Flaschen- und Feuerwerkskörperwürfe nach dem Spiel
Ausschreitungen in Frankfurt
Im Anschluss an das Freitagabendspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden (3:0) ist es zu Ausschreitungen gekommen. Rund 500 Gäste-Anhänger waren trotz Verbots durch den DFB ins Stadion gelangt - nach Verlassen des Stadions wurde ihnen offenbar von vermummten Eintracht-Fans aufgelauert.

Keine "Geisterspiele" - das fordern auch Eintracht-Anhänger im Heimspiel gegen Dynamo.
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Wie Polizeisprecher Manfred Füllhardt dem SID bestätigte, spielten sich Jagdszenen ab. Dabei flogen Flaschen und Feuerwerkskörper, zudem gingen Scheiben eines Polizeiautos zu Bruch. Die Polizei brachte die Lage schließlich mit einer Vielzahl an Einsatzkräften wieder unter Kontrolle. Drei Beamte wurden dabei verletzt, 14 Frankfurter Hooligans festgenommen.
Die rund 500 Dynamo-Anhänger waren ungeachtet des DFB-Verbots und eines eindringlichen SGD-Appells nach Frankfurt gereist und waren in die Arena gelangt, wo sie ihre Elf, neben dem Gästeblock postiert, lautstark anfeuerten. Erst im Stadion hatten sie sich als Dresdner Fans zu erkennen gegeben. Eigentlich waren Gäste-Fans nach einem Urteil des DFB-Bundesgerichts nicht zugelassen.
"Wir haben von unserer Seite alles getan, um die vom DFB verhängte Bestrafung einzuhalten", sagte Dynamo-Sprecher Enrico Bach der Nachrichtenagentur dpa am Samstag. "Weder wir als Verein noch irgendwer können es einem Menschen verbieten, von A nach B zu reisen."
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