Koblenz: Rapolders Lob & Tadel
Mavric, der verspätete Held
Zwar war er in den Partien gegen Russland ohne Einsatz geblieben, von den Feierlichkeiten jedoch erst am Samstag zurückgekehrt. Pikant: Coach Uwe Rapolder hatte extra wegen Mavric das Training auf den Freitag verlegt.
Im Spiel gegen Alemannia Aachen avancierte der Verspätete dann jedoch anders als die beiden vorzeitig ausgewechselten Kölner zum Helden seines Teams. In der Defensive ließ er nichts anbrennen, so dass die TuS zum ersten Mal seit dem 6. März beim 3:0 gegen Osnabrück in der 2. Liga ohne Gegentor blieb. Und vorne köpfte er nach Flanke von Zoltan Stieber zum 1:0-Siegtreffer ein. Während Mavric der ganzen Situation keine "große Bedeutung beigemessen hatte, sah dies Rapolder etwas ernster: "Er hat heute enorm unter Druck gestanden. Das hat er gut gemeistert."
Spielbericht
Wie das gesamte Team. Schließlich war der Sieg nach zuletzt zwei Liganiederlagen in Folge eminent wichtig für die Koblenzer. "Vielleicht brauchen wir diesen Druck", spielte Verteidiger Martin Forkel auf eine Vielzahl an "Big Points" in wichtigen Spielen aus den vergangenen Spielzeiten an.
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