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10.06.2013, 09:00

Aalen: Es geht drunter und drüber

Schupp: Das ist nicht professionell

Kein Geld, keine neuen Spieler und auch noch kein neuer Trainer. Bei der Suche nach einem Nachfolger für Ralph Hasenhüttl (45) zeichnet sich derzeit keine schnelle Entscheidung ab. Markus Schupp hofft inzwischen, dass der neue Übungsleiter bis zum Trainingsstart am 17. Juni feststeht. "Das wäre natürlich optimal", so der Sportdirektor.

Markus Schupp
Turbulente Tage: Aalens Sportdirektor Markus Schupp.
© imagoZoomansicht

Heißester Kandidat auf den Trainerposten bleibt nach wie vor Stefan Ruthenbeck (41). Wobei sich der Coach der eigenen U 23 nun erst einmal in den Urlaub verabschiedet hat. "Wir sind so auseinandergegangen, dass beide Parteien noch einmal ein paar Tage Bedenkzeit haben", sagt Schupp, der nach eigener Aussage "acht bis zehn weitere Kandidaten" auf seiner Liste hat. Allerdings: Geht es nach dem Präsidenten, könnten diese überflüssig sein. Denn Berndt-Ulrich Scholz bleibt dabei: "Aus meiner Sicht wird Herr Ruthenbeck unser Trainer, sollte er Ja sagen."

Der Präsident erwartet von dem Fußballlehrer, der die U 23 des VfR gerade in die Verbandsliga geführt hat, dass "er sich bis Ende dieser Woche entscheidet. Und zwar verbindlich". Scholz selbst war es, der Ruthenbeck das Angebot unterbreitet hatte, den Trainerposten beim Zweitligisten zu übernehmen. Und zwar noch am selben Tag, an dem Hasenhüttl um Vertragsauflösung gebeten hatte.

Schupp: "Wir geben kein einheitliches, professionelles Bild ab"

Für Ruthenbeck als neuen Übungsleiter spricht laut Schupp "vieles dafür und vieles dagegen". Ein negativer Aspekt sei vor allem, dass Ruthenbeck als Leiter des Nachwuchszentrums dort erst mit seiner Arbeit begonnen habe. "Wenn er wegbricht, würde er eine große Lücke hinterlassen." Dass sich Scholz öffentlich so offensiv zur Beförderung des U-23-Trainers bekennt, sieht der Sportdirektor gelassen. "Das ist sein gutes Recht, schließlich ist er derjenige, der mit seiner privaten Bürgschaft dafür sorgt, dass der VfR Aalen weiter existieren kann." Schupp fügt aber vielsagend hinzu, dass "wir derzeit kein einheitliches, professionelles Bild abgeben".

Hasenhüttl stimmt Ablösesummen-Klausel zu

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Immerhin: Einen ersten Erfolg hat der VfR bei der T-Frage am Samstag verbuchen können: Hasenhüttl ist jetzt endgültig runter von der Gehaltsliste. Der bisherige Trainer und der Präsident haben sich einvernehmlich auf die Vertragsauflösung geeinigt. Danach hat es zunächst auch nicht ausgesehen, weil Hasenhüttl ein Auflösungspapier zugesagt wurde, das keine Ablösesummen-Klausel vorsah. Sprich: Wäre der Trainer zu einem anderen Verein gegangen, hätte der finanziell abgeschlagene VfR Aalen noch nicht einmal davon profitiert. Der Erfolgscoach hat dieser Klausel nun doch noch nachträglich zugestimmt.

Alexander Haag

10.06.13
 

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weitere Infos zu Hasenhüttl

Vorname:Ralph
Nachname:Hasenhüttl
Nation: Österreich
Verein:FC Ingolstadt 04

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Vereinsdaten

Vereinsname:VfR Aalen
Gründungsdatum:08.03.1921
Mitglieder:800 (01.07.2013)
Vereinsfarben:Schwarz-Weiß
Anschrift:Stadionweg 5/1
73430 Aalen
Telefon: (0 73 61) 524 88-0
Telefax: (0 73 61) 524 88-20
E-Mail: info@vfr-aalen.de
Internet:http://www.vfr-aalen.de/

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