Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

30.12.2012, 16:15

Kaiserslautern: Schweizer peilt direkten Aufstieg an

Bunjaku: "Der Gegner muss Angst haben"

Zuletzt ging dem 1. FC Kaiserslautern etwas die Luft aus und es setzte drei Niederlagen in Serie. Dadurch haben die Pfälzer gegenüber Braunschweig und Hertha zwar etwas an Boden verloren, dennoch geht man als Tabellendritter ins neue Jahr. Zwei Neuzugänge haben daran entscheidenden Anteil. Mo Idrissou, mit neun Toren erfolgreichster Angreifer, und Kapitän Albert Bunjaku waren die Erfolgsgaranten. Der Schweizer bläst für die Rückrunde zum Angriff, die Gegner sollen Angst haben.

Albert Bunjaku
"Wenn wir unsere Punkte holen, dann wird das reichen": Lauterns Albert Bunjaku ist optimistisch.
© picture allianceZoomansicht

Anlaufschwierigkeiten hatte Bunjaku nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg zum 1. FCK keine. Er führte das Team als Kapitän aufs Feld und dankte es mit insgesamt acht Toren (vier Vorlagen) bei bisher 15 Startelfeinsätzen. Dabei zeigte sich der Schweizer vor allem von dem euphorischen Empfang beeindruckt, was nach einem Abstieg nicht selbstverständlich sei. "Schon beim Trainingsauftakt wurden wir von den Zuschauern sehr positiv empfangen und vor allem beim ersten Heimspiel gegen Union Berlin war die Unterstützung super. Von negativer Stimmung keine Spur", so der Stürmer zum Jahresausklang in einem Interview auf der Website des Vereins.

- Anzeige -

Die Mannschaft dankte es dem Anhang, blieb bis zum 16. Spieltag ungeschlagen. Danach ging dem Team von Franco Foda aber die Luft aus. "Natürlich trüben die Niederlagen bei St. Pauli, Union und besonders zum Ende daheim gegen Aalen etwas die Stimmung", gibt Bunjaku zu, er sei sich aber sicher, dass das Team erfolgreich in die Rückrunde (Montag, 4.2. bei 1860 München) starten werde. Durch die kleine Negativserie ist Braunschweig auf zwölf Punkte enteilt und Hertha BSC liegt zehn Punkte in Front.

"Wir müssen unsere dummen Fehler abstellen und in der Rückrunde wieder dominanter auftreten. Wir müssen dem Gegner klarmachen, dass wir der 1. FC Kaiserslautern sind. Der Gegner muss vor uns Angst haben. Darauf arbeiten wir hin, dafür rücken wir noch näher zusammen", verspricht der 29-Jährige.

Wie viele andere hat auch Bunjaku nicht mit Klassenprimus Braunschweig gerechnet. Die Eintracht sei auch für ihn eine große Überraschung. "Die machen das sehr gut und ziehen ihr Ding durch", lobt er die Konkurrenz. Hertha BSC habe ohnehin "eine große Qualität". Dennoch möchte er mit Kaiserslautern noch an einem der beiden Teams vorbeizuziehen. "Denn auf ein weiteres Relegationsspiel kann ich gerne verzichten. Es ist wirklich eine brutale Anspannung", berichtete er über seine Erfahrungen, die er mit dem 1. FC Nürnberg sammeln musste.

Ein persönliches Fazit möchte Bunjaku nicht ziehen, das überlässt er anderen, er sei ohnehin mit sich selbst nie zufrieden. "Selbst wenn wir gewonnen haben und ich zwei Tore geschossen habe, ärgere ich mich darüber, dass ich vielleicht hätte das ein oder andere noch besser machen können. Das werde ich auch in Zukunft nicht ändern."

Tabellenrechner 2.Bundesliga
30.12.12
 

- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -

weitere Infos zu Bunjaku

Vorname:Albert
Nachname:Bunjaku
Nation: Schweiz
Verein:FC St. Gallen
Geboren am:29.11.1983

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -