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11.02.2013, 19:59

St. Pauli: Frontzeck fordert Selbstkritik

Schrillende Alarmglocken nach dem "Scheiß-Tag"

Der Auftritt des FC St. Pauli in Sandhausen (1:4) war ernüchternd, entsprechend fielen die Reaktionen auf eine Darbietung aus, für die es laut Trainer Michael Frontzeck keine Entschuldigung gibt. Die Hamburger marschieren als schlechtestes Team der Rückrunde stramm in Richtung Tabellenende, zum Relegationsplatz sind es nur noch fünf Punkte. Schlussmann Philipp Tschauner rief schon einmal den Abstiegskampf aus.

Michael Frontzeck
Fordert "ab Mittwoch wieder Vollgas": Michael Frontzeck.
© picture allianceZoomansicht

"Jetzt muss es auch der Letzte kapiert haben, um was es geht", erklärte der Keeper, der einer desolaten St.-Pauli-Mannschaft auch keinen Rückhalt geben konnte und beim 0:3 böse patzte. Schlafmützig, immer einen Schritt zu spät, Stellungsfehler noch und nöcher - von einem kämpferischen St. Pauli war im Hardtwald nichts zu sehen. "Wir waren nicht kompakt genug, uns fehlte die Geschlossenheit", analysiert Tschauner knallhart. An den guten Vorsätzen soll es nicht gelegen haben, wie Florian Bruns, der Mitte der zweiten Hälfte ins Spiel kam und gegen den alten Weggefährten Fabio Morena zumindest den Foulelfmeter zum Ehrentreffer herausholte, meint. Denn: "Wir haben alles nicht gemacht, was wir uns vorgenommen haben."

Wir haben einen absoluten Scheiß-Tag erwischt, für den es keine Entschuldigung gibt.Michael Frontzeck

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Das sah Trainer Frontzeck wohl ähnlich: "Wir haben einen absoluten Scheiß-Tag erwischt, für den es keine Entschuldigung gibt. Eine Erklärung für unseren Auftritt habe ich auch nicht. Ich war sehr überrascht, negativ überrascht." Nach vier Spielen ohne Sieg muss nun schnell die Trendwende her, wenn die Kiez-Kicker nicht tatsächlich noch tief in den Abstiegsstrudel geraten wollen. Frontzeck nimmt die Spieler in die Pflicht: "Jeder hat nun noch einen Tag Zeit, sich an die eigene Nase zu packen. Ab Mittwoch geben wir wieder Vollgas und werden uns konzentriert auf das Spiel gegen Köln vorbereiten", sagte er am Montag: "Wichtig ist, dass die Jungs selbstkritisch mit sich umgehen und sich wieder Selbstvertrauen erarbeiten."

Kritisch zu beäugen gibt es schließlich auch einiges. Seit vier Spielen bei nur einem Tor ohne Sieg, mit 19 Treffern gemeinsam mit Dresden die schwächste Ausbeute der Liga, in zehn von 21 Spielen ohne Torerfolg - das ist der FC St. Pauli in der Saison 2012/13. "In den nächsten Wochen wird sich zeigen, in welche Richtung die Tendenz geht", hofft Frontzeck auf Besserung. "Das Schöne am Fußball ist, dass es weiter geht und wir die Chance haben, es schon nächste Woche besser zu machen."

Prüfstein Köln

Nächste Woche, das ist das Montagsspiel gegen den 1. FC Köln. Mit den Rheinländern kommt auch ein Stück der besseren Vergangenheit ans Millerntor: Holger Stanislawski. Der Ex-Coach der Hamburger tummelte sich mit den Kölnern in dieser Spielzeit auch lange in den unteren Tabellenregionen, inzwischen ist das Team aber gefestigt und seit neun Ligaspielen ungeschlagen, kassierte in der Zeit nur fünf Gegentore. Eine hohe Hürde für die Norddeutschen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
11.02.13
 

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Vorname:Michael
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Verein:Werder Bremen II
Geboren am:21.08.1979

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