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19.09.2011, 22:27

Aachen: Knapp eine Woche nach seiner Entlassung in Bochum

Funkel übernimmt am Tivoli

"Es muss ein erfahrener Mann sein, der schnell 36 Punkte zaubert." So hatte Aachens Sportdirektor Erik Meijer das Anforderungsprofil für den neuen Trainer beschrieben. Friedhelm Funkel erfüllt es offenbar. Der 57-Jährige, erst vor einer Woche beim VfL Bochum entlassen, tritt am Tivoli die Nachfolge von Peter Hyballa an. Das teilten die Aachener am Montagabend auf ihrer Website mit. Damit setzt die Alemannia nach einem jungen Coach voll auf die Karte Erfahrung.

Friedhelm Funkel
Soll die Alemannia möglichst schnell aus dem Keller führen: Friedhelm Funkel.
© imagoZoomansicht

"In unserer Situation wollten wir einen Trainer, der mit allen Wassern gewaschen ist", erklärte Sportdirektor Meijer, der in Uerdingen einst selbst unter Funkel aktiv war: "Friedhelm hat in seiner langen Karriere schon alles erlebt und ist hundertprozentig der richtige Mann für die Alemannia." Funkel, der aus Bochum seinen Co-Trainer Christoph John mitbringt, erhält in Aachen einen Vertrag bis Juni 2013. "Ich freue mich auf die Aufgabe am Tivoli. Deshalb habe ich auch zugesagt, gleich wieder einzusteigen", sagte Funkel.

Zuvor hatte der Aufsichtsrat die Verpflichtung einstimmig abgenickt. "Wir konnten uns davon überzeugen, dass Herr Funkel ganz klare Vorstellungen hat. Sein Auftreten und seine Vita sind beeindruckend", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Meino Heyen. Meijer gab als Zielsetzung aus: "Wir wollen uns möglichst schnell stabilisieren, 40 Punkte holen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben."

Funkel wird am Mittwoch erstmals das Training in Aachen leiten, am Samstag sitzt er beim Auswärtsspiel beim 1. FC Union erstmals auf der Bank der Alemannia, über die sich Funkel nicht großartig informieren musste: "Es gab in meiner Karriere immer wieder Berührungspunkte mit der Alemannia. Erik Meijer musste mir nicht allzu viel berichten, ich kenne den Klub aus vielen Begegnungen im Laufe der Jahre ganz gut."

Am Sonntag hatten die Aachener mit Interimstrainer Ralf Außem einen Teilerfolg verbucht und gegen Tabellenführer Greuther Fürth ein 0:0 erkämpft. In acht Spielen gelang dem Tabellen-17. erst ein Treffer.

 
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