielefeld und Cottbus waren die Lausitzer gegen zehn Arminen die Glücklicheren und siegten 3:1.

Karlsruhes Krebs macht das 1:0 gegen Aue.
Karlsruhes Krebs macht das 1:0 gegen Aue.
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Auch der Karlsruher SC nutzte die Patzer der Konkurrenten im Aufstiegsrennen nicht und verpasste einen Big Point. Die Badener mussten sich am Sonntag mit einem 1:1-Remis gegen Erzgebirge Aue zufrieden geben. Den Führungstreffer für die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski erzielte der keineswegs hünenhafte Krebs per Kopf. Die Auer enttäuschten besonders im ersten Abschnitt und verzeichneten nur eine Offensivaktion durch Klingbeil. Der KSC indes kombinierte flüssig nach vorne, ließ jedoch die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss vermissen. Dies sollte sich bitter rächen, denn ein ganz unglücklich abgefälschter Schuss von Aues Okoronkwo klatschte vom Pfosten ins Netz zum 1:1-Endstand.

Gaus findet die Lücke

Auch der 1. FC Kaiserslautern sah angesichts der zahlreichen Unentschieden der Top-Teams die Chance, wieder ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Allerdings hingen die Trauben bei 1860 München relativ hoch. Der erste Abschnitt hielt eine ganze Menge Tempo parat und gute Torgelegenheiten. Adler vergab aussichtsreich für die Löwen, Zollers Schuss aus spitzem Winkel kratzte Schwabl von der Linie. Nach dem Seitenwechsel agierten beide Mannschaften weiterhin mit offenem Visier - Gaus fand für die Pfälzer die Lücke und brachte die Runjaic-Elf in Führung. Nur kurz darauf wurde der Ausgleichstreffer der Funkel-Elf durch Stark korrekterweise wegen Abseits aberkannt. Die Löwen rannten weiter an und hatten den Ausgleichstreffer mehrfach auf dem Fuß, doch scheiterten sie am fehlenden Zielwasser oder am starken FCK-Keeper Sippel, der den Dreier letztlich festhielt.

Salger ist der große Pechvogel - Sanogo der FCE-Held

Sanogo, hier gegen den Bielefelder Lorenz, traf für die Cottbuser auf der Alm doppelt.
Sanogo, hier gegen den Bielefelder Lorenz, traf für die Cottbuser auf der Alm doppelt.
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In Bielefeld stieg das ultimative Kellerduell, Schlusslicht Cottbus gastierte beim Vorletzten Bielefeld. Seitens der Lausitzer wurde der "Endspiel-Charakter" dieses Aufeinandertreffens heruntergespielt, doch nach dem 3:1-Auswärtssieg war die Freude bei FCE-Coach Jörg Böhme riesengroß. Die Arminen vergaben im ersten Durchgang mehrere Großchancen größtenteils kläglich, auf der Gegenseite fehlte bei Sanogos Führungstor jegliche Zuordnung. Noch dicker kam es für Ostwestfalen früh im zweiten Abschnitt, denn Fießer flog mit der Ampelkarte vom Platz. In Überzahl verwalteten die Cottbuser den Vorsprung nur noch und verpassten es, nachzulegen. Dies sollte bestraft werden: Bielefelds Joker Przybylko machte aus abseitsverdächtiger Position das 1:1. Cottbus wollte es nun nochmal wissen und kam durch eine weitere Slapstick-Einlage der Meier-Elf zum Sieg: Salger fabrizierte ein Billard-Eigentor, kurz darauf machte Sanogo mit seinem zweiten Tor alles klar.

Dreimal Null-Null

Der Samstag geriet zur völligen Magerkost auf allen drei Plätzen, denn die Akteure verzichteten darauf, Tore zu erzielen. Dabei gab es in Köln reichlich Möglichkeiten. Der VfR Aalen war froh, die ersten Minuten beim FC unbeschadet überstanden zu haben. Vor allem Peszko machte ordentlich Betrieb. Aber für den großen Aufreger sorgten die Gäste von der Ostalb. Nach einem Kopfball von Hainault hielt Horn den Ball zwar, doch die große Frage lautetet: Drin oder nicht? Jedenfalls war es eine Millimeterentscheidung, die der Schiedsrichter zugunsten der Kölner auslegte.

Anthony Ujah (links) und Andre Hainault
Luftkampf: Anthony Ujah (links) und Andre Hainault schenkten sich nichts.
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Der FC nahm gegen Ende der ersten Hälfte wieder etwas Tempo auf, doch es blieb beim torlosen Remis nach 45 Minuten. Der VfR agierte überaus clever, hatte durch ein schönes Solo von Pohjanpalo sogar erneut die Chance, in Führung zu gehen. Einen Vorwurf durfte man dem FC aber nicht machen, der Spitzenreiter machte richtig Druck. Ein Schuss von Helmes verfehlte sein Ziel beispielweise nur knapp, Aalen blieb aber durch Konter stets gefährlich. Letztlich blieb es beim torlosen Remis.

Latte verhindert Ingolstadts Sieg

Nicht besser erging es den Fans am Millerntor in Hamburg, der FC Ingolstadt rang dem FC St. Pauli einen Punkt ab. Gleich in der Anfangsphase hatte Hofmann aus fünf Metern die Chance einzuschießen, doch der Stürmer trat ein Loch in die Luft und die Kugel hoppelte weiter. Ansonsten war vor den Toren auf beiden Seiten nichts los. St. Pauli kam gegen den FCI nicht in den Abschluss, besser machten es die Gäste. Kurz vor der Pause stand bei einem Schuss von Quaner nur noch der Querbalken im Weg. Das Bild änderte sich nicht wesentlich. Die Hamburger wirkten regelrecht gehemmt, während Ingolstadt sich teuer verkaufte und der Führung stets näher war.

Auch die dritte Partie des Nachmittags tanzte nicht aus der Reihe und lieferte ein torloses Remis. Das Duell zwischen dem FSV Frankfurt und Fortuna Düsseldorf geriet über weite Strecken zu einer recht zähen Angelegenheit. Zahlreiche Fehlpässe, Ungenauigkeiten und Zweikämpfen im Mittelfeld prägten das Spiel, sodass es am Ende beim leistungsgerechten Remis blieb. Damit sind die Frankfurter seit drei Spielen ungeschlagen, während die Düsseldorfer genauso lange auf einen Erfolg warten.

Dedic so kalt wie Djurdjic

Nicht viel zu sehen, aber eiskalt vom Punkt: Fürths Djurdjic, hier gegen Dresdens Hartmann.
Nicht viel zu sehen, aber eiskalt vom Punkt: Fürths Djurdjic, hier gegen Dresdens Hartmann.
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Die Dresdner brauchten im Keller dringend Punkte und gingen gegen die SpVgg Greuther Fürth entsprechend engagiert in die Partie. Die Sachsen erarbeiteten sich nach kurzer Eingewöhnung ein klares Übergewicht gegen die im ersten Abschnitt enttäuschenden Franken. Pech hatte Gueye nach einer Ecke, als sein Kopfball an die Latte klatschte. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel ausgeglichener, doch das Niveau verflachte zunächst zusehends. Fehlpässe in Hülle und Fülle gab es zu bestaunen. Doch dann brachte Gueye Stieber haarscharf an der Strafraumgrenze zu Fall und Djurdjic verwandelte mit dem ersten Ball aufs Tor den fälligen Elfmeter. Dynamo zeigte sich kurz geschockt und startete dann die Aufholjagd, die ebenfalls mit einem Elfmeter gekrönt wurde. Fürths Brosinski hatte Ouali ein bisschen zu Boden getätschelt, Dedic zeigte ebenfalls keine Nerven beim Strafstoß und besorgte den 1:1-Endstand. In der Schlussphase verpasste die SpVgg durch Weilandt den Sieg, als sein Tor wegen Abseits aberkannt wurde.

Brandy lässt Union weiter träumen

Im Duell um die Aufstiegsplätze zwischen Union Berlin und dem SC Paderborn gab es ein verdientes 1:1-Unentschieden. Die Paderborner hatten im ersten Abschnitt mehr vom Spiel und kombinierten etwas flüssiger, vergaben jedoch in einem zerfahrenen Spiel die beste Chance: Koc verzog freistehend vor dem Tor der Berliner. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Eisernen eindeutig die Schlagzahl und wurden schnell dafür belohnt. Mattuschkas Flanke landete genau auf dem Kopf von Brandy und der Ex-Paderborner (109 Ligaspiele für den SCP) köpfte sehenswert ein. Das Führungstor gab den Hausherren weiteren Auftrieb, doch wurden die Paderborner Mitte des zweiten Abschnitts immer mutiger - Wurtz drosch den Ball in aussichtsreicher Lage drüber. Auf der Gegenseite verpasste der eingewechselte Quiring mit seinem Pfostentreffer die Vorentscheidung. Dies sollte sich bitter rächen, denn Hünemeier zimmerte kurz vor dem Spielende das Leder in den Winkel.

Dank Stieflers Hammer: Bochum hat zuhause die Seuche

Der VfL Bochum hat im heimischen Stadion weiterhin die Seuche. Die Mannschaft von Trainer Peter Neururer verlor auch gegen den SV Sandhausen mit 0:1 und bleibt damit das schlechteste Heimteam der 2. Bundesliga. Das Unheil für den Ruhrklub nahm schon früh seinen Lauf, als Stiefler per Fernschuss einen Fehler der Bochumer im Aufbauspiel ausnutzte. Die Sandhäuser hätten schon im ersten Abschnitt nachlegen können, doch zeigte sich der SVS in der Chancenverwertung zu nachlässig. In Hälfte zwei fiel den Bochumern weiterhin fast nichts ein, um die Schwartz-Elf in Verlegenheit zu bringen. Der SVS verwaltete den knappen Vorsprung sicher.

 
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zum Thema

2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
11. FC Köln38:1549
 
2SpVgg Greuther Fürth45:3045
 
3SC Paderborn 0746:4143
 
4FC St. Pauli34:2942
 
51. FC Kaiserslautern38:2641
 
6Karlsruher SC35:2340
 
71. FC Union Berlin38:3239
 
8SV Sandhausen22:2237
 
91860 München27:2935
 
10FSV Frankfurt36:3734
 
11Fortuna Düsseldorf26:3433
 
12VfR Aalen25:3232
 
13FC Ingolstadt 0425:3031
 
14Erzgebirge Aue32:4031
 
15VfL Bochum23:2930
 
16Dynamo Dresden27:3925
 
17Arminia Bielefeld31:5025
 
18Energie Cottbus31:4123

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