Es ist vollbracht - St. Pauli steigt in Fürth durch ein 4:1 auf und feiert nach neun Jahren Unterklassigkeit die Rückkehr ins Oberhaus. Dabei sah es zunächst gar nicht so rosig aus für die Hamburger: St. Pauli musste schon nach einer knappen Viertelstunde seinen Stammkeeper wechseln - Mathias Hain krachte mit Fürstner zusammen und musste mit einer Gehirnerschütterung durch Pliquett ersetzt werden. Auch sonst zeigten die Hamburger im ersten Durchgang keine aufstiegsreife Leistung. Nach vorne ging wenig, die Fürther bestimmten das Tempo und gingen durch Nöthes Flachschuss verdientermaßen in Führung. In der Pause fand St. Paulis Trainer Holger Stanislawski offensichtlich die richtigen Worte, denn die Kiez-Kicker agierten nun viel bissiger und zielstrebiger nach vorne - Naki belohnte den Tabellenzweiten mit einem strammen Linksschuss zum 1:1. Mit diesem Tor war endlich Pfeffer in der Partie und es war Ebbers vorbehalten, das Fürther Stadion in ein Tollhaus zu verwandeln - sein Kopfball drehte die Partie, der Ex-Fürther Takyi und Hennings machten mit dem 3:1 und 4:1 alles klar. Der Rest war Party!
Wie St. Pauli konnten auch die Augsburger in der ersten Halbzeit nicht ihre Nervosität nicht ablegen. Im bayerischen Derby gegen 1860 waren die Münchner zunächst überlegen, auch wenn sie die FCA-Defensive in den ersten 45 Minuten nicht allzu sehr beschäftigten. Der zweite Durchgang war offener, wobei die Löwen keineswegs nachließen. Hegelers Kopfballtreffer ließ allerdings das Pendel zugunsten der Luhukay-Elf ausschlagen, die nun sicher in die Aufstiegsrelegation gehen wird. Zu St. Pauli fehlen drei Punkte und eine nicht aufzuholende schlechtere Tordifferenz.

Die Düsseldorfer Fans dagegen, die das Niederrheinstadion in Oberhausen gut füllten, durften im ersten Durchgang jubeln - nach einem Christ-Freistoß fälschte RWO-Abwehrmann Kaya den Ball unhaltbar zum 1:0 für die Fortuna ab. Trotz des vierten Auswärtssieges ist das Aufstiegsrennen für den Aufsteiger beendet, der sich dennoch über eine klasse Saison freuen darf. Auch für Oberhausen war es eine Niederlage mit einem lachenden Auge, denn durch die anderen Ergebnisse sicherte sich die Bruns-Elf vorzeitig den Klassenerhalt.
Im Keller gingen nach Ahlen auch für die TuS Koblenz die Lichter aus. Trotz eines 2:2 gegen die bereits aufgestiegenen Lauterer ist der Abstand zum Relegationsplatz vor dem letzten Spieltag zu groß. Lakic traf für den FCK doppelt und spielt am letzten Spieltag um die Meisterschaft im Unterhaus. Für die Koblenzer ist der sportliche Abstieg nach vier wechselvollen Jahren in der 2. Bundesliga ein bitterer Moment. Allerdings kann die Sander-Elf am Grünen Tisch auf ein weiteres Jahr in Liga zwei hoffen, weil die Lizenzerteilung für Bielefeld noch offen ist. Sollte der Drittletzte der 2. Liga das Relegationsspiel gegen den Dritten der 3. Liga gewinnen, dann wäre die TuS der erste Nachrücker, sollten die Bielefelder für die Spielzeit 2010/11 keine Lizenz erhalten.
Auf dem Relegationsplatz steht weiterhin Hansa Rostock. Die Cottbuser entführten an der Ostsee beim torlosen Remis einen Zähler. Die Rostocker müssen nun am letzten Spieltag bei Fortuna Düsseldorf, der heimstärksten Mannschaft der Liga, versuchen, doch noch das rettende Ufer zu erreichen. Bitter für den FC Hansa, dass ein Kopfballtor von Sebastian nicht gegeben wurde, weil der Eckball zuvor im Aus gewesen sein soll.
Die Mannschaft, die die Rostocker noch abfangen wollen, ist der FSV Frankfurt. Die Hessen kamen bei den schon abgestiegenen Ahlenern ebenfalls zu einem 0:0 und bleiben hauchdünn über dem Strich stehen. Einen Punkt Vorsprung hat der FSV vor den Rostockern - die Elf vom Bornheimer Hang kann am kommenden Wochenende den Klassenerhalt gegen Koblenz aus eigener Kraft sicherstellen.
Letzte Zweifel am Klassenerhalt wischte Union Berlin am vorletzten Spieltag vom Tisch. Die Eisernen bezwangen das finanziell stark angeschlagene Arminia Bielefeld dank Treffern von Brunnemann (2) und Dogan mit 3:0. Der Aufsteiger kann damit mit einem weiteren Jahr im Bundesliga-Unterhaus planen.
In Duisburg warteten die Fans vergeblich auf einen Sieg im letzten Heimspiel der Saison. Der MSV unterlag dem Karlsruher SC, obwohl der nach Hoffenheim wechselnde Starke zunächst einen Elfmeter von Demirtas parierte (50., zuvor Tiago-Rot nach Notbremse) mit 0:1. Fink traf für die Badener. Liganeuling Paderborn drehte indes bei seinem Heim-Ausklang gegen Aachen das 0:1 durch Stehle dank Brückner und Saglik nach der Pause noch in ein 2:1.
| Verein | Name | Datum | Position |
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08.02.12
Sturm
Freiburg: Nach 15 Ligaspielen wieder zu Niigata |
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31.01.12
Sturm
Stuttgart: Aufregung nach Wechsel zu Fulham |
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31.01.12
Mittelfeld
Regensburg: Der vierte Neue kommt aus Freiburg |
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| Zeit | Sender | Sendung |
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| 21:35 | SP1 | Darts |
| 22:45 | SKYS1 | Wrestling: WWE |
| 22:45 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
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| 23:35 | SKYS1 | Wrestling: WWE |
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Re: Ich bin die Nummer 123 im Forum!
von:
SanJacinto
- 09.02.12, 21:25 - 1 mal gelesen
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Re: Hoppenheim ist ein Arsch
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RudyMentaire
- 09.02.12, 21:21 - 3 mal gelesen
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Re (2): Mal was anderes (OT)
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Webi1961
- 09.02.12, 21:18 - 8 mal gelesen
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