Das 2:2 beim Mitkonkurrenten VfL Bochum bedeutete für die "Zebras" den dritten Teilerfolg nach der Winterpause. "Gegenüber der Hinrunde haben wir uns von der Ausbeute her gesteigert", zieht Coach Kosta Runjaic (41) den positiven Vergleich zur ersten Saisonhälfte, die den Klub mit fünf Niederlagen in Folge in große Not brachte. Trotz der Weiterentwicklung weiß auch Runjaic, dass irgendwann Dreier geholt werden müssen.
"Wir brauchen in den kommenden Wochen Siege, ganz klar", sagt Leitwolf Goran Sukalo (31), der im Derby wegen seiner Rotsperre auf der Tribüne die Daumen drückte. "Wie die Jungs in Bochum gefightet haben, das verdient ein Riesenkompliment. Es war ganz wichtig, kein direktes Duell mit einem Team aus dem unteren Drittel zu verlieren."
Gegen Bochum wurden aber einmal mehr Schwächen der Meidericher deutlich. "Nach der 1:0-Führung haben wir den VfL durch zu viele Passfehler zurück ins Spiel kommen lassen", erkannte Runjaic, der zugleich die Moral seiner Elf hervorhebt: "Unsere Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und erzielte noch den Ausgleich. Ich wusste die ganze Zeit, dass wir noch ein Tor machen werden."
Dass die drohende Niederlage abgewendet wurde, lag an einem Traumtor. Timo Perthel (24) traf zwei Minuten vor dem Abpfiff mit seinem als schwächer eingeschätzten rechten Fuß aus der Distanz genau in den Knick. "Jeder Punkt ist wichtig und hilft uns ein Stück weiter", fasste der Ex-Rostocker zusammen, "aber wir haben uns im Derby auch dämlich angestellt und zwei Gegentreffer binnen kürzester Zeit kassiert."
„Jeder Punkt ist wichtig und hilft uns ein Stück weiter“Timo Perthel
Vor allem beim Bochumer Führungstor bewarb sich die komplette Duisburger Hintermannschaft, mit 37 Gegentoren die viertschlechteste der Liga, für einen Passivitäts-Lehrfilm. "Wie wir das 2:1 gefangen haben, das war viel zu leicht für den Gegner. Wir werden das intern analysieren", meinte Außenverteidiger Daniel Brosinski (24) selbstkritisch.
Ein Extralob verdiente sich dagegen Kevin Wolze (22), dessen Trainingsfleiß der vergangenen Wochen in einen Startelfplatz mündete. "Kevin hat gut ins Spiel gefunden, hat viel rochiert und einige gute Pässe gespielt. Das war durchaus eine Empfehlung", so Runjaic. Wolze wertete seinen zweiten Saisoneinsatz über die volle Distanz "als gutes Gefühl" und fand sich auch in der ungewohnten zentralen Mittelfeldrolle zurecht: "Ich sollte mich viel mit Perthel und Brandy abwechseln. Das hat ganz ordentlich funktioniert. Wenn man dann noch etwas holt, ist das doppelt schön."
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Re (3): Der Herr Zorc ist also enttäuscht ....
von:
vastel
- 20.06.13, 00:30 - 19 mal gelesen
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Re (4): Abstieg besiegelt!!
von:
urban_bushman
- 20.06.13, 00:20 - 6 mal gelesen
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Re (2): Der Herr Zorc ist also enttäuscht ....
von:
powerfussel
- 20.06.13, 00:18 - 43 mal gelesen
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