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30.03.2012, 08:33

Aachen: Neuaufbau im Falle des Falles unmöglich?

Alemannias Strohhalm - Heyen neuer Präsident

Sieben sieglose Spiele, sechs Punkte Rückstand auf Platz 15 - Aachen muss auf die Relegation hoffen. Die ist reichlich unsicher, aber wohl in der momentanen Situation auch die einzige Option, den Klassenerhalt zu schaffen. Im Falle eines Abstiegs drohen bei der Alemannia, die seit Donnerstagabend einen neuen Präsidenten hat, die Lichter auszugehen.

Frustration in Aachen
Die Alemannia steckt tief im Abstiegskampf - Enttäuschung macht sich breit.
© imagoZoomansicht

Die Alemannen werden derzeit nicht müde festzustellen, dass in den verbleibenden sieben Spielen noch 21 Punkte zu vergeben sind, und man bei sechs Punkten Rückstand auf Platz 15 keinesfalls bereits abgestiegen ist. Zudem stehe man ja immer noch auf dem Relegationsplatz, und "die Relegation ist natürlich eine realistische Option", sagte Manager Erik Meijer richtigerweise.

Richtig dürfte aber auch sein, dass die Relegation derzeit die einzige Option für die Alemannia ist, die Klasse zu halten und damit zu überleben.

Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen in Folge, unter anderem gegen Mitkonkurrenten wie Hansa Rostock oder FSV Frankfurt, sind zumindest Zweifel daran erlaubt, ob die Alemannia ausgerechnet gegen besser platzierte Klubs wie Bochum, Eintracht Frankfurt oder 1860 München den Trend umkehren kann. Und selbst wenn, dann ist man immer noch auf Patzer der Konkurrenz angewiesen, um das rettende Ufer zu erreichen. Ein Sieg gegen den Karlsruher SC am vorletzten Spieltag ist indes Pflicht, um zumindest die Relegation zu sichern. Und darin setzte sich seit Wiedereinführung 2008/2009 stets der Drittligist durch.

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Dank der gelungenen Umfinanzierung des neuen Tivoli mit Beteiligung der Stadt Aachen ist zumindest die finanzielle Zukunft auch in Liga 3 gesichert. Doch auch dann hängt ein Damoklesschwert von einer Million Euro für Zins und Tilgung (berechnet bei einem Zuschauerschnitt von 9200) über dem Verein. Das wäre zwar zu erreichen, doch dazu müsste die Alemannia direkt um den Wiederaufstieg mitspielen. Doch die Beispiele Oberhausen und Bielefeld zeigen, wie schwer das sein dürfte. Zumal die Alemannia bei einem Abstieg ohne sämtliches Personal dasteht, da weder Spieler noch Trainer, Manager oder Mitarbeiter der Geschäftsstelle Verträge für die 3. Liga besitzen. Und ein kompletter Neuaufbau, der mit einem noch geringeren Etat die Alemannia zum Aufstiegsanwärter macht, dürfte einer kleinen Sensation gleichkommen.

Die dürfte vergleichbar sein mit der Spielzeit 2010/11, als der junge Trainer Hyballa einen umstrukturierten Kader auf Platz 10 führte. Dass Meijer aber bei den Personalentscheidungen nicht immer ein glückliches Händchen hat, zeigt die aktuelle Saison: Die ausgeliehenen Stiepermann und Yabo helfen genauso wenig weiter wie die erfahrenen Nachverpflichtungen Hadouir, Streit oder Odonkor. Von den Neuen sind nur Falkenberg, Waterman und mit Abstrichen Sibum Leistungsträger, während Akteure wie Strifler oder Bäcker schon aussortiert wurden.

Heyen neuer Präsident

Meino Heyen ist neuer Präsident der Alemannia. Er wurde auf der Mitgliederversammlung mit 321 Ja-Stimmen bei 94 Nein-Stimmen und 21 Enthaltungen zum Nachfolger von Alfred Nachtsheim gewählt, der für eine zweite Amtszeit nicht mehr kandidiert hatte. Das Präsidium komplettieren Helmut Kutsch (Vizepräsident), Oliver Laven (Schatzmeister) und die Beisitzer Christoph Terbrack und Stephan Grießer.

30.03.12
 

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weitere Infos zu Funkel

Vorname:Friedhelm
Nachname:Funkel
Nation: Deutschland
Verein:1860 München

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Vereinsdaten

Vereinsname:Alemannia Aachen
Gründungsdatum:16.12.1900
Mitglieder:9.300 (30.06.2011)
Vereinsfarben:Schwarz-Gelb
Anschrift:Krefelder Straße 205
52070 Aachen
Telefon: 01 80 5 01 80 11
Telefax: (02 41) 93 84 02 19
Internet:http://www.alemannia-aachen.de

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