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10.01.2013, 13:38

München: Iraki vermittelt

Machtkampf bei 1860: Zarte Annäherung

Der Krisengipfel zwischen dem Verantwortlichen von 1860 München um Präsident Dieter Schneider und Geldgeber Hasan Ismaik ist am Montagabend gescheitert, doch zarte Hoffnung, dass der Machtkampf bei den "Löwen" doch noch ein gütliches Ende findet, machte sich am Donnerstag breit. So soll Ismaik, der zuvor noch die Ablösung von Schneider gefordert hatte, diesem nun doch wieder die Hand reichen wollen.

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Hasan Ismaik
Gibt sich etwas moderater: Hasan Ismaik.
© imago Zoomansicht

Am Montagabend stiefelte Ismaik nach der Gesprächsrunde mit Schneider frustriert ab, eine weitere Zusammenarbeit schien ausgeschlossen. "Dann spiel' ich halt nicht mehr mit!", gab der Jordanier von sich, mit dem Hinweis, "zur DFL zu gehen". Dort wollte er sich vom Schiedsgericht des deutschen Fußballs noch einmal die Spielregeln erklären lassen. Warum er nicht einfach bestimmen darf, wer nach seinen Vorstellungen kommen soll (Trainer Sven-Göran Eriksson), gehen muss (Präsident Dieter Schneider), mit ihm im Aufsichtsrat sitzt und das Projekt betreut, in das er bereits 27,3 Millionen Euro gesteckt hat.

Für das Präsidium von 1860 geht es aber in erster Linie darum, "die Interessen des Vereins zu schützen", wie Vizepräsident Franz Maget betonte. Die Klubspitze würde nie etwas abnicken, "das zu Sanktionen oder gar einem Lizenzentzug führen könnte". Sollte Ismaik den Geldhahn zudrehen, hätte der Zweitligist aber immer noch einen Plan B in der Schublade und "unsere sportlichen Ziele für diese Saison bleiben unverändert", erklärte Geschäftsführer Robert Schäfer.

Bedarf es überhaupt eines Plan B? Diese Frage darf gestellt werden, nachdem der Ismaik-Vertraute Hamadi Iraki mit beiden Seiten Gespräche geführt hat, um doch noch eine Übereinkunft zu erzielen. Schon im Vorfeld hatte Löwen-Boss Schneider darauf gehofft: "Wenn sich die Emotionen gelegt haben, sieht man ein bisschen klarer. Vielleicht kann man dann doch noch zu einem Kompromiss kommen."

Den strebt Ismaik nun wohl an: "Ich will mit 1860 Erfolge feiern und Schneider doch auch. Deshalb werde ich auch weiterhin die Zusammenarbeit mit ihm versuchen. Meine Tür steht für ihn immer offen. Wenn jeder in sich geht und sich genau überlegt, was er will, kommen wir zusammen", meinte der 36-Jährige in der "Bild". Für ihn sei "das Projekt noch lange nicht vorbei".

10.01.13
 

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