Ingolstadt: Ruprecht übt Selbstkritik
Wiesinger: "In einigen Situationen zu naiv"
Zwei Spiele, acht Gegentore, aber nur ein Grund - der FC Ingolstadt ist für die 2. Liga noch zu grün. "Wir stellen uns in einigen Situationen zu naiv an", sagte Trainer Michael Wiesinger nach der zweiten 1:4-Pleite. Das mutige Spiel nach vorne trug keine Früchte, weil der Aufsteiger Chancen ausließ und eklatante Abwehrschwächen zeigte.
Aller Einsatz umsonst: Michael Wiesinger und der FCI verloren auch das zweite Ligaspiel.
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Wieder kassierte der FCI ein frühes Gegentor, wieder sah die Defensive - insbesondere bei Standards - schlecht aus. "Wir besprechen, dass wir keine Fouls vor dem Strafraum machen und dann machen wir doch dumme Fouls", kritisierte Torwart Sascha Kirschstein, der selbst beim ersten Gegentreffer und einer nicht gut postierten Mauer schlecht aussah.
Verteidiger Steven Ruprecht übte dagegen Selbstkritik. "Ich verliere drei von vier Kopfballduellen, da muss ich mich cleverer anstellen", sagte der 23-Jährige nach seinem zweiten Zweitligaspiel. "Uns fehlt ein Stabilisator, ein Mann mit Erfahrung", fordert Wiesinger nun noch Verstärkung für die Defensive.