Rostock: Wegen der Vorkommnisse beim Spiel gegen St. Pauli
12.000 Euro Strafe für Hansa
Der DFB bestrafte die Rostocker wegen eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes, mangelnden Schutzes des Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners sowie wegen unsportlichen Verhaltens. Das teilte der Verband am Montag mit. Für den Fall eines erneuten gravierenden Vorfalls drohte das Sportgericht dem Klub zudem eine Platzsperre, einen Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit an.
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Bei der Partie am 2. November hatte eine Ordnerin ein Knalltrauma erlitten, als ein aus dem Gästeblock geworfener Knallkörper detonierte. Ein weiterer Ordner wurde leicht am Bein verletzt, als abermals Knallkörper aus dem St. Pauli-Block geworfen wurden. Das Spiel musste für etwa drei Minuten unterbrochen werden.
Kurz vor Spielende hatten Rostocker Anhänger darüber hinaus bei einem Eckball für St. Pauli Feuerzeuge in Richtung eines Hamburger Spielers und eines Schiedsrichter-Assistenten geworfen, wobei Letzterer am Rücken getroffen worden war.
Der FC St. Pauli war wegen der Vorfälle vor einer Woche zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt worden. Auch den Hamburgern wurde im Wiederholungsfall eine Platzsperre oder ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit angedroht.
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