St. Pauli hatte vor einem Jahr 38 Tore und 39 Punkte (wie Eintracht Frankfurt) auf dem Konto, war Vierter. In der Gegenwart haben die Hamburger nach dem torlosen Remis in Ingolstadt nur 18 Treffer in 19 Spielen (nur vier in zehn Auswärtspartien, neun Spiele ohne Tor) und insgesamt 22 Punkte auf der Habenseite, was lediglich Platz 13 bedeutet.
Und dennoch geht man ganz zufrieden in die Winterpause. Weil die Mannschaft "ein gutes Auswärtsspiel" zeigte (Manager Rachid Azzouzi). Weil sie das 0:3 vor einer Woche zu Hause gegen Aue "wieder ausgemerzt" hatte (Markus Thorandt). Und vor allem, weil sich St. Pauli nach dem "verkorksten Start" (wieder Thorandt) berappelt hat und "fußballerisch auf einem guten Weg ist" (Florian Kringe). In den ersten neun Spielen holte der Kiezklub sieben Punkte, in den zehn Spielen danach mit Frontzeck als Trainer 15.
"Wir sind auf einem guten Weg, aber die Spannung muss hoch bleiben. Wir haben jetzt den Sprung von Platz 17 nach oben geschafft, müssen aber weiter auf der Hut sein. Wir haben viele positive Ansätze gezeigt, werden aber sicher nicht vergessen, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben", bleibt Frontzeck realistisch.
Weiter geht die Arbeit am 3. Januar, wenn der Coach zum Trainingsauftakt lädt. Bereits einen Tag später geht es dann zu einem Hallenturnier nach Frankfurt. Est am 3. Februar (13.30 Uhr) geht es in der Liga gegen Energie Cottbus weiter.