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18.09.2012, 09:24

Kaiserslautern: Heimfluch ist beendet

Bunjaku: "Ein gutes Zeichen"

Schlecht spielen und gewinnen: Der breite Kader des 1. FC Kaiserslautern macht gegen den MSV den Unterschied und beendet eine Negativserie.

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Mimoun Azaouagh (Mitte)
Tor zur Premiere: Mimoun Azaouagh (Mitte) trifft bei seinem ersten Einsatz für den FCK.
© imago Zoomansicht

Diese Negativphase ist passé, mit Ruhm bekleckerte sich der FCK gegen den Tabellenletzten aber nicht. "Wir wirkten teilweise wie gelähmt", stellte Trainer Franco Foda fest. Vor allem die Leistung nach der Pause missfiel dem Coach: "Wir haben da nur noch reagiert und waren nicht mehr in der Lage, das Spiel zu kontrollieren", analysierte er die Missstände des FCK.

Zum Sieg reichte es trotzdem, weil in der Offensive die Breite im Kader stimmt. Den Ausfall des Griechen Konstantinos Fortounis, der sich auf der Länderspielreise verletzt hatte, fiel gar nicht groß ins Gewicht. Seine Vertretung Hendrick Zuck spielte zwar keineswegs überragend, brachte Lautern aber in Führung. Und in der Schwächephase konnte Foda noch mit offensiven Wechseln eingreifen. Mimoun Azaouagh (29) feierte so seine Premiere im Dress des FCK und traf gleich spektakulär zum 2:1.

"Es ist ein gutes Zeichen, dass es auch in einem schlechten Spiel mal zu einem Sieg reicht. Es ist wichtig, dass wir einen breiten Kader haben und Spieler von der Bank bringen, die ein Spiel entscheiden können", freute sich Kapitän Albert Bunjaku über die wichtigste Erkenntnis aus dem Match gegen den MSV.

Doch eins ist klar: Will der FCK im Aufstiegsrennen mitmischen, muss er die Nachlässigkeiten im Spielaufbau abstellen - am besten schon gegen Hertha BSC, das am kommenden Samstag auf den Betzenberg kommt.

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