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08.04.2013, 22:12

FCK wieder auf Platz drei - Dresden überholt VfL

Hertha zieht mit Scharfschütze Ronny davon

Kaiserslautern hat sich durch den Erfolg gegen Köln wieder auf dritten Rang verbessert. Die Löwen verloren durch das Remis gegen Cottbus am Sonntag den Anschluss. Sandhausen steckt nach der Niederlage in Duisburg weiterhin im Keller fest, dafür ist der MSV seine Sorgen los. Dresden ist durch den dramatischen Erfolg gegen St. Pauli an Bochum vorbeigeklettert - den VfL soll nun Peter Neururer retten. Das Topspiel am Montagabend gewann Hertha gegen Braunschweig mit 3:0 und setzte sich an der Spitze ab.

Schuss ins Glück: Herthas Ronny besorgte das 1:0 gegen Braunschweig.
Schuss ins Glück: Herthas Ronny besorgte das 1:0 gegen Braunschweig.
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Hertha BSC gewann das Spitzenspiel am Montagabend gegen den direkten Verfolger Eintracht Braunschweig mit 3:0. Das erste Tor des Abends erzielte der schussgewaltige Brasilianer Ronny per haltbarem, direktem Freistoß. Für den 26-Jährigen war es ein doppelt gelungener Abend, denn kurz vor dem Anpfiff wurde dessen überraschende Vertragsverlängerung bis 2017 per Anzeigetafel im gut besetzten Olympiastadion verkündet. Der Heimsieg für die Luhukay-Elf war hochverdient, denn die Berliner spielten im ersten Abschnitt gegen passive Braunschweiger zielstrebiger und belohnten sich mit dem Führungstor.

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Auch im zweiten Durchgang machten die Niedersachsen kaum Anstalten, das Spiel ausgeglichener zu gestalten und blieben mit der Ausnahme von Ademis Chance sprichwörtlich "zahnlose Löwen". Die Lieberknecht-Elf musste durch Ramos' perfekten Sololauf den zweiten Gegentreffer hinnehmen und war damit endgültig geschlagen. Den Schlusspunkt setzte Ronny mit einem weiteren Freistoß, der gefühlte Lichtgeschwindigkeit besaß. Der Vorsprung der Berliner an der Spitze beträgt nun vier Zähler auf Braunschweig und 14 Punkte auf den Dritten Kaiserslautern.

Der MSV entledigt sich aller Sorgen

Timo Perthel (rechts) und Branimir Bajic.
Duisburger Torschütze: Timo Perthel (rechts) und Branimir Bajic.
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Durch vier Siege am Stück hat sich der MSV Duisburg endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet. In der Partie gegen Sandhausen erzielte Perthel nach einer Ecke die Führung. Fießer köpfte für Sandhausen aber mit der ersten Chancen zum Ausgleich ein. Wooten hatte mit einem schönen Schuss sogar die Möglichkeit zur Führung, aber er verzog knapp. Auf der anderen Seite gab es einen berechtigten Foulelfmeter, den Bajic schließlich zur Entscheidung für die Zebras nutzte. Während Sandhausen mit 23 Punkten auf Platz 17 feststeckt, hat sich der MSV ins Mittelfeld verabschiedet. Zehn Punkte beträgt jetzt der Vorsprung auf den Relegationsrang.

Löwen stecken das Theater nicht weg

Bei den Löwen ist es wie immer. Die Mannschaft versucht Fußball zu spielen, und abseits des Platzes werden Störfeuer gezündet. So auch am Freitag, als der jordanische Investor Hasan Ismaik mit der vorweggenommenen Kündigung für Sportchef Florian Hinterberger für Kopfschütteln sorgte. Alexander Schmidt forderte unmittelbar vor der Partie gegen Energie Cottbus "mehr Respekt" ein. "Die Mannschaft kann auch nicht alles wegstecken, so ein Theater ist da nicht förderlich", sagte er und behielt Recht. Auch gegen Cottbus gelang es den Löwen nicht, ihren Heimkomplex abzulegen. Es reichte wieder mal nur zu einem Remis. Der letzte Heimsieg datiert damit weiterhin vom 27. November 2012 (1:0 über Paderborn). Joker Halfar nutzte eine der wenigen Chancen zwar zur Führung, aber Bittroff glich wieder aus. Damit beträgt der Rückstand von München auf den dritten Platz jetzt schon sechs Punkte - wohl zuviel.

Strohdiek rettet verdienten Punkt gegen Union

In Paderborn herrschte lange Verzweiflung. Denn der SCP dominierte die Partie gegen Union Berlin und doch führten die Gäste bis kurz vor Schluss. Mit einem Glücksschuss von Nemec, der wohl eher als Flanke gedacht war, gingen die Köpenicker in Führung. Gleich im Gegenzug hatte Yilmaz die Chance zum Ausgleich - nicht die einzige. Paderborn hatte reichlich erstklassige Chancen. Doch Naki, Yilmaz oder Hofmann ließen allesamt beste Möglichkeiten liegen. In der Schlussphase musste sich Union mit zehn Mann zur Wehr setzen und fing sich auch noch ein Tor ein. Strohdiek erzielte das umjubelte und verdiente 1:1.

Dresden überholt VfL - Jahn vor dem Wiederabstieg

Filip Trojan
Durch einen tollen Fallrückzieher läutete Dresdens Trojan die Wende gegen St. Pauli ein.
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In einem intensiven und spannenden Duell rang Dynamo Dresden den FC St. Pauli am Samstagnachmittag mit 3:2(0:0) nieder und verließ dadurch den Relegationsrang. Beide Teams sorgten über nahezu 90 Minuten für Kurzweil, das temporeiche und am Ende dramatische Spiel wogte hin und her. Das einzige, was im ersten Durchgang fehlte, waren die Tore. St. Paulis Gyau (14.) scheiterte dabei ebenfalls am Aluminium wie Dresdens Fort (19.). Trotz hohem Unterhaltungswert ging es torlos in die Kabinen.

Nach der Pause dauerte es aber nicht lange, ehe der Ball erstmals im Netz zappelte. Einen Bartels-Kopfball köpfte Mohr zum 1:0 für St. Pauli ein (50.). Und nur 180 Sekunden später legte Torjäger Ginczek mit dem 2:0 nach (53.). Dresden benötigte einige Zeit, um sich von dem doppelten Rückschlag zu erholen. Die Schützlinge von Peter Pacult schlugen dann aber zurück. Und wie! Nach toller Vorarbeit von Ouali verkürzte Trojan zunächst per Fallrückzieher (62.)! Und Losilla brachte mit seinem 2:2 nur vier Minuten später die Arena in Dresden zum Beben. Doch die Dynamos wollten nun mehr, Schuppan erzielte in der 77. Minute das vielumjubelte Siegtor. Damit war die Partie aber noch nicht vorbei: Die Hamburger bewiesen Moral und waren um den Ausgleich bemüht, doch die Sachsen hielten in einer dramatischen Schlussphase den wichtigen Sieg fest.

Die zweite Samstagpartie zwischen Jahn Regensburg und dem FSV Frankfurt war dagegen lange Zeit eine eher zähe Angelegenheit. Auf holprigen Untergrund im Jahn-Stadion entwickelte sich eine Begegnung auf überschaubarem spielerischen Niveau. Offensivaktionen blieben in den ersten 45 Minuten Mangelware, die Defensivreihen hatten das Geschehen meistens im Griff. Auch nach dem Seitenwechsel wurde es nicht wirklich besser. Dem FSV, der die besseren Ansätze zeigte, ging dann aber durch Stark (56.) und Yelen (72.) in Führung. Per Strafstoß sorgte Regensburgs Hein in der 78. Minute kurzeitig für Spannung. Die abgeklärteren Frankfurter entschieden aber durch Kapllani (84., 88., Strafstoß) die Partie zu ihren Gunsten. Die Oberpfälzer taumeln nach der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Partien dem direkten Wiederabstieg entgegen, die Bornheimer haben weiterhin eine Minimalchance auf Rang drei.

"Betze" bebt: 3:0 gegen Köln und Platz drei

Höhenflug der Roten Teufel: Der FCK ist klar überlegen und besiegte Köln.
Höhenflug der Roten Teufel: Der FCK ist klar überlegen und besiegte Köln.
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Der 1. FC Kaiserslautern hat das Verfolgerduell am Freitagabend auf dem mit fast 50.000 Zuschauern rappelvollen Betzenberg verdient gewonnen. Die Pfälzer besiegten den 1. FC Köln mit 3:0 und zogen damit wieder am Geißbock-Klub vorbei, holten sich Platz drei zurück. Die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski präsentierte sich in dem Topspiel seltsam nachlässig, die Roten Teufel dagegen zeigten vom Anpfiff weg Biss, Leidenschaft und Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne. Belohnt wurde dies kurz vor der Pause, als Idrissou gekonnt vollstreckte. In der Pause konnten sich die Kölner kaum sammeln und kassierten prompt nach dem Seitenwechsel durch Simunek den nächsten Gegentreffer. Köln bäumte sich kurz, aber nur halbherzig auf und kassierte durch Idrissous zweiten Treffer den "Todesstoß". Der FCK hat nun zwei Zähler Vorsprung vor der Elf aus der Domstadt, deren Serie von 15 Spielen ohne Niederlage riss.

Bochum desolat im Kellerduell - Aue atmet auf

Einen ganz bitteren Abend erlebte der VfL Bochum im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue. Der Klub aus dem Ruhrpott ging mit 0:3 sang- und klanglos unter. Das Team von Trainer Karsten Neitzel, der aufgrund der Pleite am Montag entlassen und durch Peter Neururer ersetzt wurde, fing sich die drei Gegentore schon im ersten Abschnitt ein und zog so den Unmut des Bochumer Anhangs auf sich. Den Sachsen reichte eine konzentrierte Leistung, ein Feuerwerk, wie das Ergebnis nach den ersten 45 Minuten vermuten lässt, brannten die Auer nicht ab. Die Treffer für die Baumann-Elf fielen allesamt nach Standardsituationen: Klingbeil per Kopf, Nickenig aus dem Gewühl und Müller erzielten die Tore, die Aue vom Abstiegsstrich deutlich distanzierten.

Dausch macht den ersten Dreier 2013 perfekt

Der VfR Aalen schaffte mit dem 2:1 den ersten Dreier im Jahr 2013. Der Aufsteiger von der Ostalb besiegte den sportlich kriselnden FC Ingolstadt mit 2:1. Das Mittelfeldduell war ein richtig munteres Spiel, in dem die Hasenhüttl-Elf knapp, aber nicht unverdient die Oberhand behielt. FCI-Abwehrmann Gunesch patzte bei Reichweins Führungstor deutlich, doch der Ingolstädter Torjäger Caiuby glich vom Elfmeterpunkt aus. Der Siegtreffer fiel dann ebenfalls aus elf Metern - Dausch verwandelte etwas glücklich gegen Keeper Kirschstein. In der Folge mussten speziell die Aalener noch ein paar brenzlige Situationen überstehen, behaupteten aber den knappen Vorsprung.

08.04.13
 
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2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Hertha BSC54:2162
 
2Eintracht Braunschweig44:2558
 
31. FC Kaiserslautern41:2448
 
41. FC Köln35:2746
 
5FSV Frankfurt44:3543
 
61860 München30:2342
 
7Energie Cottbus33:3040
 
81. FC Union Berlin45:4139
 
9SC Paderborn 0738:3537
 
10VfR Aalen30:3236
 
11MSV Duisburg31:4336
 
12FC Ingolstadt 0431:3435
 
13FC St. Pauli32:3833
 
14Erzgebirge Aue34:4031
 
15Dynamo Dresden28:4127
 
16VfL Bochum30:4726
 
17SV Sandhausen34:5623
 
18Jahn Regensburg32:5418
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