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16.08.2013, 15:17

Köln: Stöger denkt um - Chance für Przybylko

Peszko-Wechsel geplatzt

Es war ein Hin und Her, und nun wurde doch nichts draus. Slawomir Peszko kommt nun doch nicht zurück zum FC. Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärte den Transfer für gescheitert. FC-Coach Peter Stöger dürfte das zur Kenntnis genommen haben, allerdings plagen den Österreicher derzeit ganz andere Sorgen. Er denkt über sein System nach und sieht sein Team nach dem enttäuschenden Auftritt in Paderborn in der Pflicht.

Slawomir Peszko
Sein Wechsel zum FC ist geplatzt: Slawomir Peszko.
© imagoZoomansicht

Das Kapitel Peszko beim 1. FC Köln ist endgültig beendet. Der Pole wird nun doch nicht zu den "Geißböcken" zurückkehren, wie Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke am Freitag bestätigte. "Beim Transfer von Slawomir Peszko waren mehrere Parteien beteiligt, die zunächst Ideen entwickelt haben, wie eine Lösung für den Spieler aussehen könnte. Man muss festhalten, dass sich in der Zwischenzeit Sachverhalte geändert haben, Versprechungen nicht eingehalten und bestimmte Abläufe falsch eingeschätzt wurden", erklärte Schmadtke auf der Vereinswebsite: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und versucht, Brücken zu bauen, aber über diese Brücken wollten andere nicht gehen. Daher bleibt leider festzuhalten, dass der Transfer nicht zustandekommt."

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Große Enttäuschung zeigte Schmadtke mit Blick auf die persönliche Situation des 25-maligen polnischen Nationalspielers. "Mir tut der Spieler sehr leid, denn dahinter steht ein Mensch, der gerne seinem Beruf nachgehen möchte und das nicht kann", meinte der 49-Jährige. Peszko hatte einen hoch dotierten Vertrag, den aus FC-Sicht Investor Franz-Josef Wernze bedienen musste, solange Peszko nicht für Köln spielt. Wernze, der Peszkos Ablöse zahlte, stehen bei Vertragsende 620.000 Euro zu. Daher reifte der Plan, den Außen nach Parma zu verkaufen, wo er einen Vertrag bis 2016 erhalten sollte, um anschließend auf Leihbasis postwendend für ein Jahr in die Domstadt zurückzukehren. Daraus wurde allerdings nichts.

Peszko war im Januar 2011 von Lech Posen nach Köln gekommen und bestritt in der Folgezeit 43 Bundesligaspiele (zwei Tore, elf Vorlagen). Nach dem Abstieg in die 2. Liga wurde er an den englischen Zweitligisten Wolverhampton Wanderers ausgeliehen. Zuletzt trainierte er wieder beim 1. FC Köln mit und darf das auch weiterhin hin tun, bis er einen neuen Verein gefunden hat.

Stöger denkt über Systemwechsel nach

Peter Stöger
Sah sich nach enttäuschenden Vorstellungen seiner Mannschaft zu einem Systemwechsel gezwungen: Peter Stöger.
© imagoZoomansicht

FC-Coach Peter Stöger muss also ohne den Polen auskommen. Lange darüber nachdenken dürfte der Österreicher wohl nicht, dafür hat er einfach zu viel um die Ohren. Stöger denkt über sein System nach und sieht sein Team nach dem enttäuschenden Auftritt in Paderborn in der Pflicht. Die Aussage ist eindeutig: "Das System mit einer klassischen Spitze ist mein liebstes, weil man damit sehr viele Aktionen nach vorne haben kann", erklärte er, "aber wenn wir diese Aktionen nicht haben, ist es halt nicht mein Lieblingssystem. Ich muss mich fragen, ob es eine Variante gibt, in der sich die Spieler besser aufgehoben fühlen."

Also wird der FC nicht im 4-3-3, sondern wie nach dem Wechsel in Paderborn im 4-4-2 spielen. Konsequenz: Von den drei Mittelfeldspielern muss einer weichen. Da Stöger Matthias Lehmann stützt, und Daniel Halfar als einziger versuchte, das Spiel Richtung gegnerisches Tor zu drehen, verliert Adam Matuschyk seinen Platz zugunsten von Joker-Torschütze Kacper Przybylko (20), der neben Anthony Ujah stürmen wird. Stöger lobt den polnischen U-21-Nationalspieler: "Es war eine reife Leistung, in einem schwierigen Spiel reinzukommen, viel zu machen und sich zu belohnen. Das hat mir imponiert."

Zudem erhofft sich Stöger, dass Ujah, der das Zwei-Spitzen-System bevorzugt, so "mehr Möglichkeiten hat". Offen ist, wer diese links offensiv initiiert. Für diese Position wird Peszko jedenfalls nicht infrage kommen.

16.08.13
 

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weitere Infos zu Stöger

Vorname:Peter
Nachname:Stöger
Nation: Österreich
Verein:1. FC Köln

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Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Köln
Gründungsdatum:13.02.1948
Mitglieder:61.500 (01.07.2014)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:1. FC Köln
Geißbockheim
Rhein-Energie-Sportpark
Franz-Kremer-Allee 1-3
50937 Köln
Telefon: (02 21) 71 61 63 00
Telefax: (02 21) 71 61 63 99
E-Mail: info@fc-koeln.de
Internet:http://www.fc-koeln.de

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