Auswärts ungeschlagen trat Kaiserslautern am Montagabend bei Union Berlin an - und das blieb auch nach den 90 Minuten an der "Alten Försterei" so. Eine dominante Mannschaft war zwar nur selten auszumachen, beide Teams taten sich schwer, Chancen aus dem Spiel heraus zu kreieren. Kein Wunder also, dass die Führung für den FCK durch Amedick (30.) nach einer Standardsituation fiel.
Union fehlte vor allem im Angriff ohne den verletzten Mosquera und dem formschwachen Benyamina die Durchschlagskraft. In der 59. Minute aber hatte Union Pech: Amedick foulte Sahin auf der Strafraumlinie, Referee Stark verlegte den Tatort aber vor die Linie. Die letzte Spannung nahm dann Jendrisek aus der Partie. Nach einem Befreiungsschlag erkannte der Slowake seine Chance und besorgte das vorentscheidende 2:0 (78.). Damit schaffte die Kurz-Elf den Sprung an die Tabellenspitze, Union hingegen verpasste es, mit dem Tabellendritten St. Pauli nach Punkten gleichzuziehen.
Der Knüller stieg am Sonntag in Augsburg, wo mit dem FC St. Pauli die bis dato stärkste Auswärtsmannschaft (5/0/1) ihre Visitenkarte abgab. Die Hanseaten verpassten den Sprung an die Tabellenspitze, kassierten die dritte Saisonniederlage, verließen den Platz dennoch erhobenen Hauptes.
Die zunächst sehr ereignisarme Partie, in der beide Teams vorwiegend auf Torsicherung aus waren, nahm durch Ebbers' Tor erst nach einer halben Stunde Fahrt auf. Nach Lechners Platzverweis konnte Augsburg die numerische Überlegenheit zunächst nicht entscheidend umsetzen. Nach dem Wechsel aber legten die bayerischen Schwaben noch eine Schippe drauf und drehten - mit Unterstützung der Hanseaten - binnen zwei Minuten die Partie. Die Stanislawski-Elf bewies aber große Moral und glich durch Ebbers' zweiten Treffer aus. In der Schlussphase warf Augsburg alles nach vorne und schaffte in der Nachspielzeit noch den viel umjubelten Siegtreffer. Nicht ganz unverdient, aber für St. Pauli sehr bitter nach einer kämpferisch tadellosen Leistung.
Aachen hatte sich zuletzt gefangen, dem neuen Trainer Michael Krüger zwei Dreier in Folge beschert, musste nun aber in Koblenz einen Rückschlag einstecken. Nach schwungvollem Beginn beider Teams verflachte das Match mit zunehmender Spieldauer. Aachen tat insgesamt etwas mehr nach vorne, ließ allerdings ebenfalls jegliche Durchschlagskraft vermissen. In der zweiten Hälfte schalteten die Alemannen nochmal einen Gang hoch, trotz aller Feldüberlegenheit sprang aber nichts Zählbares heraus. Die TuS hatte dann ihrerseits Pech bei einem Lattentreffer, fand nun besser in die Partie und ging prompt in Führung. Entscheidend!
Der stark ersatzgeschwächte MSV Duisburg (mit Herzog im Tor für den kurzfristig verletzten Starke, zudem drei Amateure auf der Bank) hatte den besseren Start, punktete vor allem durch Zweikampfstärke und kam dadurch zu einem optischen Übergewicht. Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Die Fürther - mit dem 19-jährigen Debütanten Marius Strangl für den verletzten Caligiuri - dagegen blieben zunächst vieles schuldig, kein Elan, keine Ideen und ein zuweilen phlegmatisches Auftreten prägten ihr Spiel. Das änderte sich auch nach Wiederanpfiff nicht und wurde durch Adler bestraft, der Duisburg in Führung schoss. Fast schon symptomatisch versagten Fürths Allagui auch noch die Nerven, als die SpVgg einen Handelfmeter zugesprochen bekommen hatte. Ergebnis: die dritte Heimniederlage der Franken in Folge, während Milan Sasic den ersten Sieg als MSV-Trainer feierte.
Vom KSC war in der ersten Hälfte in Rostock in der Offensive nur wenig zu sehen. Die Gastgeber hatten leichte Vorteile und gingen nach vier Niederlagen in Serie denn auch verdient in Führung. Kurz vor der Pause hatte die Zachhuber-Truppe sogar die Chance zu erhöhen. Zunächst traf Kern nur den Pfosten, im Nachsetzen war Fillinger zur Stelle, doch die Unparteiischen entschieden auf Abseitsposition - eine Fehlentscheidung. Nach dem Wechsel nutzten die Badener ihre erste Chance und glichen aus. Die Freude darüber war aber nur von kurzer Dauer, denn im Gegenzug erzielte Kern sein erstes Saisontor. Die Karlsruher waren weiterhin bemüht, doch der finale Pass wollte einfach nicht gelingen, obwohl Hansa keineswegs sicher stand. Gegen die aufgerückten Gäste ließ Hansa teilweise beste Konterchancen aus und musste bis zum Schluss zittern. Letztlich reichte es für Rostock zum vierten Heimerfolg und zieht dadurch nach Punkten (15) mit der Schupp-Elf gleich.
Der FSV Frankfurt trat ohne einen einzigen Auswärtspunkt in Oberhausen an. Doch bereits nach sieben Minuten führten die Gäste. Als Kujabi noch vor der Pause durch einen glücklichen Treffer auf 2:0 erhöhte sah es nach dem ersten Erfolg auf fremden Boden aus. Aber Oberhausen gab sich in einer mäßigen Partie noch nicht geschlagen und meldete sich nach dem Wechsel durch einen Kopfballtreffer von Gordon im Spiel zurück. Aber der FSV behielt die Nerven und Cidimar stellte mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Trotz des "Dreiers" bleiben die Hessen mit neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Trotz des vollen Lazaretts der Fortunen begann der Gastgeber am Freitagabend gegen Cottbus deutlich schwungvoller, bestimmte die erste Hälfte der Partie. Kurz vor der Pause hatte Harnik die Führung auf dem Fuß, agierte aber im Abschluss zu zögerlich. Die Lausitzer steigerten sich und kamen nach einem Fehler von Weber zur Führung durch Jula (57.). Doch Harnik war auf Wiedergutmachung aus - der Österreicher drehte mit einem Doppelschlag das Spiel. In der Nachspielzeit wurde es richtig hektisch: Bittroff traf nach einer Ecke zum Ausgleich, Schiedsrichterin Steinhaus ließ den Treffer aber nicht zählen, da sie eine Torwartbehinderung erkannt hatte. Die Fortuna (5/2/0) bleibt zuhause ungeschlagen, Cottbus bleibt zum sechsten Mal in Folge auswärts ohne Sieg.
Die Erfolgsserie von acht Siegen wurde mit dem 0:0 in Frankfurt am vergangenen Spieltag gestoppt, Bielefeld blieb aber zum achten Mal in Folge ohne Gegentor. Dies änderte sich ausgerechnet gegen die angeschlagenen "Löwen", die nach drei Niederlagen drei wichtige Punkte im Abstiegskampf ergatterten und ihren ersten Auswärtssieg feierten. 1860 überzeugte in der Defensive und ließ die Arminen nicht zur Entfaltung kommen. Als Aigner Gelb-Rot sah, schien sich das Blatt zugunsten der Ostwestfalen zu wenden. Doch die Sechziger schlugen in Unterzahl durch den eingewechselten Pappas zu.
Als einziger Verein in Deutschlands Profiligen wartet Ahlen weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Auch im 13. Anlauf gab es in einer umkämpften Partie gegen Aufsteiger Paderborn nur ein torloses Remis an der Werse. Das Bemühen war beiden Mannschaften über die gesamte Spielzeit nicht abzusprechen, die besseren Gelegenheiten hatte der Gast aus Paderborn. RW-Keeper Kirschstein zeigte jedoch einige Male seine Klasse.
| Verein | Name | Datum | Position |
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08.02.12
Sturm
Freiburg: Nach 15 Ligaspielen wieder zu Niigata |
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31.01.12
Sturm
Stuttgart: Aufregung nach Wechsel zu Fulham |
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31.01.12
Mittelfeld
Regensburg: Der vierte Neue kommt aus Freiburg |
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| Zeit | Sender | Sendung |
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| 22:45 | SKYS1 | Wrestling: WWE |
| 22:45 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 23:00 | EURO | Poker |
| 23:35 | SKYS1 | Wrestling: WWE |
| 23:45 | SP1 | Golftotal News |
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
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Werder Bremen
von:
SGEFanatic76
- 09.02.12, 22:25 - 0 mal gelesen
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Re: Ausfluss!
von:
Adler-Power
- 09.02.12, 22:24 - 2 mal gelesen
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Re: Forumsramschrunde 21.Spieltag
von:
SGEFanatic76
- 09.02.12, 22:23 - 0 mal gelesen
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