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23.09.2013, 22:12

Überblick: Fürth wieder Erster - Dynamo erneut nur remis

Kringes Knaller teilt die Punkte gegen F95

Eine Punkteteilung gab es zum Ende des 8. Zweitliga-Spieltags: Zu zehnt kam St. Pauli durch einen tollen Kringe-Schuss zum 1:1 gegen Düsseldorf. Dresden kam am Sonntag nicht über ein 2:2 gegen Paderborn hinaus und wartet weiter auf den ersten Sieg, Ingolstadt geriet beim FSV Frankfurt mit 1:4 unter die Räder. 1860 beendete die Torflaute und bescherte Friedhelm Funkel ein erfolgreiches Heimdebüt. Fürth eroberte durch einen Erfolg bei Union Berlin die Tabellenführung zurück. Das Debüt von Lauterns neuem Trainer Kosta Runjaic endete in Köln mit einem torlosen Remis.

Schrei der Erleichterung: Florian Kringe wird nach seinem Tor eingefangen.
Schrei der Erleichterung: Florian Kringe wird nach seinem Tor eingefangen.
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Am Montagabend wollte der FC St. Pauli seine Heimstärke am Hamburger Millerntor nutzen. Zu den zuvor neun auf eigenem Platz geholten Punkten kam allerdings nur ein einziger hinzu. Und auch um den musste die Frontzeck-Elf lange hart kämpfen. Zwar war St. Pauli im ersten Durchgang überlegen, doch die Chancen, die sich boten, wurden nicht genutzt. Das rächte sich unmittelbar nach der Pause, als Bancé einen Fink-Pass aufnahm und aus 18 Metern platziert einschoss. Die Hamburger stemmten sich gegen die drohende Niederlage, ohne jedoch zu größeren Chancen zu kommen.

Als Thorandt dann nach einem Schubser gegen Bancé vom Platz gestellt wurde, schien die Partie schon fast gelaufen für die Hausherren. Doch postwendend schlug Kringe wunderschön zu, nach einer zu kurzen Kopfballabwehr traf er unhaltbar volley zum 1:1. Ein weiterer Nackenschlag für die Fortuna, die damit nur eins der letzten sieben Spiele gewinnen konnte.

FSV zurück in der Erfolgsspur

Matthew Leckie
Kollektiver Jubel: Frankfurts Matchwinner Matthew Leckie (Mi.) wird von den Kollegen geherzt.
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Drei Spiele in Serie hatte Frankfurt nicht gewonnen. Am Sonntag gegen Ingolstadt klappte es jedoch mit dem ersehnten Erfolgserlebnis. Entscheidend daran beteiligt war Matthew Leckie. Der Australier ließ FCI-Abwehrmann Roger schlecht aussehen und netzte aus elf Metern beherzt ein (21.). Das zweite Tor von Görlitz bereitete der Angreifer mustergültig vor, ehe er nach der Pause mit dem 3:0 die endgültige Entscheidung herbeiführte (53.). Erneut gab die Abwehr der Ingolstädter eine ganz schlechte Figur ab. Cohen verkürzte per Kopf zwar nochmal auf 1:3 (75.), in den Schlussminuten stellte der schnelle Rukavytsya jedoch den alten Abstand wieder her - 4:1. Der FSV macht es sich damit im Tabellenmittelfeld gemütlich, die Kurz-Elf bleibt am Tabellenende kleben.

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Jansens Heimdebüt gelingt nur zum Teil

Wesentlich spannender ging es beim anderen Kellerkind Dynamo Dresden zu. Die Sachsen bestimmten die erste Hälfte gegen Paderborn, unter anderem traf Koch den Außenpfosten (22.). Die kalte Dusche folgte nach der Pause: Wurtz jagte das Leder in der 47. Minute unter die Latte, die schmeichelhafte Führung für Paderborn. Doch das juckte Dresden nicht wirklich. Der gerade eingewechselte Aoudia schraubte sich bei einem Freistoß in bester Hubschrauber-Manier nach oben und köpfte äußerst sehenswert ein (63.). Noch schöner machte es Dedic. Nur vier Minuten später schlenzte er das Leder aus 18 Metern ins rechte obere Eck - Marke Traumtor. Die Dresdner wussten die Führung jedoch nicht zu verteidigen, der ebenfalls eingewechselte Saglik staubte zum 2:2 nach einer Ecke ab. Nichts wurde es also mit dem ersten Saisonsieg für Trainer Janßen bei seinem Heimdebüt. Paderborn holte indes den zweiten Zähler in der Fremde.

1860 löst die Blockade

Benjamin Lauth (re.) gegen Aue-Neuzugang Ivan Gonzalez
Heißes Duell: Benjamin Lauth (re.) gegen Aue-Neuzugang Ivan Gonzalez.
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Am Samstag hat der TSV 1860 München seine Torschusspanik sehr schnell überwunden. "Es wird Zeit, dass wir mal einen reinmachen, und wenn's ein Murmeltor ist", meinte Sportchef Florian Hinterberger im Vorfeld. Ein Elfmeter war es, der gegen Aue die Blockade nach 394 Minuten ohne eigenen Treffer löste. Stark garnierte das Funkel-Heimdebüt mit einem Volley-Hammer aus der Distanz, Friend machte nach einem Standard in Hälfte zwei alles klar. Von Erzgebirge kam zu wenig, der viel beachtete Einstand von Neuzugang Ivan Gonzalez zahlte sich nicht aus - Elfmeter verursacht und verletzt raus. Für Aue ist München weiter keine Reise wert, noch nie gelang Erzgebirge dort ein Sieg.

Rückschlag für Bochum

1860 bleibt oben dabei, Bochum musste indes gegen Aalen einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. "Wir sind auf dem besten Weg", attestierte Trainer Peter Neururer seinem Team noch vor dem Spiel, doch schon nach drei Minuten lief seine Mannschaft einem Rückstand hinterher. Der VfL antwortete schnell durch Aydin, erspielte sich in der Folge ein klares Übergewicht, ließ aber viele Chancen liegen. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig. Während Aydin nur das Lattenkreuz traf, saß 20 Minuten vor dem Ende ein Konter des VfR zum 2:1. Aalen zieht in der Tabelle an Bochum vorbei.

Bielefeld klettert auf Rang drei

Im Konzert der Großen ist weiterhin Bielefeld zu finden. Zwar gab Sandhausen auf der Alm im ersten Durchgang den Takt vor, mehr als ein Pfostenschuss sprang aber nicht heraus. Wieder gelang der Arminia eine Leistungsexplosion in der zweiten Halbzeit, in der der DSC in der laufenden Saison elf der 13 Tore schoss. Ein Doppelschlag von Jerat sorgte für Nummer zwölf und 13 in den zweiten 45 Minuten. Spannend wurde es noch einmal, als Joker Rahn ins eigene Tor traf. Am Ende hatte Bielefeld aber gegen den SVS die Nase mit 2:1 vorne und klettert auf Rang drei!

Fürth wieder Erster - Teilerfolg bei Runjaic-Debüt

Damir Kreilach gegen Ilir Azemi
Hürde übersprungen: Fürths Azemi (re.) holt sich gegen Unions Kreilach die Tabellenführung zurück.
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Ein packendes Topspiel sahen die Zuschauer am Freitagabend zwischen dem 1. FC Union Berlin und der SpVgg Greuther Fürth. Das bessere Ende hatten die Klettblättler für sich, die sich mit dem 4:2 (1:0) die Tabellenführung wieder zurückholten. Bei regnerischem Herbstwetter entwickelte sich eine packende und abwechslungsreiche Partie. Die Hauptstädter begannen aggressiv und setzten die Franken mit frühem Pressing unter Druck, das Führungstor durch Köhler (17.) war die Folge. Doch die Kleeblättler fanden anschließend in die Partie zurück und hätten den Ausgleich auch verdient gehabt, doch das Aluminium stand einem Treffer im Weg.

In der Kabine musste SpVgg-Coach Frank Kramer dann die richtigen Worte gefunden haben, denn sein Team dominierte Durchgang zwei. Sukalo (52.), Weilandt (60.) und Stieber (66.) drehten das Ergebnis, die Eisernen wussten gar nicht, wie ihnen geschah, das Anschlusstor durch Terodde (86.) kam zu spät, Stieber hatte zudem die richtige Antwort (90.). Die Elf von Trainer Uwe Neuhaus verlor erstmals seit dem 1. Spieltag und muss den Platz an der Sonne wieder an die Franken abgeben.

Teilerfolg bei Runjaic-Debüt

Ausverkauftes Haus meldete Köln im Duell gegen Kaiserslautern, wegen des großen Andrangs begann die Partie mit zehn Minuten Verspätung. Als es dann endlich losging, hielten sich beide Teams nicht lange mit Geplänkel auf. Sowohl Köln als auch Kaiserslautern suchten den Weg nach vorne. Da die Abwehrreihen zunächst nicht immer sattelfest wirkten, ergaben sich zahlreiche Chancen hüben wie drüben. Ein Tor wollte im ersten Durchgang dennoch nicht fallen.

Der zweite Durchgang erreichte nicht mehr das Niveau des ersten Abschnitts. Besonders den Stürmern fehlte nun die Durchschlagskraft, die Abwehrreihen hatten das Geschehen zumeist im Griff. Die Roten Teufel, bei denen die Verunsicherung der letzten Wochen wie weggewischt war, schnupperten sogar am Führungstor, am Ende konnte sich der neue Trainer Kosta Runjaic aber zumindest über einen Punkt freuen. Trotz des verpassten Dreiers rückt der FC in der Tabelle vor.

KSC findet in die Erfolgsspur zurück

Eine klare Angelegenheit war die Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und Energie Cottbus. Der Aufsteiger war von Beginn an das aktivere Team, der Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit war verdient. Die Lausitzer leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau und konnten so keinen Druck entwickeln. Im zweiten Druck spielte die Elf von Trainer Rudi Bommer mit mehr Engagement. Allerdings waren die Aktionen weiterhin zu ungenau, der KSC hatte nur wenig Mühe, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Karlsruhe schnuppert durch den ersten Dreier nach zuvor drei sieglosen Partien an den Spitzenrängen.

23.09.13
 
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