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18.03.2013, 09:45

Cottbus: Frust nach der Niederlage in Duisburg

Bommer bittet um 3.45 Uhr zum Training

War's das schon für Cottbus? Zum wiederholten Mal hat es Energie verpasst, an den Relegationsplatz heranzurücken. Der Frust nach dem 1:2 in Duisburg saß entsprechend tief. Aufgestaute Aggressionen durften die Spieler direkt in der Nacht noch abbauen - Trainingsplatz statt Disko. Als Strafmaßnahme wollte Coach Rudi Bommer die einstündige Trainingseinheit in der Nacht auf Samstag, 3.45 Uhr, allerdings nicht verstanden wissen.

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Rudi Bommer
Bat sein Team zu einer nächtlichen Trainingseinheit: Rudi Bommer.
© picture alliance Zoomansicht

"2004 bei 1860 habe ich das auch gemacht", erzählt der Coach, "aber damals ist mir der Kragen geplatzt. Das war etwas anderes." Während der Busfahrt nach der Niederlage in Duisburg kam ihm der Gedanke, "ich wollte mit dem Frustabbau nicht bis zum Morgen warten". Die eingesetzten Spieler mussten rund eine halbe Stunde ran, die Reservisten mussten noch etwas länger "auslaufen". Sonntag und Montag gab er dafür frei.

"Wir haben gegen den aggressiven Stil nicht dagegengehalten. Man darf in einem fremden Stadion keine Angst vor dem Gegner bekommen", resümierte Bommer den Auswärtsauftritt. Er hat sich offenbar damit abgefunden, "dass wir nicht so weit sind für den nächsten Schritt: Der Reifeprozess ist noch nicht abgeschlossen, uns fehlt es an Mentalität."

Die Niederlage in Duisburg tat derweil nicht nur sprichwörtlich weh, sondern hinterließ auch einige Blessuren. Daniel Adlung (Adduktorenbeschwerden), Uwe Möhrle (Schlag aufs Knie), Marc Kruska (Kopfschmerzen) und Ivica Banovic (dickes Knie) dürften aber schnell wieder fit sein.

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