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25.11.2013, 22:10

Überblick: FCK top - St. Pauli klettert - Aue überholt Fortuna

Spitzenreiter FCK: Löwen bremsen Fürth aus

Am Samstag war Kaiserslautern durch einen Sieg über Union auf Platz eins geklettert, weil Köln überraschend gegen Ingolstadt patzte. Fürth hätte am Montag kontern können, scheiterte aber bei 1860 und verpasste damit den Sprung an die Spitze. Der FC St. Pauli hat nach dem Sieg am Sonntag in Aalen Kontakt zur Spitzengruppe, Aue überholte dezimierte Düsseldorfer. Der KSC stoppt die Dresdner Serie. Die Misere in Cottbus und Bielefeld ging am Freitagabend weiter.

Jubel bei den Löwen: Dominik Stahl (Mitte) erzielte das entscheidende Tor.
Jubel bei den Löwen: Dominik Stahl (Mitte) erzielte das entscheidende Tor.
© Getty ImagesZoomansicht

Platz eins hatte Greuther Fürth am Montagabend als Gast von 1860 München im Visier. Im bayerischen Duell hätte der Bundesliga-Absteiger dafür einen Sieg gebraucht, doch daraus wurde nichts. In der ersten Hälfte neutralisierten sich die beiden Teams fast vollständig, kaum einmal wurde es vor den Toren gefährlich. Das änderte sich mit Wiederbeginn schlagartig, gleich in den beiden ersten Minuten gab es auf beiden Seiten gute Möglichkeiten. Zum entscheidenden Einschlag kam es in der 56. Minute: Lauth legte ab, Stahl nahm Maß, Hesl konnte dem Ball nur nachschauen. Nach dem 1:0 in Bielefeld in der Vorwoche war Stahl damit wieder Matchwinner. Die Fürther suchten nach einer passenden Antwort, aber spielerisch lief bei den Franken nicht viel zusammen. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich blieb so ein Schuss von Stieber, der abgefälscht an der Latte landete (60.). Doch die SpVgg blieb tor- und entsprechend auch punktlos. Die Fürther sind damit auf Rang drei notiert, 1860 macht einen Sprung auf Position acht.

St. Pauli schiebt sich weiter hoch

Machte das 1:0 für St. Pauli: Nöthe, der von Kollege Rzatkowski (oben) geherzt wird.
Machte das 1:0 für St. Pauli: Nöthe, der von Kollege Rzatkowski (oben) geherzt wird.
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St. Pauli arbeitet sich weiter Richtung Spitzenplätze vor. Die Hamburger gewannen am Sonntag auf der Aalener Ostalb mit 1:0 und belegen nun den vierten Tabellenplatz. Die Kiez-Kicker dominierten vor allem den ersten Abschnitt, in dem auch der Siegtreffer für die Vrabec-Elf fiel - Nöthe startete in der 29. Minute auf rechts ein Solo, das er mit einem Flachschuss zum 1:0 krönte. Im zweiten Durchgang kam der VfR besser in der Offensive zum Zug, doch Hamburgs Keeper Tschauner war gegen Valentini auf dem Posten, zudem vergab Lechleiter zweimal in aussichtsreicher Position. Für die St. Paulianer ist es unter dem Frontzeck-Nachfolger der zweite Zu-Null-Sieg in Folge. Weil am Samstag Klub-Ikone Walter Frosch verstarb, spielte St. Pauli mit Trauerflor.

Giefer fliegt, Debüt für Rensing - Aue zieht vorbei

Düsseldorf kommt weiter nicht in Fahrt. Nach dem Hoffnungsschimmer gegen Sandhausen (1:0) verloren die Fortunen bei den aggressiven Auern völlig verdient mit 0:3. Ab der 35. Minute spielte die Büskens-Elf zu zehnt, nachdem Keeper Giefer eine Notbremse beging und vom Platz flog. Janjic verwandelte den Strafstoß gegen den in der Zweiten Liga debütierenden Rensing souverän zum 2:0 - das 1:0 für den FC Erzgebirge markierte Fink, nachdem sein Düsseldorfer Namenskollege den Ball im Aufbau leichtfertig vertändelt hatte. Nach dem Seitenwechsel besorgte der agile Kocer früh das 3:0 (52.), danach war die Luft raus aus dem Spiel, zumal die Düsseldorfer weiterhin auf ganzer Linie enttäuschten. Durch den klaren Erfolg überholen die Sachsen den Bundesliga-Absteiger sogar in der Tabelle.

Karlsruhe stoppt Dresdner Serie

Der Karlsruher SC feierte einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen Dynamo Dresden und beendete damit die Kletterpartie der Sachsen aus dem Keller. Die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen verlor zuletzt fünfmal in Serie nicht und sammelte dabei elf Punkte. Bei den Badenern ging die Partie für Dynamo allerdings schon in der ersten Halbzeit verloren, nachdem Hennings und van der Biezen schon früh die Weichen für den KSC auf Sieg stellten. Mitte der zweiten Halbzeit legte der eingewechselte Nazarov noch einen Treffer nach und besorgte damit den Endstand.

Kaiserslautern springt an die Spitze

Kaiserslautern gegen Union, Occean gegen Kreilach.
Kaiserslautern gegen Union, Occean gegen Kreilach.
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Der 1. FC Kaiserlautern erklimmt die Spitze der 2. Bundesliga. Mit einem am Ende deutlichen 3:0-Erfolg im Spitzenspiel über Union Berlin lösten die Pfälzer ihre Aufgabe und profitierten von einem Ausrutscher des 1. FC Köln. Über 30.000 Zuschauer wollten das Topspiel der Lauterer gegen Union sehen und erlebten engagierte Gastgeber, die sich in der ersten Hälfte ein leichtes Übergewicht erspielten. Die Schlüsselszene ereignete sich kurz vor dem Pausenpfiff, als Özbeck Occean im Gesicht traf und von Schiedsrichter Aytekin des Feldes verwiesen wurde. Im zweiten Durchgang hatten die Roten Teufel dann deutlich leichteres Spiel. Bei Occeans Führungstreffer protestierte Schönheim, weil der Angreifer ihn gefoult haben soll. Gegen Ende der Partie versuchte sich Union nochmals in der Offensive, wurde von Dick aber klassisch ausgekontert. Den Schlusspunkt setzte Alushi.

Ingolstadt feiert in Köln

Die Kölner erlebten dagegen einen ernüchternden Nachmittag. Ingolstadt, das mit dem neuen Trainer Ralph Hasenhüttl an Stabilität gewonnen hat, stand sicher in der Defensive und ließ nur wenige Torchancen für den FC zu. Der Ex-Kölner Hartmann entschied die Partie für die Oberbayern mit einem Schuss aus 20 Metern Entfernung. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich vergab der eingewechselte Helmes, als er aus drei Metern Entfernung freistehend mit einem Kopfball an der Latte scheiterte. Mit dem Dreier springen die Ingolstädter bis auf Rang 14 in der Tabelle.

Cottbus weiter im freien Fall

Denis Epstein gegen Robert Almer
Der Frankfurter Epstein erzielt das erste seiner beiden Tore, Energie-Keeper Almer ist geschlagen.
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Viel Aufwand, null Ertrag. So lautet das Fazit für Energie Cottbus nach der Partie am Freitagabend (18.30 Uhr) gegen den FSV Frankfurt. Die Lausitzer verloren mit 1:4 (0:1) gegen den FSV Frankfurt und bleiben nach der vierten Niederlage am Stück weiter Tabellenletzter.

Dabei war dem Team von Trainer Stephan Schmidt das Engagement wahrlich nicht abzusprechen. Energie investierte viel, doch vor dem Tor fehlte erneut die Kaltschnäuzigkeit. Sinnbildlich die Szene in der 23. Minute, als Torjäger Sanogo FSV-Keeper Pirson bereits umkurvt hatte, allerdings aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbei zielte. Wie es besser geht, demonstrierten die Hessen. Epstein (35., 77.), Teixeiera (75.) und Kapllani in der Nachspielzeit nutzten die sich bietenden Chancen eiskalt aus. Das Team von Trainer Benno Möhlmann kann nach dem Dreier erst einmal durchatmen, Cottbus geht weiterhin schweren Zeiten entgegen. Immerhin beendete Affane mit seinem direkt verwandelten Freistoß nach 520 Minuten die Torflaute (61.).

"Torfestival" in Sandhausen

Zwei Wochen hatte Trainer Alois Schwartz Zeit, um die schlechteste Offensive der Liga (zuvor nur zehn Tore) flott zu kriegen. Und der Coach des SV Sandhausen hat wohl ganze Arbeit geleistet. Denn sein Team siegte in einem umkämpften und abwechslungsreichen Spiel mit 3:2 (1:1) gegen den SC Paderborn. Der SVS kann sich also weiter auf seine Heimstärke - im Hardtwaldstadion ist das Schwartz-Team noch ungeschlagen - verlassen. Paderborn, das durch Sperren etliche Umstellungen vornehmen musste, wartet seit drei Partien auf einen Dreier und verliert so langsam den Anschluss nach ganz oben. Dabei führten die Ostwestfalen zweimal, Sandhausen bewies aber Moral und drehte durch einen Doppelpack von Ulm (72. Strafstoß) und Adler (74.) binnen 120 Sekunden die Partie.

Bochum verdirbt Klos das Comeback

Arminia Bielefeld befindet sich auch nach der Länderspielpause im freien Fall. Die Ostwestfalen verloren mit 0:2 (0:1) gegen den VfL Bochum und bleiben nach der siebten Niederlage (!) in Folge tief im Keller stecken. Genau in die andere Richtung geht es dagegen bei den Bochumern. Mit dem dritten Sieg in Serie (alle ohne Gegentor!) setzt das Team von Trainer Peter Neururer die Aufholjagd in der Tabelle fort. Immerhin einen Lichtblick gab es bei Aufsteiger Bielefeld, Torjäger Klos feierte dank einer Spezialmaske gut eineinhalb Monate nach seiner Gesichtsschädelfraktur zur zweiten Hälfte sein Comeback. Allerdings konnte Klos der Partie keine Wende mehr geben, vielmehr ließ Tasaka in der 54. Minute das 2:0 folgen. Im ersten Durchgang hatte bereits Ilsö völlig freistehend zur Führung einköpfen dürfen (12.). Für Bielefeld kam es noch dicker, Salger flog zehn Minuten vor Spielende mit glatt Rot vom Platz.

 
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2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
11. FC Kaiserslautern28:1428
 
21. FC Köln21:727
 
3SpVgg Greuther Fürth29:1726
 
4FC St. Pauli22:1825
 
51. FC Union Berlin21:1925
 
6Karlsruher SC19:1423
 
7VfL Bochum17:1421
 
81860 München12:1521
 
9SV Sandhausen13:1420
 
10FSV Frankfurt21:2019
 
11VfR Aalen13:1519
 
12SC Paderborn 0725:2919
 
13Erzgebirge Aue20:2619
 
14Fortuna Düsseldorf15:2319
 
15FC Ingolstadt 0415:2117
 
16Dynamo Dresden15:2316
 
17Arminia Bielefeld18:2914
 
18Energie Cottbus19:2513

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