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16.04.2012, 22:07

Überblick: Eintracht ebenfalls fast durch

Dynamo lässt Fürth heißlaufen: Kleeblättler steigen auf!

Der erste Aufsteiger in die Bundesliga steht seit Montagabend fest: Fortuna Düsseldorf verlor in Dresden - und bei der SpVgg Greuther Fürth knallten daraufhin die Sektkorken! Am Sonntag hatte Paderborn den dritten Platz erobert, während Ingolstadt einen eminent wichtigen Dreier über den KSC feierte. Auch Eintracht Frankfurt steht kurz vor dem Aufstieg in die Beletage.

Poté trifft zum 2:1
Schock für Düsseldorf, Jubel in Fürth: Poté trifft zum 2:1 für Dresden.
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In Dresden spielte am Montagabend Düsseldorf - und in Fürth zitterte die gesamte Mannschaft im eigenen Stadion mit den Sachsen mit. Schließlich wussten die Franken: Punktet Dynamo, ist der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Und die Dresdner, nach der KSC-Niederlage in Ingolstadt gesichert, machten gleich ordentlich Dampf. Schon in der 6. Minute traf Dedic zum 1:0, auf der Tribüne freuten sich SpVgg-Manager Rachid Azzouzi und Trainer Mike Büskens mit. Bröker jedoch brachte die Rheinländer mit einem klasse Fernschuss vom Strafraumeck zurück ins Spiel - 1:1, der Pausenstand. Die Düsseldorfer agierten jedoch auch im zweiten Abschnitt ziemlich uninspiriert, ein Gewaltschuss von Weber hätte aber dennoch beinahe für die Führung gesorgt (57.). Doch dann kam die kalte Dusche: Aus dem Gewühl traf Poté zum 2:1 (71.), in Fürth lockerte man schon einmal die Sektkorken - und nach 90 Minuten knallten sie! Den Kleeblättern ist der Aufstieg nicht mehr zu nehmen, Düsseldorf muss sich hingegen nun ganz auf Rang drei konzentrieren - denn auch der Tabellenzweite Frankfurt ist nun schon auf acht Punkte enteilt.

SCP nutzt die Gunst der Stunde

Der SC Paderborn nutzte gegen Cottbus die Gunst der Stunde und hat St. Pauli in der Tabelle hinter sich gelassen. Am Sonntag dauerte es nur wenige Sekunden, ehe die Weichen gestellt waren. Bereits in der zweiten Minute erzielte Kara die Führung. Und weil im Gegenzug Börner nur an den Querbalken köpfte und es Brandy auf der anderen Seite ebenfalls per Kopf besser machte, ging es mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Sören Brandy
Der Kopfball zum 2:0: Paderborns Sören Brandy traf gegen Cottbus.
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Brandy stieg Cottbus jetzt sprichwörtlich zu Kopf, denn nach dem Wechsel erhöhte er auf 3:0. Es war die Entscheidung, auch wenn Rangelov mit seinem ersten Auswärtstor für die Lausitzer in 2012 noch auf 3:1 verkürzte. Damit ist Paderborn wieder mittendrin im Kampf um Platz drei, während Cottbus im Keller (31 Punkte) nicht von der Stelle kommt.

Später Knock-out von Biliskov

Der Karlsruher SC begann seine Aufgabe in Ingolstadt couragiert und hatte in den Anfangsminuten mehr vom Spiel. Doch der FCI ging durch ein Tor von Akaichi in Front, hatte fortan auch mehr von der Partie und verdiente sich die Führung im Nachhinein. Nach dem Wechsel agierte das Team von Tomas Oral allerdings allzu sorglos und gab dem KSC damit die Chance, wieder auszugleichen. Terrazzino wurde von Iashvili schön in Szene gesetzt. Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide und Biliskov wurde zum Mann des Tages, als er kurz vor Schluss dem KSC mit seinem Kopfballtreffer den Knock-Out verpasste. Der FCI baut seine unglaubliche Serie auf 14 ungeschlagene Spiele in Folge aus und hat im Abstiegskampf mit 34 Punkten jetzt beste Karten, während der KSC auf Platz 16 bleibt (27 Punkte).

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Vogt holt den Punkt mit Gewalt

Der VfL Bochum hat das Spiel gegen 1860 München vom Start weg dominiert. Das Team von Andreas Bergmann hatte mehr Ballbesitz, die besseren Chancen und ging denn auch völlig verdient durch einen Treffer von Ginczek in Führung. Doch der VfL verpasste es nachzulegen und das wurde bestraft. Rakic glich nach Vorlage von Aigner in der 49. Minute aus. Für die Hausherren kam es noch schlimmer. Von der rechten Außenbahn schlenzte Lauth das Leder hoch zum zweiten Pfosten. Luthe verschätzte sich bei Länge und Höhe des Balls und plötzlich führten die Löwen mit 2:1. Die Bochumer taten sich jetzt sichtbar schwer. Die Nerven lagen blank. Aus 13 Metern hatte beispielsweise Berger freie Bahn und brachte doch nicht mehr als eine bessere Rückgabe zustande. Aber in der Nachspielzeit kam das Glück zurück und Vogt hämmerte das Leder aus fünf Metern zum Punktgewinn in die Maschen.

Eintracht souverän - Aachen vor Absturz

Die Frankfurter Alexander Meier und Mohamadou Idrissou jubeln neben Aues Dominic Rau.
Die Frankfurter Alexander Meier und Mohamadou Idrissou jubeln neben Aues Dominic Rau.
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Nach einer souveränen Vorstellung gegen das biedere Aue ist Eintracht Frankfurt dem Aufstieg ein großes Stück näher gekommen. In einer einseitigen Partie war die Zwei-Tore-Führung der in allen Belangen überlegenen Hessen zur Halbzeit die logische Konsequenz. Treffer Nummer drei bald nach Wiederanpfiff entschied die Partie gegen das offensiv auch in Durchgang zwei unsichtbare Erzgebirge dann vorzeitig. Ein sehenswerter Freistoßtreffer des eingewechselten Köhler war ein schöner Schlusspunkt. Nachdem Frankfurt zuletzt nur einen Punkt aus den beiden vergangenen Spielen einfahren konnte, macht die Eintracht mit dem Dreier einen weiteren Schritt zum direkten Wiederaufstieg. Aue steckt mitten im Abstiegskampf.

Um den Verbleib in der 2. Liga ging es im zweiten Spiel am Samstagmittag. Der MSV Duisburg empfing Schlusslicht Alemannia Aachen. Beide Mannschaften spielten im ersten Durchgang auf Augenhöhe. Nach dem Wechsel hatte Odonkor die Riesenchance zur Führung der Alemannen, doch der Ex-Nationalspieler scheiterte freistehend an Wiedwald. 20 Minuten vor Schluss musste Ersatzkeeper Krumpen für den verletzten Waterman ran. Er war kaum auf dem Feld, da musste er schon den Ball aus dem Netz holen. Brosinski erzielte in der 74. Minute die Führung, Gjasula erhöhte nuen Minuten später, als die Alemannia alles nach vorne warf. Duisburg kann sich von den Abstiegsplätzen absetzen, für Aachen sieht es sehr, sehr düster aus.

Fürth: Der Aufstieg ist sicher

Der Ex-St. Paulianer Gerald Asamoah (l.) im Duell mit Sebastian Schachten.
Durchgesetzt: Der Ex-St. Paulianer Gerald Asamoah (l.) im Duell mit Sebastian Schachten.
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"Mit einem Sieg sind wir für St. Pauli uneinholbar. Das ist das Ziel", so war der Plan von Fürths Kapitän Kleine vor dem Duell mit den "Kiez-Kickern" am Freitag. Und der Plan erhielt bereits nach sechs Minuten mit dem Tor von Schmidtgal Nahrung. In der Folge verwaltete Fürth gegen harmlose Gäste den Vorsprung. Zu Beginn von Hälfte zwei erhöhte St. Pauli kurz die Schlagzahl, Naki vergab jedoch das mögliche 1:1. Aufregung gab es auf der Gegenseite, als Asamoah im Strafraum zu Fall kam - kein Elfer und Gelb für den Fürther. Der Ex-St.-Paulianer ließ sich davon nicht beirren und sorgte per Kopf für die Entscheidung. Fürth war nach dem Dreier von einem der ersten drei Plätze nicht mehr zu verdrängen. Und da Düsseldorf in Dresden verlor, ist Fürth endgültig erstklassig!

Hansa: Bitterer Rückschlag

Nach drei Siegen in Folge ging Rostock im heimischen Ostseestadion mit viel Selbstvertrauen in das Abstiegsduell gegen den FSV Frankfurt, doch bereits nach fünf Minuten klingelte es im Gehäuse von Hansa. Mit Yelen traf ausgerechnet ein ehemaliger Rostocker. Und das Gegentor schien die Heimelf zu lähmen. Der FSV stellte Hansa über Konter immer wieder vor Probleme, bei einem Yun-Schuss musste die Latte retten. Im zweiten Durchgang setzte Trainer Wolfgang Wolf auf Offensive, Rostock erhöhte die Schlagzahl - und fing sich einen Treffer nach einem schnellen Gegenstoß. Hansa erholte sich davon nicht mehr und kassierte noch drei weitere Tore. Die Ostseestädter verpassten es, bis auf einen Zähler an Frankfurt heranzurücken und bleiben auf einem Abstiegsrang hängen.

Union hält Braunschweig auf Distanz

Ein Mittelfeldduell stand im Stadion "An der Alten Försterei" zwischen den Tabellennachbarn Union Berlin (7.) und Eintracht Braunschweig (8.) an. Terodde, der erst unter der Woche mit einem neuen Vertrag ausgestattet wurde, gelang nach einer halben Stunde das Tor des Tages für die "Eisernen", die damit vor den Niedersachsen bleiben.

16.04.12
 
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