St. Pauli: Wiedersehen mit dem Ex-Verein
Spielmacher Takyi hat große Ziele
Und so kehrte der 25-Jährige nach zwölf Monaten bei der SpVgg Greuther Fürth zurück nach Hamburg, wo er bereits von 2004 bis 2008 gespielt hatte, erst beim HSV, dann zwei Jahre für St. Pauli. Richtig heimisch war er in Franken nie geworden. Sein größter Fürsprecher, Trainer Bruno Labbadia, verabschiedete sich noch vor Saisonbeginn in Richtung Leverkusen. Unter Nachfolger Benno Möhlmann hatte Takyi einen ungleich schwereren Stand. Takyi kehrte dennoch gereift zurück, von Reue keine Spur.
Vorschau
Weshalb auch? Der große Traum von der Bundesliga ist aktueller denn je. Und auch persönlich läuft es wieder besser. Pünktlich scheint der Spielmacher Oberschenkelprobleme und Formtief überwunden zu haben. "Ich wusste, dass ich da rauskomme, wenn ich hart arbeite." Das muss er auch weiterhin, schließlich hat er sich ein zweites großes Ziel gesetzt: "Ich habe Hoffnung, mit Ghana zur WM zu fahren", erklärt Takyi, der bislang noch kein Länderspiel absolviert hat, "wenn nicht 2010, dann vier Jahre später."
Lutz Wöckener
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