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16.09.2013, 22:12

Erste Pleite für Fürth - Union ist Tabellenführer

Helmes' Comeback läuft ganz nach FC-Wunsch

Ganz im Zeichen von Patrick Helmes stand das Montagsspiel in Cottbus, das der 1. FC Köln auch dank des Torjägers mit 4:0 gewann. Greuther Fürth verlor am Sonntag gegen Bochum das erste Liga-Spiel und Platz 1 an Union Berlin, das in Ingolstadt mit 1:0 gewann. Düsseldorf musste sich mit einem 1:1 gegen Dresden begnügen - Olaf Janßens Einstand als Dynamo-Coach glückte damit zum Teil. Durch ein 2:1 gegen Frankfurt zog St. Pauli am Samstag an Lautern vorbei, das in Sandhausen verlor. Am Freitag kam 1860 beim Debüt von Friedhelm Funkel in Aalen nicht über ein 0:0 hinaus. Bielefeld siegte in Aue, Paderborn gegen den KSC.

Patrick Helmes' schneller Gruß: Nach nicht einmal zwei Minuten schlug er in Cottbus zu.
Patrick Helmes' schneller Gruß: Nach nicht einmal zwei Minuten schlug er in Cottbus zu.
© Getty ImagesZoomansicht

Von drei Auswärtsreisen brachten die "Geißböcke" bis zum Montag insgesamt drei Zähler mit - im letzten Spiel des 7. Spieltags verdoppelte der 1. FC Köln diese Ausbeute. Und das lag maßgeblich an Neuzugang und Rückkehrer Helmes, der in Cottbus gleich in der Startelf stand. Auf eine Kostprobe seiner Fähigkeiten mussten die Kölner Fans keine zwei Minuten warten: Nach einem Ujah-Schuss ließ Energie-Keeper Almer den Ball abprallen - eine Situation wie gemalt für den Vollblut-Torjäger Helmes, der zum frühen 1:0 abstaubte.

Ohne den Rot-gesperrten Goalgetter Sanogo wurden die Cottbuser in der Anfangsphase förmlich überrollt vom Gast aus dem Rheinland, der durch zwei Ujah-Treffer schon zur Pause mit 3:0 führte. Zwar bewiesen die Lausitzer Moral und bäumten sich auch in der zweiten Hälfte noch auf, doch an diesem Abend war für die Bommer-Elf nichts zu holen. Der für Helmes eingewechselte Peszko war es so, der nach einem langen Pass ohne große Mühe den Treffer zum 4:0-Endstand erzielte.

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Fürth ist den Platz an der Sonne los

Sechs Spieltage blieb die SpVgg aus Fürth ohne Niederlage, im Heimspiel gegen den VfL Bochum erwischte es die Mannschaft von Trainer Frank Kramer. Die Niederlage bahnte sich schon in der ersten Phase des Spiels an, als die Westdeutschen durch zwei sehr ähnliche Tore entscheidend in Front gingen. Erst schlenzte Cwielong einen Ball vom Strafraum in die Maschen (4.), in der 25. Minute war Tasaka genauso zielsicher. Beide Male hatten die Torschützen beängstigend viel Platz, um sich gegen den bislang besten Zweitliga-Keeper Hesl das Eck auszusuchen. Für die Elf von Trainer Peter Neururer war es der zweite Dreier in Folge, was dem Revierklub nach dem mäßigen Start in die 2. Liga nun sogar auf den dritten Platz hievt.

Brandy schießt Union auf Platz 1 und den FCI auf 18

Union Berlin dagegen grüßt nun von ganz oben. Die Eisernen blieben auch im sechsten Liga-Spiel in Serie ungeschlagen. Dank Brandys Siegtreffer in der 48. Minute beim FC Ingolstadt springen die Hauptstädter auf Platz 1 und stoßen die Oberbayern ans Tabellenende. Der erste Abschnitt war durchaus ansehnlich mit zahlreichen Chancen für die Kurz-Elf, doch im Abschluss brachte der FCI zu wenig zustande. Nach dem Seitenwechsel war Brandys Direktabnahme nahezu das einzige Highlight, die Partie verflachte und die Unioner brachten den Vorsprung fast mühelos über die Zeit.

Janßens Joker sticht perfekt zu

Perfekter Joker: Dresdens Müller besorgte das 1:1 in Düsseldorf.
Perfekter Joker: Dresdens Müller besorgte das 1:1 in Düsseldorf.
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Auch Düsseldorf wollte den knappen 1:0-Vorsprung gegen Dynamo Dresden durch Finks Tor zu sehr verwalten und wurden in der Schlussphase für ihre Passivität bestraft. Beim Einstand von Olaf Janßen als neuer Trainer der Sachsen bewies er gleich ein goldenes Händchen, denn sein Joker Müller stach drei Minuten nach seiner Einwechslung mit dem Ausgleichstreffer zu.

St. Pauli ringt FSV nieder

St. Pauli erwischte gegen den FSV Frankfurt einen Start nach Maß. Nach Flanke von Schindler, der in die Startelf gerutscht war, weil Nehrig wegen Achillessehnenproblemen kurzfristig ausfiel, schoss Verhoek gegen seinen Ex-Klub zur frühen Führung ein. Diese sollte in der Folgezeit allerdings häufiger in Gefahr geraten. Vor allem über die Außen zeigte sich St. Pauli anfällig, Halstenberg und Schindler hatten mit Görlitz und Epstein so ihre liebe Mühe. Die Frontzeck-Elf hatte Glück, dass Leckie zweimal scheiterte und der FSV weitere gute Angriffe nicht abschließen konnte. Da auch die Hamburger weiter munter nach vorne spielten, entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, in der bis zur Pause aber keine weiteren Treffer fielen.

John Verhoek
Blitztreffer gegen die Ex-Kollegen: John Verhoek ließ St. Pauli früh jubeln.
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Nach dem Wechsel erhöhte der FSV dann den Druck, von St. Pauli kam zunächst nicht mehr viel. Wie aus dem Nichts fiel daher das 2:0 durch einen abgefälschten Rzatkowski-Schuss (58.). Nur fünf Minuten später lag der Ball nach einer kuriosen Situation mit Kapllani und Halstenberg dann aber auch im Netz der Gastgeber. Benno Möhlmann entschloss sich zum Dreifachwechsel. Mit der Herausnahme seiner Flügelzange bewies der FSV-Coach allerdings kein gutes Händchen. In der Folge konnten seine Schützlinge nur noch selten für Gefahr sorgen. Spannend blieb es dennoch. Mit einiger Mühe - und nach Gelb-Rot gegen Teixeira (89.) auch in Überzahl - brachte St. Pauli den Sieg über die Zeit und machte einen großen Sprung Richtung oberes Tabellendrittel.

Nächster Rückschlag für den FCK

Weniger unterhaltsam ging es in Sandhausen zu, wo sich der SVS und Kaiserslautern ein zweikampfintensives Duell mit insgesamt neun Gelben Karten lieferten, in dem viele Unterbrechungen den Spielfluss immer wieder zum Erliegen brachten. Kurz war der Arbeitstag von Sandhausens Kister, der zur Pause kam, sieben Minuten später wegen einer Blessur am Handgelenk aber wieder raus musste. Auch in der Folge lieferten beide Mannschaften harte Kost ab. Ohne Höhepunkte steuerte die Partie auf den Schlusspfiff zu - als Löning doch noch traf (85.) und Sandhausen nach dem 2:0 bei 1860 den nächsten Dreier gegen einen vermeintlichen Aufstiegsaspiranten bescherte. Ring vergab in den Schlusssekunden noch die große Chance zum Ausgleich. So blieb der FCK zum dritten Mal in Folge ohne Sieg. Keine große Werbung für Interimscoach Oliver Schäfer.

Weder Fisch noch Fleisch für die Löwen bei Funkels Debüt

Benjamin Lauth und Oliver Barth
Abgefangen: Oliver Barth fährt Benjamin Lauth in die Parade.
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Der Freitagabend begann in der 2. Liga recht zäh, nur drei magere Tore fielen in den drei Partien. In Aalen war natürlich trotzdem einiges los, denn Friedhelm Funkel nahm nach 532 Tagen wieder auf der Trainerbank Platz - 1860 München soll er möglichst sofort in die Beletage des Fußballs führen. Dafür veränderte er sein neues Team allerdings zunächst sehr dosiert. Bierofka kam nach einer langen Verletzungspause erstmals zum Zug, doch es war ein kurzes Glück, bereits vor der Pause musste er wieder raus. Ansonsten gab es wenige Höhepunkte auf dem Platz zu sehen. Lauth eröffnete zwar schnell mit einer guten Chance, dann kam aber lange nichts mehr. Adlung hatte nach Vorarbeit von Lauth noch eine Gelegenheit. Für Aalen verpasste Valentini kurz vor der Pause. Nach dem Wechsel blieb der große Sturmlauf der Löwen ebenfalls aus, auch wenn die Partie durchaus temporeich war. Ein Lupfer von Adlung landete nur auf dem Tor. Allerdings hielt München jetzt das Zepter in der Hand, aber es kam nichts Zählbares mehr heraus und so war das Debüt von Funkel weder Fisch noch Fleisch.

Kachunga erleichtert Paderborn

Die Partie zwischen Paderborn und dem Karlsruher SC war nichts für Feinschmecker. Vielmehr wurde Hausmannskost serviert, das Engagement stimmte auf beiden Seiten, doch auf hochkarätige Gelegenheiten warteten die Zuschauer vergebens. Nach dem Wechsel wurde das Tempo etwas erhöht und gleich wurden die Früchte eingefahren. Nach herrlichem Zuspiel von Vrancic besorgte Kachunga die Führung für den SCP. Die Gäste aus Baden waren zwar um eine Reaktion bemüht, doch vors gegnerische Tor führten die Aktionen zu selten, sodass Paderborn den zweiten Saisonsieg feierte.

Riese sichert den Arminen drei glückliche Punkte

Im Erzgebirge sah es zunächst nicht besser als in den anderen drei Stadien aus. Auch in der Partie zwischen Aue und Bielefeld fiel in den ersten 45 Minuten kein Tor. Allerdings hatte die Arminia Glück, dass Sylvestr und Janjic (per Freistoß) ihre guten Chancen vergaben. Nach dem Wechsel kamen die Gäste optimal aus der Kabine, lagen nach einem Kopfballtreffer von Christian Müller sofort in Front. Die Mannschaft von Falko Götz blieb eine Antwort schuldig. Aue drängte zwar, hätte das Remis auch verdient gehabt, lief letztlich aber vergeblich an. Riese sorgte in der Nachspielzeit mit einem Konter für die Entscheidung.Aufsteiger Bielefeld freute sich nicht nur über weitere drei Punkte, sondern auch über die gute Defensivleistung - bislang der größte Schwachpunkt mit elf Gegentoren.

16.09.13
 
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