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10.05.2011, 11:48

Oberhausen: Schlechteste Ausgangslage

RWO und die Kampfansage aus Cottbus

"Klassenkampf " steht in großen Lettern auf der Internetseite von Rot-Weiß Oberhausen. Noch besteht die Chance für das Team von Trainer Theo Schneider, trotz der klaren 1:4-Niederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth vom vergangenen Sonntag den Abstieg zu vermeiden. Beim Saisonfinale in Cottbus trifft RWO allerdings auf Energie-Akteure, die von ihrem Trainer zusätzlich heiß gemacht werden.

Dimitrios Pappas, Mike Terranova und Heinrich Schmidtgal (v.li.)
Hoffnung sieht anders aus: Dimitrios Pappas, Mike Terranova und Heinrich Schmidtgal (v.li.).
© picture allianceZoomansicht

2008 gelang der Aufstieg aus der Regionalliga Nord, seitdem kämpft der Verein um das Überleben im deutschen Unterhaus. 2008/09 reichte es mit 42 Punkten zu Platz neun, sechs Zähler lag RWO vom Relegationsplatz entfernt. Auch 2009/10 wurde das Unternehmen Klassenerhalt relativ mühelos geschafft: Platz 14, 41 Zähler, fünf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz.

Vor dem Saisonfinale 2010/11 ist die Lage aber bedrohlich. Aus eigener Kraft, soviel steht fest, kann Oberhausen den Gang in die 3. Liga nicht mehr verhindern. "Es ist erschreckend, wie wir untergegangen sind", stellte Defensivspieler Daniel Gordon nach der Pleite gegen Fürth konsterniert fest. Es fehlte Oberhausen an der entschlossenen Gegenwehr, als das Spiel noch nicht endgültig entschieden war.

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Nun geht es nach Cottbus. Eine Niederlage darf sich RWO, das aufgrund der schlechteren Tordifferenz punktgleich mit Osnabrück auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert, nicht erlauben. Doch Energie, vielmehr FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz, will alles daran setzen, das Oberhausen mit leeren Händen aus der Lausitz heimkehrt.

Wollitz will unbedingt seinem Ex-Klub Osnabrück helfen. "Wenn wir nicht alles geben und sie wegen mir absteigen sollten, wäre das eine maßlose Enttäuschung für mich und hätte weitreichende Konsequenzen. Ich kann zwar vieles wegstecken, aber nicht alles", erklärte Wollitz der "Lausitzer Rundschau": "Der Sieg in diesem Spiel ist für mich persönlich ganz besonders wichtig."

Der 45-Jährige agierte vier Jahre als Spieler und fünf Jahre als Trainer bei den "Lila-Weißen" und machte aus seiner Zuneigung für den VfL kein Hehl: "Ich gebe alles für Cottbus. Aber Osnabrück ist meine große Liebe." Und Oberhausen der Gegner.

10.05.11
 
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