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12.08.2013, 22:07

KSC startet stark, Ingolstadt noch ohne Punktgewinn

2:1 im Topspiel! Fürths Bilanz bleibt makellos

Drittes Spiel, dritter Sieg: Bundesliga-Absteiger Fürth ist in der 2. Liga glänzend aus den Startlöchern gekommen und steht nach dem 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern am Montagabend weiter an der Spitze. Ungeschlagen sind auch noch der KSC, der in Ingolstadt 2:0 gewann, und der 1. FC Köln, der in Paderborn allerdings zum dritten Mal nur remis spielte. 1860 München und Union entführten auswärts die Punkte, Bielefeld gelang am Millerntor der erste Sieg seit dem Wiederaufstieg, Aalen verpasste Aue einen Dämpfer.

Ognjen Mudrinski
Entscheidung in Fürth: Ognjen Mudrinski köpft zum 2:1-Siegtreffer ein.
© Getty ImagesZoomansicht

Beim Topspiel im Fürther Ronhof sahen die Zuschauer am Montagabend eine intensive Partie, die den Erwartungen vor allem im ersten Durchgang aber nur bedingt gerecht wurde. Zahlreiche Unterbrechungen, vor allem nach Fouls der Gäste aus Kaiserslautern, die zu Beginn eine harte Gangart einschlugen, ließen Spielfluss nicht wirklich entstehen. So war es nur folgerichtig, dass eine Ecke her musste, damit Idrissou - im FCK-Sturm neben dem Ex-Fürther Occean aufgeboten - zur Führung einköpfen konnte (32.). Fürths erster Gegentreffer in der noch jungen Saison, auf den Sukalo nur drei Minuten später jedoch schon die Antwort parat hatte. Nach dem Wechsel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Die Spielvereinigung hatte ein leichtes Chancenplus, dennoch musste Torhüter Hesl gegen den durchgebrochenen Occean einen Glanzreflex auspacken, um den Rückstand zu verhindern. Die Entscheidung fiel erneut nach einer Ecke, war aber auch von einer gehörigen Portion Schlafmützigkeit seitens des FCK begünstigt: Sträflich frei konnte Mudrinski am Fünfer zum 2:1-Siegtor einköpfen (79.). So kam der Serbe, der früh für seinen verletzten Landsmann Djurdjic (Knieblessur) eingewechselt worden war, doch noch zu seinem Treffer. Zuvor war ein Tor des Neuzugangs wegen einer vermeintlichen Abseitsposition wohl zu Unrecht aberkannt worden. Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel ist Fürth das einzige Team der 2. Liga mit makelloser Bilanz.

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Bielefeld: Erster Dreier nach der Rückkehr

Am Sonntag kassierte St. Pauli gegen Aufsteiger Bielefeld eine 0:1-Heimpleite. "Je näher es ans Tor geht, desto häufiger treffen wir die falsche Entscheidung", hatte Kapitän Boll vor der Partie moniert, auch gegen die Arminia blieben etliche Chancen ungenutzt. So reichte der Krämer-Elf ein von Hübener verwandelter Elfmeter, um die Punkte vom Millerntor zu entführen. Allerdings wurde den "Kiez-Kickern" in Durchgang eins ein Strafstoß verweigert. Den Ostwestfalen wird dies egal sein. Nach dem Pokaltriumph gegen Bundesligist Braunschweig (2:1) wurde eine erfolgreiche Woche mit dem ersten Dreier nach der Rückkehr ins deutsche Unterhaus abgeschlossen.

2:2 beim SVS: Sanogo schlägt erneut zu

Sandhausens Ranisav Jovanovic (li.) gegen Ivica Banovic
Hacke, Spitze...: Sandhausens Ranisav Jovanovic (li.) gegen Ivica Banovic.
© picture allianceZoomansicht

Sandhausen drehte nach der Pokal-Sensation gegen Nürnberg (4:3 i.E.) gegen Cottbus zunächst mächtig auf: Ein Elfmeter, ein schneller Konter und die Torflaute des SVS fand nach saisonübergreifend 368 trefferlosen Minuten mit dem frühen Doppelschlag im dritten Spiel ein schnelles Ende. Die Zuschauer sahen eine temporeiche und rassige Begegnung - und den Anschlusstreffer von Energie. Sanogo glich mit seinem bereits vierten Saisontreffer in der zweiten Hälfte aus, zum Sieg reichte es in einer am Ende von beiden Seiten offen geführten Partie aber nicht mehr.

VfR beendet Torflaute und stoppt Aue

Marcel Reichwein trifft in Aue
Schuss ins Glück: Marcel Reichwein trifft in Aue.
© imagoZoomansicht

Nach dem Traumstart in der Liga mit zwei Dreiern ist in Aue Ernüchterung eingekehrt. Dem Pokal-Aus (0:3 in Osnabrück) folgte eine 0:1-Heimpleite gegen Aalen. Erzgebirge startete gegen den VfR gehemmt, von Wiedergutmachung war zunächst nicht zu sehen. Aalen entwickelte mehr Zug zum Tor und ging kurz vor der Pause nicht unverdient gegen zu sorglos verteidigende Veilchen in Führung. Eine Reaktion von Aue kam gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, eine Doppelchance von Schröder und Janjic führte aber nicht zum Erfolg. Die Götz-Elf bemühte sich, zeigte Zug zum Tor, ein Treffer wollte aber nicht fallen. Der VfR holte mit dem ersten Saisontor auch den ersten Dreier.

Aufgerüstete Schanzer verlieren erneut

Ilian Micanski und Marvin Matip
Mit den Ex-Kollegen auf Kriegsfuß: Karlsruhes Ilian Micanski erzielte das 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Der FC Ingolstadt bleibt auch nach dem dritten Spieltag ohne Punkt, während Aufsteiger Karlsruhe durch den 2:0-Erfolg ein toller Saisonstart geglückt ist. Nach eher gemächlichem Beginn im Sportpark nahm die Partie vor der Pause deutlich an Tempo zu. Der KSC hatte dabei durch Mauersberger die größte Chance, aber der Ball landete erst am Pfosten und dann in den Armen von Keeper Özcan. Glück hatten die Gäste aus Karlsruhe, als ein Handspiel von Mauersberger im Strafraum nicht mit Strafstoß geahndet wurde, so dass es ohne Tore in die Pause ging. Die Badener kamen flott aus der Kabine, van der Biezen setzte einen Kopfball dabei nur knapp über die Latte. Auf der anderen Seite zirkelte Hajnal einen Freistoß nur hauchdünn vorbei. Treffsicher zeigte sich dann ausgerechnet Micanski, der in Ingolstadt nicht glücklich geworden war. Per Außenristschuss markierte er die KSC-Führung. Alibaz legte per Freistoß, der von Caiuby abgefälscht wurde, zum 2:0 nach.

Przybylko rettet dem FC ein Remis

Der 1. FC Köln kam in Paderborn sehr spät in die Gänge, rettete aber immerhin noch einen Punkt. Gleich zu Beginn landete ein Schuss von Kachunga nur am Pfosten. Beim FC war hingegen viel zu wenig Bewegung im Spiel. Anders beim SCP: Nach einer Hereingabe von Heinloth flog Krösche heran und köpfte zur verdienten Führung ein. Auch der Rückstand weckte Köln nicht auf, vielmehr hatte das Team von Coach Peter Stöger Glück, dass Hünemeier per Freistoß nur die Latte traf. Auch nach dem Wechsel blieb der FC lange Zeit fast alles schuldig, erst in der Schlussphase drängte Köln auf den Ausgleich. Und Przybylko erlöste Köln, das durch das 1:1 aber nicht von der Stelle kommt. Für Paderborn ist es der erste Saison-Zähler überhaupt.

Eiskalte Löwen schlagen in Düsseldorf zu

Lauth
Coole Löwen: Lauth nutzt die erste Chance zum Tor für 1860.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Chancenverwertung war bei der Fortuna in dieser Saison bisher mangelhaft, das sollte gegen 1860 München endlich besser werden, wurde es aber nicht. Vielmehr gab es Anschauungsunterricht der Gäste. Gleich mit der ersten Möglichkeit schoss Lauth die Löwen in Führung, obwohl den Fortunen die Anfangsphase gehörte. Egal, das Team von Mike Büskens ließ sich nicht beeindrucken, bestimmte in der Esprit-Arena weiterhin das Geschehen, hatte deutlich mehr Ballbesitz, nur die Tore fehlten. Ein Strafstoß musste herhalten, Benschop ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. Die zweite Hälfte war nicht mehr so ansehnlich, das Tempo ließ deutlich nach, aber die Löwen blieben eiskalt und Tomasov bescherte den Münchnern den glücklichen Sieg, während Düsseldorf etwas ratlos zurückblieb.

Eiserner Doppelschlag versetzt Dresden den Knockout

Union Berlin war letzte Saison meist ein gern gesehener Gast in der Liga. Lediglich drei Mal reiste man mit drei Punkten zurück in die Hauptstadt. Davon war beim Auftritt in Dresden allerdings nichts zu merken. Die Berliner starteten stark und gingen folgerichtig durch einen Doppelschlag (Brandy und Mattuschka) in Führung. Erst nach einer halben Stunde kickte Dynamo mit, Özbek verhinderte nach Kopfball von Bregerie, den Anschlusstreffer mit einer Rettungstat auf der Linie. Doch Dresden spielte im Aufbauspiel zu fehlerhaft und musste erneut die Konsequenzen tragen, als Kreilach zum vorentscheidenden 3:0 einschoss. Es kam noch dicker für die Hausherren, denn nach Wiederanpfiff flog Gueye mit Rot vom Platz. Dennoch hämmerte Susac mit einer gehörigen Portion Frust das Leder noch zum 1:3 in die Maschen. Doch der Endspurt der Sachsen kam zu spät.

Klandt hält die Punkte im dramatischen Finale fest

Der FSV Frankfurt wurde vom schlechten Saisonauftakt völlig überrascht. Mit zwei Niederlagen stand das Team gegen den VfL Bochum also bereits unter Druck und ließ schnell Dampf ab. Epstein erzielte den sehenswerten Treffer zur frühen Führung der Hessen. Zudem hatte Bochum Glück, dass ein Handspiel von Latza im Strafraum nicht geahndet wurde. Und Leckie versäumte es, eine seiner Großchancen im Tor unterzubringen. Bochums Cwielong sah noch die Ampelkarte, ehe der dramatische Höhepunkt folgte. In der Nachspielzeit hielt Klandt einen Elfmeter und sicherte damit dem FSV die ersten Punkte.

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