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22.03.2010, 22:05

1860 beendet FSV-Serie - RWO siegt - FCA weiter vor St. Pauli

Fortuna trifft nicht ins FCK-Tor

Am Montagabend trennten sich Düsseldorf und Kaiserslautern torlos. Für den FCK ein weiterer Schritt Richtung Bundesliga, für die Fortunen ein kleiner Rückschlag im Kampf um Platz 3. RWO gelang am Sonntag gegen Karlsruhe der Befreiungsschlag im Keller. Augsburg siegte am Samstag in Unterzahl gegen Schlusslicht Ahlen und bleibt weiter vor St. Pauli auf Rang zwei. Bielefeld ließ im Ostwestfalen-Derby Paderborn abblitzen.

Düsseldorfs Fink (re.) grätscht FCK-Abwehrmann Dick ab.
Duell mit Haken und Ösen: Düsseldorfs Fink (re.) grätscht FCK-Abwehrmann Dick ab.
© imagoZoomansicht

Das Topspiel des 27. Spieltages zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Kaiserslautern endete torlos. In einer packenden Partie, die vor allem im ersten Abschnitt gutklassig war, war der Aufsteiger dem Siegtor deutlich näher, doch hielt das Bollwerk des FCK dicht. Dies war vornehmlich ein Verdienst von Martin Amedick, der in der Schlussoffensive der Fortunen mehrfach in höchster Not rettete. Der Punktgewinn der Pfälzer beim heimstärksten Team der 2. Liga ist ein weiterer Puzzlestein zum Ziel Bundesligaaufstieg. Die Düsseldorfer indes verpassen es, dem Tabellendritten St. Pauli und dem Zweiten Augsburg auf die Pelle zu rücken - zum Relegationsplatz fehlen der Meier-Elf sieben Punkte.

Röslers Lattenkracher weckt die Löwen

Geduld ist gefragt: Löwen-Stürmer Benjamin Lauth wartet seit sechs Spielen auf einen Treffer.
Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Jubel bei "Löwe" Rakic (1860), Enttäuschung bei Klandt.
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Die Münchner "Löwen" nehmen nach dem dritten Sieg in Folge eine Abschlussplatzierung im Vorderfeld der Zweiten Liga in Angriff - für einen Aufstiegsplatz wird es angesichts des Zehn-Punkte-Rückstands zum Dritten St. Pauli aber wohl nicht mehr reichen. Gegen den FSV Frankfurt brachte Rakic nach Röslers Freistoß ans Lattenkreuz die Lienen-Elf vor der Pause nach vorn. Nach Ludwigs Jokertor glückte Mehic nur noch der Anschlusstreffer. Nach sieben Spielen ohne Niederlage musste die Boysen-Elf im Abstiegskampf wieder eine Niederlage hinnehmen. Wegen einer DFB-Strafe durften nur 13.000 "Löwen"-Fans in die große Allianz-Arena, hinzu kamen 300 FSV-Anhänger.

König krönt das RWO-Spiel

Rot-Weiß Oberhausen verschaffte sich durch die FSV-Niederlage in München und den gleichzeitigen 1:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC mächtig Luft im Abstiegskampf. Statt zuvor zwei sind es nun fünf Zähler, die zwischen der Bruns-Elf und den Hessen liegen. Der zur Pause eingewechselte Stürmer König köpfte nach 69 Minuten zum Siegtor ein. Der frühere Wehener hatte zuletzt am 12. Spieltag beim 1:3 in Kaiserslautern getroffen. Der KSC musste nach zuletzt zwei 1:0-Siegen gegen die Topteams Bielefeld und Augsburg einen Dämpfer hinnehmen.

Im Duell zweier im Tabellenmittelfeld platzierter Mannschaften trennten sich Union Berlin und Alemannia Aachen torlos unentschieden. Die Westdeutschen verpassten es damit, an den "Eisernen" im Klassement vorbeizuziehen.

Augsburg hält den Anschluss

Augsburgs Jonas de Roeck (re.) bearbeitet Ahlens Julian Jenner.
Durchgesetzt: Augsburgs Jonas de Roeck (re.) bearbeitet Ahlens Julian Jenner.
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Augsburgs imposante Serie von neun Spielen ohne Niederlage fand jüngst im Karlsruher Wildpark mit dem 0:1 ein Ende, doch die Elf von Trainer Jos Luhukay hat den Rückschlag im Aufstiegsrennen gut verkraftet. Nach einer zähen Anfangsphase brachte Brinkmann den FCA gegen Ahlen in die Spur. Rot gegen El Akchaoui und der Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff brachte die Fuggerstädter nicht aus der Spur. Vielmehr beendete Thurk mit seinem 21. Saisontreffer nach drei trefferlosen Partien seine Torflaute, ehe Traore nach einem sehenswerten Spielzug den 3:1-Endstand herstellte. Der FCA ist wieder auf Rang zwei, Schlusslicht Ahlen muss sich langsam Gedanken Richtung 3. Liga machen.

Den Aufstieg kann Bielefeld nach dem Abzug von vier Punkten aufgrund von Verstößen gegen die Bestimmungen der Lizenzierungsordnung zwar abhaken, doch nach der turbulenten Woche hat die Arminia sportlich eine passende Antwort gegeben. Im Ostwestfalen-Derby gegen Paderborn sprang am Ende ein klares 3:0 heraus, das Katongo per Flugkopfball, Feick mit einem Freistoßhammer und Risgard mit einem abgefälschten Distanzschuss sicherten.

Freitag: Alles läuft gegen Cottbus

Takyi gegen Kweuke
Gestrauchelt, aber nicht gefallen: St. Paulis Charles Takyi (li, gegen Kweuke) sorgte für Sorgen in der Lausitz.
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Das Bemühen konnte man Cottbus wahrlich nicht absprechen. Die kriselnden Lausitzer waren dem favorisierten Kontrahenten aus St. Pauli absolut ebenbürtig, Shao hatte in der 35. Minute Pech mit der Unterkante der Latte. In der offenen und unterhaltsamen Partie schlugen die Hamburger kurz nach der Pause zu - Takyi stand nach einem Querschläger von Lehmann goldrichtig (53.). Die Wollitz-Elf drängte vor allem in der Schlussphase auf den Ausgleich, hatte zahlreiche gute Gelegenheiten. Doch entweder standen die Nerven oder der gute St. Pauli-Keeper Hain im Weg. Sekunden vor Schluss verfehlte Kruska bei der letzten Chance das Tor um Zentimeter. Somit rutscht Cottbus immer tiefer in den Abstiegsstrudel, während die Hamburger den nächsten Schritt Richtung Oberhaus machten.

Keine Koblenzer Geschenke für Büskens

Seinen 42. Geburtstag hatte sich Greuther Fürths Trainer Mike Büskens sicher anders vorgestellt. Kellerkind Koblenz behielt trotz der Drucksituation gegen die Franken die Nerven. Gegen die über weite Strecken desolaten Gäste beendete Krontiris die Serie von SpVgg-Keeper Grün, der somit 371 Spielminuten ohne Gegentor blieb. In der zweiten Hälfte überwand auch noch Fürstner seinen eigenen Schlussmann - das 2:0 für die Koblenzer. Kurios: Auch im vierten Anlauf schaffen es die Kleeblätter nicht, einen (eigenen) Treffer im Stadion Oberwerth zu erzielen.

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Gelungenes Debüt für Kostmann

Bei Rostock hat unter der Woche Marco Kostmann das Traineramt von Thomas Finck übernommen, da dieser die nötige Fußball-Lehrer-Lizenz nicht vorweisen kann. Es sollte ein gelungener Abend für Kostmann werden. Die Rostocker waren gegen Duisburg einen Tick besser, strahlten mehr Selbstbewusstsein aus. Den Wedau-Kickern schien hingegen die bittere 0:1-Pleite gegen 1860 München vom Montag im Kopf zu stecken. Rostocks Fans durften sich bei ihren torgefährlichen Defensivspielern für den wichtigen Dreier im Abstiegskampf bedanken. Dahlén nach wenigen Sekunden sowie Orestes (56.) per Kopf trafen zu günstigen Zeitpunkten für die Hanseaten, Jänicke (81.) machte den Sack zu. Der Treffer zum 1:3 aus Sicht des MSV kam letztlich zu spät.

22.03.10
 
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