
Davon ist auch der Neuzugang von Borussia Mönchengladbach selbst überzeugt: "Wir haben eine gute Mannschaft. Aber es fehlte ein Spieler wie ich, der sich immer bewegt, der die Verteidiger in Schwierigkeiten bringt."
"Ich bin da, um viele Sachen zu ändern, weil ich Torjäger bin", sagt Idrissou. In seinem ersten Heimspiel für Frankfurt trug er mit zwei Treffern zum Ende einer Negativserie bei: Zum ersten Mal seit fast genau einem halben Jahr (2:1 gegen St. Pauli am 19. März) gewann die Eintracht wieder ein Heimspiel.
"Wir haben dieses Gespenst beiseite geschoben", sagt Trainer Armin Veh (50), der erleichtert, aber vor allem mit der ersten Hälfte der Partie am vergangenen Freitagabend nicht zufrieden war: "Wir haben uns taktisch schlecht verhalten, teilweise mit vier Stürmern gespielt, die sich auf den Füßen standen." Auch Vorstandsboss Heribert Bruchhagen (63) fand die Mannschaft vor der Pause "sehr ungeordnet" und erkannte "noch sehr viel Bedarf an Geschlossenheit".
Für Stoßstürmer Idrissou, der sich wegen einer Muskelverhärtung im rechten Oberschenkel nach 82 Minuten auswechseln ließ, fand Veh hingegen nur lobende Worte. "Drei Tore und eine Vorlage in zwei Spielen - eine bessere Quote kann man nicht haben. Zudem ist er gefährlich bei Standards, arbeitet nach hinten, haut sich rein und hat keine Angst", lobte der Trainer.
Weil im 4-2-3-1-System der Eintracht nur Platz für einen Mittelstürmer ist, wird es für die übrigen Kandidaten schwierig. Rob Friend (30) durfte am Freitagabend immerhin acht Minuten spielen, Theofanis Gekas (31) und Erwin Hoffer (24) kamen überhaupt nicht zum Einsatz. Veh freut diese Konkurrenz: "Wir werden alle Stürmer brauchen. Es ist wichtig, dass wir nachschieben können, wenn einer formschwach oder verletzt ist."
| Name | Z/A | Position | Datum |
|---|---|---|---|
| Abu, Mohammed | Mittelfeld | 30.03.2012 | |
| Clark, Ricardo | Mittelfeld | 22.02.2012 | |
| Tzavellas, Georgios | Abwehr | 31.01.2012 | |
| Amedick, Martin | Abwehr | 31.01.2012 | |
| Bell, Stefan | Abwehr | 19.01.2012 | |