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25.12.2013, 19:00

Kaiserslautern beendet Negativlauf

Zoller: "Der Druck war zu spüren"

Der 1. FC Kaiserslautern hat eine Berg- und Talfahrt der Gefühle hinter sich. Bereits Ende August musste Trainer Franco Foda gehen. Wenig später übernahm Kosta Runjaic das Ruder in der Pfalz. Zwischenzeitlich ging es für die Roten Teufel in der Folge bis auf Platz 1. Zuletzt sorgten allerdings drei Niederlagen (gegen Dresden, Düsseldorf und Paderborn) für Sorgenfalten. Doch Simon Zoller beendet in Ingolstadt nicht nur die eigene Ladehemmung, sondern sorgte auch für einen versöhnlichen Jahresabschluss.

Ladehemmung und Krise beendet: Kaiserslauterns Simon Zoller.
Ladehemmung und Krise beendet: Kaiserslauterns Simon Zoller.
© imagoZoomansicht

Platz drei zurückerobert, Weihnachtsfest gerettet: Matchwinner Simon Zoller sprach nach dem 2:1 in Ingolstadt allen beim Aufstiegsanwärter 1. FC Kaiserslautern aus dem Herzen. "Wir sind alle erleichtert, der Druck vor dem Spiel war ja schon zu spüren", sagte Zoller, der mit seinen Saisontoren neun und zehn fast im Alleingang für den wichtigen Auswärtsdreier gesorgt und damit die kleine Krise der Pfälzer beendet hatte. "Wir haben uns für die Arbeit der letzten Woche belohnen und so uns und den Fans ein Weihnachtsgeschenk machen können", freute sich Zoller.

Zoller beendete mit seinem Doppelpack eine Durststrecke von eineinhalb Monaten. "Dass es so klappt, ist natürlich schön", sagte der Matchwinner. "Ich bin froh, der Mannschaft geholfen zu haben. Wir freuen uns über die drei Punkte." Der Stürmer geht mit zehn Toren nun als bester Zweitligatorjäger ins neue Jahr. Der nunmehr zweitplatzierte Mahir Saglik (SC Paderborn) durchlebt derzeit selbst eine Krise. Seine neun Tore hat er bis zum zwölften Spieltag gesammelt, seitdem wartet er auf Treffer Nummer zehn.

"Der Sieg ist eine große Erleichterung für uns", freute sich Runjaic. "Nach der Punkteausbeute der letzten Wochen war es umso wichtiger, noch mal ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das ist uns gelungen." Und es war angesichts der großen Pläne der Pfälzer auch bitter nötig.

Spitzenreiter 1. FC Köln scheint bei acht Punkten Vorsprung schon enteilt, auch der Tabellenzweite SpVgg Greuther Fürth hat nach 19 Spieltagen vier Punkte mehr auf dem Konto. Dahinter herrscht wieder einmal Gedränge im Unterhaus: Vier Mannschaften liegen mit jeweils 31 Punkten gleichauf, selbst der Tabellen-Achte 1860 München liegt nur drei Zähler hinter Lautern.

Doch erst einmal war auch für die Pfälzer Weihnachtsruhe angesagt. "Die Pause wird uns gut tun, wir werden im neuen Jahr wieder richtig Gas geben", kündigte Trainer Runjaic an. Gleich zum Auftakt Anfang Februar zählt es dann, wenn am ersten Spieltag im Jahr 2014 daheim das Spitzenspiel gegen Fürth ansteht.

Trainingsauftakt ist bereits am Montag, den 6. Januar. Zum Trainingslager geht es für zehn Tage (10. bis 20. Januar) ins türkische Belek. Bevor das erste Pflichtspiel über die Bühne geht, stehen zudem einige Testspiele auf dem Programm, unter anderem geht es gegen Dortmund und Austria Wien.

25.12.13
 
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