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21.12.2009, 22:08

Überblick: 1860 punktet bei Union - Arminen-Nullnummer

FCA beschmutzt die Auswärtsweste

Am Montagabend entzauberte Augsburg Herbstmeister Lautern. Mit einer Nullnummer in Oberhausen kletterte Bielefeld am Sonntag auf Rang drei. St. Pauli musste in Paderborn einen Rückschlag hinnehmen. Am Samstag schlug Rostock Düsseldorf und der KSC holte drei Punkte in Fürth. Am Freitag kam die Alemannia zu einem Dreier in Duisburg, Cottbus gewann in Ahlen und das Kellerduell verlor Koblenz gegen Frankfurt.

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Pleite zum Abschluss für den Herbstmeister

Marcel Ndjeng
Mit der Hacke zur Stelle: Marcel Ndjeng erzielte einen von mehrern sehenswerten Treffern in Augsburg.
© imago Zoomansicht

Am Montagabend fiel für den Herbstmeister der Vorhang für ein erfolgreiches Halbjahr - das jedoch mit einer Niederlage beendet wurde. Der 1. FC Kaiserslautern musste seine zweite Saisonpleite quittieren, Augsburg gelang es, der bis dato weißen Auswärtsweste der Pfälzer einen schwarzen Fleck zu verpassen. Bereits in den Anfangsminuten nutzte Hain einen Fehler vom FCK-Schlussmann Sippel, Ndjeng legte mit einem klasse Hackentreffer nach. Lautern gab sich nicht geschlagen und kam zum Anschlusstreffer, doch in der Schlussphase machten der Torjäger vom Dienst Thurk (Saisontreffer Nummer 15) und Torghelle in "Lars-Ricken-Manier" alles klar.

Sonntag: Paderborn schlägt St. Pauli

Rothenbach gegen Brückner (re.)
Blau auf Kurs: Paderborn mit Brückner (re.) bezwang St. Pauli (li. Rothenbach).
© picture-alliance Zoomansicht

Mit einer Punkteteilung und auf Platz drei liegend geht Arminia Bielefeld in die Winterpause. Im Schneetreiben von Oberhausen fielen am Sonntagnachmittag keine Tore, seit sechs Spielen sind die Ostwestfalen somit ohne Dreier. RWO erging es im gleichen Zeitraum noch schlechter. Die diesmal ausgesprochen engagierte Luginger-Elf konnte jedoch immerhin die schwarze Serie von fünf Niederlagen in Reihe beenden, der Abstand auf Rang 16 beträgt komfortable acht Punkte.

Ähnlich wie in Oberhausen kam auch das Spiel in Paderborn auf Schneeboden einer Lotterie gleich. Der FC St. Pauli trat als Tabellenzweiter naturgemäß selbstbewusst auf und hatte auch ein spieleriches Übergewicht zu verzeichnen, doch die Tore erzielte der SC 07. Saglik verwandelte nach 69 Minuten einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter traumhaft sicher, Brandy stockte wenig später nach schöner Kombination auf. Während die Stanislawski-Elf, die durch Sako kurz vor Schluss noch verkürzen konnte, trotz der vierten Niederlage auf Platz zwei überwintert, schließt Paderborn die Hinserie als Tabellenneunter mit 24 Punkten ab.

Paderborn ist damit bislang schwächster Aufsteiger! Denn Düsseldorf belegt Rang vier, Union Berlin ist immerhin Sechster. Das Team von Trainer Uwe Neuhaus teilte am Sonntag die Punkte mit 1860 München und wartet seit sechs Spielen auf einen Dreier. Dem Zähler in Bielefeld folgte Punkt Nummer 26. Brunnemanns Führungstor hielt nicht, weil Pappas sehenswert zum Ausgleich traf. In der turbulenten Nachspielzeit hatten die Köpenicker großes Pech, als Peitz nach einem Freistoß den Innenpfosten traf.

Brunnemann, 1. FC Union Berlin
Sein Führungstor hatte nicht lange Bestand: Björn Brunnemann (Union) im Spiel gegen 1860.
© picture-alliance

Samstag: Hansa siegt, Fürth nicht

Der 17. Spieltag

Der Winter hatte am Samstag auch die 2. Liga im Griff. Weder in Rostock, noch in Fürth schafften es die Rasenheizungen bei bitterkalten Temperaturen, den Schnee von den Spielfeldern zu tauen.

Der FC Hansa kam mit den Bedingungen an der Ostsee deutlich besser zurecht als Überraschungsaufsteiger Düsseldorf. Durch Bülöw gingen die Gastgeber früh in Führung (13.). Das Zachhuber-Team bestimmte das Geschehen im ersten Durchgang klar. Nach der Pause wurden die Rheinländer stärker und glichen durch Harnik prompt aus (49.). Doch der FC Hansa kam zurück und übernahm wieder die Initiative. Der Kampfgeist wurde durch den Siegtreffer von Schlitte belohnt (79.). Den Rostockern gelang mit dem verdienten Dreier ein versöhnlicher Abschluss der Hinserie.

Fürther Negativ-Serie mündet in Trainerwechsel

Der Karlsruher SC beendet das Spieljahr mit einem verdienten 4:1-Auswärtssieg in Fürth. Für das offensiv an diesem Tag nicht schlechte Team von Benno Möhlmann war dies die fünfte Heimniederlage in Folge. Auch weil wieder einmal die Defensive wackelte. Schon nach acht Minuten eröffnete Stindl den Torreigen. Iashvili erhöhte mit seinem ersten Treffer noch vor der Pause (36.). Nach Müllers Anschlusstreffer keimte bei den Franken kurz Hoffnung auf (70.), doch der unmittelbar vorher eingewechselte Tarvajärvi entschied die Partie (79.). Den Schlusspunkt setzte dann erneut Kapitän Iashvili (85.). Zweitliga-Dino SpVgg Greuther Fürth rangiert zwar nur auf Rang 15, hat aber immerhin sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Am Sonntag trennten sich die Franken von Möhlmann.

Geschenke für die Gäste am Freitag

Alemannia Aachen jubelt in Duisburg
In Duisburg jubeln die Gäste: Alemannia Aachen entführte die drei Punkte.
© imago Zoomansicht

Aachen feierte am Freitag in Duisburg im vierten Auswärtsspiel den dritten Sieg. Die Zebras fanden zunächst überhaupt nicht in die Partie. Anders die Gäste aus Aachen, die zahlreiche gute Einschusschancen hatten und immer wieder am starken Starke scheiterten. Erst nach einer Ecke musste sich der Keeper geschlagen geben, als Gueye zur hochverdienten Führung einköpfte. Der MSV gab sich nach dem Wechsel noch nicht geschlagen und die Partie wurde hitziger, ein Elfmeter für Duisburg war die Folge. Doch die große Chance ließ Tiffert mit einem schwachen Schuss ungenutzt. Gueye war's recht. Mit seinem zweiten Treffer sorgte er für die Entscheidung.

Ahlen bleibt ohne Heimsieg

Ahlen muss ohne einen einzigen Heimsieg und als Tabellenschlusslicht den Weg in die Winterpause antreten. Bei ganz schlechten Platzverhältnissen war Ahlen in der Partie gegen Cottbus zunächst deutlich aktiver und engagierter. Zählbares wollte dabei allerdings nicht herausspringen. Cottbus zeigte, wie es geht: Shao traf gleich mit der ersten Chance und auch der zweite Torschuss von Energie fand seinen Weg ins Tor. Nach dem Wechsel folgten sogar noch die Tore drei und vier. Energie hat jetzt 23 Punkte und einen sicheren Platz im Mittelfeld.

Kellerduell geht an Frankfurt

Koblenz zeigte auch im Spiel eins nach Rapolder keinen Aufwärtstrend. Frankfurt war präsenter und dominierte vor allem im Mittelfeld. Durch einen berechtigten Elfmeter ging der FSV denn auch in Führung. Auch in der Folge fehlte das Aufbäumen auf Seiten der TuS. Ideenlos und ohne Chancen hatten die Gäste leichtes Spiel. Cidimar vergab nach dem Wechsel die große Möglichkeit, schon rechtzeitig für die Entscheidung zu sorgen, doch Paucken hielt sein Team im Spiel. Und tatsächlich dankten es ihm seine Kollegen - das Spiel wurde deutlich lebhafter. Aber Njazi Kuqi vergab aus bester Position. Der FSV versuchte seinerseits für die Entscheidug zu sorgen und verwaltete die knappe Führung keineswegs. Tore wollten indes keine mehr fallen und so wechseln die TuS und der FSV die Plätze in der Tabelle.

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