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24.02.2012, 09:25

Duisburg: Neue Alternativen in der Offensive, aber

Reck: "Uns fehlt nur ein Killer"

Einstelliger Platz - dieses Ziel hatte MSV-Trainer Oliver Reck in der Winterpause ausgegeben. Doch Duisburg legte einen klassischen Fehlstart ins neue Jahr hin. Nach drei Pleiten am Stück geht es es nur noch um den Ligaverbleib. Der 46-jährige Coach erklärt, wie er die Zebras zum Klassenerhalt führen will und worauf sein Optimismus baut.

Willkommen im Abstiegskampf: Trainer Oliver Reck wartet mit dem MSV Duisburg noch auf den ersten Punkt im Jahr 2012.
Willkommen im Abstiegskampf: Trainer Oliver Reck wartet mit dem MSV Duisburg noch auf den ersten Punkt im Jahr 2012.
© picture allianceZoomansicht

kicker: Herr Reck, der MSV Duisburg hat einen krassen Fehlstart ins Jahr 2012 hingelegt - 1:2 gegen FSV Frankfurt, 2:4 gegen Hansa Rostock und 0:1 gegen St. Pauli. Wie will Ihr Team nach diesen drei Niederlagen die Wende schaffen?

Oliver Reck: Ich glaube nach wie vor an meine Mannschaft und bleibe dabei: Sie ist in der Lage, die kritische Situation zu lösen. Nicht nur von der Qualität, sondern auch vom Kopf her.

kicker: Qualitativ liegt gerade im Bereich Chancenverwertung einiges im Argen.

Reck: Ich bleibe dabei: Wir haben eine gut zusammengestellte Mannschaft. Nur fehlt uns ein Killer, der aus einer Chance ein Tor macht. Zuletzt hatte ich nicht viele Alternativen. Jetzt stehen mit Neuzugang Tomas Zahorski und den wiedergenesenen Srdjan Baljak sowie Flamur Kastrati mehrere Angreifer zur Verfügung. Wir haben endlich Variationsmöglichkeiten.

kicker: Was passiert, wenn Ihre Mannschaft auch am am heutigen Freitagabend bei Dynamo Dresden verliert?

Reck: Ich bin ein positiv denkender Mensch und mache mir über eine Niederlage keine Gedanken. Wir werden in Dresden eine engagierte Leistung abliefern, die hoffentlich den Erfolg bringt.

Das Positive ist: Wir können selbst etwas daran ändern und uns befreien.MSV-Trainer Oliver Reck

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kicker: Schauen Sie im Moment auf die Tabelle?

Reck: Ja, das ist Pflicht. Wegdiskutieren bringt nichts, wir müssen uns stellen. Die Konstellation im unteren Drittel ist eng. Wir hatten uns das anders vorgestellt, wollten sofort Sicherheit. Jetzt stecken wir mittendrin im Abstiegskampf. Das Positive ist: Wir können selbst etwas daran ändern und uns befreien.

kicker: Haben Sie hochgerechnet, wie viele Punkte der MSV zum Klassenerhalt benötigt?

Reck: Wenn wir nach dem 34. Spieltag einen Zähler mehr haben als der Drittletzte, ist alles okay.

kicker: Sie haben die Truppe nach Ihrem Amtsantritt im Oktober zunächst aus der Gefahrenzone geführt, jetzt befinden Sie sich erstmals in einer Negativsituation. Machen Sie sich Sorgen?

Reck: Wenn mein Team mehrfach so enttäuschend aufgetreten wäre wie beim 2:4 in Rostock, dann ja. Diese Partie war aber der einzige Ausraster nach unten.

kicker: Hat sich im täglichen Arbeitsablauf irgendetwas geändert?

Reck: Nach wie vor rede ich viel mit meinen Spielern und habe auch in dieser Woche etliche Einzelgespräche geführt. Ich habe das Gefühl, dass die Jungs dieses Feedback brauchen. Wir haben ganz bewusst an den Karnevalstagen trainiert. Jetzt besteht kein Grund zu feiern. Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, können wir das gerne nachholen. Ich würde die Feier sogar für alle organisieren.

Interview: Thomas Tartemann

24.02.12
 

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weitere Infos zu Reck

Vorname:Oliver
Nachname:Reck
Nation: Deutschland
Verein:Fortuna Düsseldorf

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