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29.04.2012, 18:26

Prinzip Hoffnung für Paderborn und St. Pauli

Fortuna und das nackte Ergebnis

Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt standen als Aufsteiger in die Bundesliga bereits fest, die Würfel mit Blick auf den Aufstiegsrelegationsplatz sind aber auch nach dem 33. Spieltag noch nicht gefallen. Die besten Karten hält weiter Düsseldorf in der Hand, die Fortuna darf sich zum Abschluss der Saison aber keinen Patzer erlauben. Paderborn lauert, St. Pauli lauert.

Roger Schmidt, Norbert Meier oder Andre Schubert (v.l.)
Wer macht das Rennen: Roger Schmidt, Norbert Meier oder Andre Schubert (v.l.)?
© picture alliance/imagoZoomansicht

"Letztlich geht es um das nackte Ergebnis." Fortuna-Coach Norbert Meier setzte via Sky einen Haken unter das Spiel in Fürth, das seiner Mannschaft nicht nur etwas glücklich einen Zähler bescherte, sondern auch die Pole Position im Rennen um Platz drei. "Das war sicherlich ein glücklicher Punkt", merkte auch Sascha Rösler an, in Düsseldorf wird das die wenigsten stören. 61 Punkte, die klar bessere Tordifferenz gegenüber dem SC Paderborn, der punktgleich im Nacken hängt.

Nun wartet am 34. und letzten Spieltag die Aufgabe gegen Duisburg, das sich mit einem 2:1 gegen Aue aller Abstiegssorgen entledigte. "Wir wollten ein Endspiel, und das haben wir jetzt", blickt Meier auf das Derby gegen den MSV - auch da geht es um das nackte Ergebnis, sprich drei Punkte. Der Showdown um Rang drei und die damit verbundene Chance, in das deutsche Oberhaus aufzusteigen, steht an. "Wir können nach wie vor aus eigener Kraft die Relegation erreichen", sieht Meier den Vorteil gegenüber der Konkurrenz klar auf der Seite der Düsseldorfer

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Doch Paderborn will da sein, sollte die Fortuna patzen. "Das ist eine Belohnung für alles, was wir in dieser Saison geleistet haben", freut sich SC-Coach Roger Schmidt auf den letzten Akt, nachdem sein Team mit dem 1:0 gegen den FSV Frankfurt den Druck auf die Rheinländer hoch gehalten hat. 17 Siege, zehn Unentschieden und nur sechs Niederlagen - die als Abstiegskandidat gehandelten Ostwestfalen setzten bislang ein deutliches Zeichen.

"Drei Punkte holen - und darauf hoffen, dass Düsseldorf verliert", lautet die Rechnung von St. Pauli-Trainer Andre Schubert nach der Niederlage in Dresden. Doch die Rechnung hat er vielleicht ohne den SCP gemacht, der sich im direkten Duell den "Kiez-Kickern" nicht so einfach geschlagen geben wird. "Wir schaffen die Punktlandung", hatte Fabian Boll im kicker unter der Woche verlauten lassen. Nach dem 0:1 bei Dynamo sieht es für St. Pauli eher nach einer Bauchlandung aus. Fortuna hat es in der Hand, für Paderborn und St. Pauli bleibt nur das Prinzip Hoffnung.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
29.04.12
 

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