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01.03.2010, 22:04

Augsburg glücklich - Arminia bleibt dran

Düsseldorf mit Fortune!

Düsseldorf sicherte sich am Montag auf dem Aachener Tivoli mit etwas Glück drei wichtige Zähler im Aufstiegskampf. Auch Bielefeld lässt im Aufstiegsrennen nicht locker und gewann das Topduell am Millerntor. Lautern marschiert nach dem Derby-Sieg beim KSC unaufhaltsam Richtung Bundesliga. Ahlen hofft nach dem Sieg gegen Union im Kampf um den Klassenerhalt. Augsburg feierte am Samtag ein glückliches 1:0 in Koblenz.

Umjubelt: Düsseldorfs Harnik, Zweiter von links, entschied die Partie am Tivoli.
Umjubelt: Düsseldorfs Harnik, Zweiter von links, entschied die Partie am Tivoli.
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Zum Abschluss des 24. Spieltags gastierte die Düsseldorfer Fortuna am Montagabend auf dem Aachener Tivoli. Nach 90 meist packenden Minuten setzte sich die Fortuna etwas glücklich mit 1:0 durch und verkürzte den Rückstand zum Aufstiegsrelegationsplatz auf drei Punkte. Aachen hatte mehr Ballbesitz und war in der Endphase auch numerisch überlegen, konnte Torhüter Ratajczak aber nicht überwinden.

Die Alemannia war von Anfang an tonangebend und erspielte sich couragiert ein Chancenplus, ließ aber sämtliche Möglichkeiten liegen. Wie man es besser macht, zeigte die Fortuna, die vor der Pause nur einmal ernsthaft vors gegnerische Tor kam.

Aachen musste in der zweiten Hälfte auf Mirko Casper verzichten, der sich einen Muskelfaserriss zuzog. Die Alemannen erhöhten den Druck nochmal. Die Fortunen gerieten stark in Bedrängnis, kamen nur zu vereinzelten Konterchancen, strahlten dabei aber Gefahr aus. In der Schlussphase musste die Meier-Elf sogar zu zehnt über die Runden kommen, hielt den Kasten Ratajczaks aber sauber.

St-Pauli kommt ins Wanken

Bielefelds Giovanni Federico (gegen Gunesch) entschied das Spiel am Millerntor.
Obenauf: Bielefelds Giovanni Federico (gegen Gunesch) entschied das Spiel am Millerntor.
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Beim Topspiel am Sonntag am Hamburger Millerntor entführten die Gäste aus Bielefeld die Punkte und rücken im Aufstiegsrennen bis auf drei Punkte an St. Pauli heran. Federico, von Fort bedient, sorgte in Durchgang eins für den Siegtreffer. In den ersten 45 Minuten zeigte sich die Arminia vorne effektiv und hinten konzentriert. In Hälfte zwei verstärkten die "Kiez-Kicker" ihre Bemühungen, blieben aber auch im dritten Spiel in Folge ohne Tor. Nach zwei Niederlagen hintereinander rutscht die Stanislawski-Elf auf Rang drei hinter Augsburg ab.

Kaiserslautern nicht zu stoppen

Indes ist Tabellenführer Kaiserslautern auf dem Weg ins Oberhaus nicht aufzuhalten. Beim KSC drehten die Pfälzer das Spiel und gingen im brisanten Südwest-Derby als Sieger vom Platz. Um das Stadion herum tobte ein Sturm, auf dem Feld dagegen blies zunächst ein laues Lüftchen. Eine höhepunktarme erste Hälfte schloss Chrisantus mit der KSC-Führung ab. Der FCK ließ sich nicht beirren, kam durch eine Standardsituation zurück ins Spiel und schlug durch den eingewechselten Lakic dann noch doppelt zu. Für Karlsruhe war es die sechste Niederlage im siebten Rückrundenspiel.

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Ahlen hat auf den schwachen Auftritt in Düsseldorf (0:4) die entsprechende Reaktion gezeigt und sich mit einem 3:2 gegen Union Berlin im Abstiegskampf zurückgemeldet. Lange dauerte es, bis das Spiel im Wersestadion in die Gänge kam. Das erste Ausrufezeichen setzte Ahlen, das ohne die gelbgesperrte Stammkraft Döring auskommen musste. Ollé Ollés Führung glich aber Mattuschka vom Punkt aus. Als di Gregori traf und Unions Kapitän Göhlert vom Platz flog, hatte die Hock-Elf Oberwasser. Book machte den vierten Saisonsieg perfekt, daran änderte auch Dogans Gegentreffer nichts mehr.

Augsburg marschiert

Fußball, 2. Bundesliga: Augsburgs Rafael im Nahkampf gegen die Koblenzer Lense.
Enge Kiste: Augsburgs Rafael im Nahkampf gegen die Koblenzer Lense.
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Augsburg zeigte am Samstagnachmittag in Koblenz wie schon in Rostock beim 1:0-Auswärtssieg keine wirklich aufstiegsreife Leistung, doch das Ergebnis unterstreicht die Ambitionen der Luhukay-Elf. Durch einen späten Treffer von Traore jubelten die Augsburger auch bei der TuS. Lange Zeit schien es auf ein 0:0 der unansehnlicheren Art hinauszulaufen, doch dann waren die Fuggerstädter zur Stelle. Der erste Durchgang bot Fußball-Magerkost, dementsprechend verärgert war FCA-Trainer Jos Luhukay in der Halbzeitpause. Die zweiten 45 Minuten waren geringfügig unterhaltsamer, aber zumindest fiel zur Freude der Augsburger Anhänger ein Tor. Die Augsburger bleiben damit dick im Aufstiegsgeschäft und überholen vorerst St. Pauli - der FCA ist nun Zweiter. Für Koblenz stellt sich die Situation dagegen weiterhin dramatisch dar, zumal eine Überraschung im Abstiegskampf gegen keineswegs übermächtige Augsburger sicherlich neue Kräfte freigesetzt hätte. Da diese ausblieb, steht die TuS weiterhin unter dem Strich.

Haas sorgt für glücklichen Dreier

Die SpVgg Greuther Fürth feierte nach dem 1:0 in Oberhausen den zweiten ganz knappen Dreier. Ebenso mit 1:0 siegten die Franken gegen die abstiegsbedrohten Rostocker - Leo Haas war schom im ersten Durchgang erfolgreich gewesen. In der Folge war das Spiel ausgeglichen und von beiden Seiten offen geführt, wobei die Rostocker die wesentlich klareren Chancen verzeichneten. Da sie diese aber allesamt versemmelten, konnte der Fürther Christian Rahn gegen seinen Ex-Klub jubeln. Nach dem 0:0 unter der Woche im Nachholspiel gegen Union wartet der Zachhuber-Nachfolger Thomas Finck weiterhin auf die ersten Hansa-Tore unter seiner Regie sowie auf den ersten Dreier.

MSV steckt hinter Rang drei fest

Christian Tiffert (re.) versucht RWO-Kapitän Markus Kaya zu stoppen.
Umkämpfte Partie: Christian Tiffert (re.) versucht RWO-Kapitän Markus Kaya zu stoppen.
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Keinen Sieger gab es im umkämpften Niederrheinderby. Rasant verlief die erste Hälfte. Nach der Führung von Stoppelkamp, ließ sich der MSV nicht aus dem Konzept bringen und drehte die Partie. Auf Baljaks gefühlvollen Schlenzer zum 2:1 hatte aber erneut Stoppelkamp mit seinem 5. Saisontor die passende Antwort. In Durchgang zwei hatten beide Teams ihre Chancen, letztlich blieb es aber beim 2:2. Die aufstiegsambitionierten Duisburger verpassten es nach dem 2:1 in Bielefeld nachzulegen und kommen über die Verfolgerrolle nicht hinaus.

Rückschlag für den FSV

Der FSV Frankfurt blieb zwar zum fünften Mal in Folge unbesiegt. Allerdings konnten die Hessen den Rückstand auf Oberhausen und damit auf den ersten Nichtabstiegsplatz nicht verkürzen, denn es reichte zu Hause gegen Cottbus in einem durchwachsenen Spiel nur zu einem torlosen Remis. Energie blieb zum zweiten Mal in Serie auswärts ohne Gegentor, hat auf die Heimpleite gegen Paderborn mit dem Teilerfolg reagiert und sich den FSV vom Leib gehalten.

Im dritten Anlauf in dieser Saison hat der SC Paderborn nicht nur die ersten Tore gegen 1860 München erzielt, sondern auch den ersten Erfolg eingefahren. Nach dem 0:1 im Heimspiel der 1. Pokalrunde und dem 0:0 im Hinspiel in der 2. Liga beendete Saglik per Elfmeter mit seinem 12. Saisontor die Torflaute der Ostwestfalen gegen die "Löwen". Angespornt durch den Treffer hatte die Schubert-Elf mehr vom Spiel, konnte aber erst nach einer knappen Stunde gegen die desorientierte 1860-Abwehr nachlegen. Auf das 3:0 von Alushi reagierten die Münchner mit einem Tor durch Aigner, zu mehr sollte es jedoch nicht reichen. Paderborn feierte den dritten Sieg in Folge und setzt sich in der oberen Tabellenhälfte fest. 1860 dagegen steckt im Niemandsland der Tabelle fest.

01.03.10
 
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