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20.05.2013, 18:13

Dresden: Kirsten sieht Dynamo als klaren Favoriten

Fiel: "Langeweile gibt es bei Dynamo nicht"

Nachdem klar war, dass Erzgebirge Aue das Fernduell gegen Dynamo Dresden um den direkten Klassenerhalt aufgrund der besseren Tordifferenz für sich entschieden hatte, richtete sich der Blick bei der SGD gleich nach Osnabrück. Wie schon 2011 geht es für die Sachsen in der Relegation gegen den VfL - diesmal sind aber die Lila-Weißen der Drittligist und Dresden der Favorit.

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Auf nach Osnabrück: Florian Jungwirth, Romain Bregerie und Cristian Fiel (v. li.).
Auf nach Osnabrück: Florian Jungwirth, Romain Bregerie und Cristian Fiel (v. li.).
© imago Zoomansicht

"Wir haben in zwei Spielen die Chance, doch noch in der Liga zu bleiben. Besser geht es doch nicht", sagte Mittelfeldmann Cristian Fiel und ergänzte gleich: "Langeweile gibt es bei Dynamo nicht - jetzt haben wir diese Scheiße wieder. Aber wir wollen drin bleiben, sind der Zweitligist und Favorit. Dem wollen wir gerecht werden."

Bei den Schwarz-Gelben herrscht auch völlige Nüchternheit, so verwies Torwart Benjamin Kirsten darauf, dass "Dynamo irgendwo auch selber Schuld" an der derzeitigen Misere hat und blickte direkt nach vorne: "Jetzt ist alles Vergangene egal, für die zwei Spiele steht alles auf null, es geht nicht um Punkte, sondern um Siege", so der Sohn des ehemaligen Nationalspielers Ulf Kirsten. Ulf war am vergangenen Sonntag beim 3:1-Sieg seines Ex-Klubs, für den er zwischen 1983 und 1990 aktiv war, und gab sich anschließend mit Blick auf die Relegation optimistisch. "Ich bin wirklich überzeugt davon, dass wir die Relegation schaffen", so der 47 Jahre alte dreimalige Bundesliga-Torschützenkönig: "Man ist klarer Favorit. Das ist auch so, weil die Mannschaft einfach besser ist als Osnabrück."

Dresdens Trainer Peter Pacult war nicht sonderlich begeistert davon, dass er nun in den Ausscheidungsspielen antreten muss: "Leider müssen wir den zweiten Schritt über die Relegation machen", klagte der Österreicher: "Jetzt hilft kein langes Nachdenken, wir müssen uns jetzt ruhig vorbereiten", erklärte Pacult, der "zuversichtlich in die zwei Spiele" geht. Dass sich in der Relegation in den vergangenen vier Jahren immer der Drittligist durchsetzte, spiele keine Rolle - ebenso wenig wie Dresdens Erfolg vor zwei Jahren gegen Osnabrück.

20.05.13
 

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