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30.08.2010, 11:30

Karlsruhe: Schupp stellt erfolgreich um

Iashvili: "Eine Riesenreaktion"

Angriff ist meist die beste Verteidigung. Dieses Sprichwort muss KSC-Trainer Markus Schupp im Vorfeld des 3:0 gegen Alemannia Aachen eingefallen sein. Denn mit dem Rücken zur Wand, nach zwei Pflichtspielniederlagen im Pokal und zum Ligastart, entschied sich der ins Kreuzfeuer der Kritik geratene Coach für eine offensiv ausgerichtete Startelf - und wurde mit dem ersten Erfolg der noch jungen Saison belohnt.

Timo Staffeldt, Alexander Iashvili und Macauley Chrisantus
Konnten mal wieder jubelen: Timo Staffeldt (l.), Alexander Iashvili und Macauley Chrisantus.
© picture allianceZoomansicht

"Wir wollten zeigen, dass wir von der ersten Minute an Fußball spielen können. Das war hohes Tempo, viel Wille, viel Mut, viel Risiko", analysierte der Trainer zufrieden. Die hohe Laufbereitschaft und das frühe Pressing entschieden für den gelöst wirkenden Coach das Spiel.

Zwei Akteure, Marco Engelhardt und Christian Demirtas, schickte Schupp als Konsequenz des schlechten Auftakts in Fürth auf die Bank. Matthias Zimmermann wechselte in der Viererkette die Seite und Andreas Schäfer rückte dafür zurück auf die linke Außenverteidigerposition - und bereitete prompt das 1:0 durch Staffeldt vor. "Eine Butterflanke, wunderbar", lobte der Torschütze im Anschluss seinen Vorbereiter.

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Im Mittelfeld griff Schupp auf eine Raute zurück, mit einem offensiven Kapitän Alexander Iashvili, der ihn auf dieser Position nicht enttäuschte. Spielfreudig und beweglich setzte der Georgier viele kreative Impulse und wirkte wie aufgedreht. "Nach den schweren Wochen zuvor haben wir heute eine Riesenaktion gezeigt", freute sich der neue Mann hinter den Spitzen.

Chrisantus und Fink harmonieren gut

Der Angriff setzte sich überraschend - in der Ära Schupp zumindest - aus zwei Spielern zusammen, Anton Fink rückte neben Macauley Chrisantus. Zusammen mit Iashvili entfachte dieses Duo den Wirbel, der die beruhigende 3:0-Pausenführung bedeutete. Vor allem Chrisantus war am deutlichsten anzumerken, dass ein zweiter Mann neben ihm den Druck und die Last des Alleinunterhalters nimmt. "Wir beide verstehen uns gut, im Training funktionierte das bereits perfekt", erklärte Anton Fink stellvertretend für das im ersten Abschnitt nicht zu kontrollierende Sturmgespann.

Trotz des überzeugenden Erfolges fanden sich auch Kritikpunkte in der Analyse, Trainer und Kapitän zeigten sich auch hier einig. Während Iashvili die Chancenverwertung kritisierte ("Wir müssen viel höher gewinnen"), konstatierte sein Trainer, dass der zweite Abschnitt zu verhalten geführt wurde. "Wir mussten dem Tempo vor der Pause Tribut zollen." Allerdings war der riesige Stein, der komplett allen KSC-Spielern und Verantwortlichen vom Herzen fiel, deutlich hörbar.

Konstanz wird nun in den nächsten Wochen benötigt, um das Team und das explosive Umfeld weiter zu befrieden und zu beruhigen. Mit Energie Cottbus wartet dabei nach der länderspielbedingten Pause ein schwieriger Gegner im nächsten Montagsspiel.

30.08.10
 
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zum Thema

weitere Infos zu Iashvili

Vorname:Alexander
Nachname:Iashvili
Nation: Georgien
Verein:Karlsruher SC
Geboren am:23.10.1977

weitere Infos zu Chrisantus

Vorname:Macauley
Nachname:Chrisantus
Nation: Nigeria
Verein:FSV Frankfurt
Geboren am:20.08.1990

weitere Infos zu A. Fink

Vorname:Anton
Nachname:Fink
Nation: Deutschland
Verein:Chemnitzer FC
Geboren am:31.07.1987

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Vereinsdaten

Vereinsname:Karlsruher SC
Gründungsdatum:06.06.1894
Mitglieder:5.100 (Stand 30.06.)
Vereinsfarben:Blau-Weiß
Anschrift:Adenauerring 17
76131 Karlsruhe
Telefon: (07 21) 9 64 34 50
Telefax: (07 21) 9 64 34 69
Internet:http://www.ksc.de

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