St. Pauli: Stürmer muss dreimal zusehen
Empfindliche Strafe für Naki
Deniz Naki hatte am Montagabend in Rostock nach seinem Treffer zum 2:0-Endstand mit einer provozierenden Geste die Stimmung auf den Rängen aufgeheizt. Der St-Pauli-Stürmer hatte in Richtung der Rostocker Fans mit der rechten Hand das Abschneiden des Halses angedeutet. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) hatte diese Geste nicht gesehen, sodass der DFB-Kontrollausschuss im Nachhinein ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatte. Zudem hatte Naki nach dem Spiel eine St.-Pauli-Fahne in den Rostocker Rasen gerammt.
Klubintern hatte die Aktion für Naki bereits Konsequenzen. Nach einem Gespräch mit der sportlichen Leitung erhielt der 20-Jährige eine Geldstrafe. Diese wird er einer Organisation spenden, die Opfer von Gewalttaten unterstützt.
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"Deniz hat einer riesengroßen Fehler gemacht. Den hat er eingesehen", erklärte Trainer Holger Stanislawski. Naki zeigte sich reumütig. "Was ich da getan habe, war dumm. Es war unsportlich, respektlos und unangemessen. Mit mir sind die Emotionen durchgegangen. Ich war mir der Tragweite der Geste überhaupt nicht bewusst", sagte Naki, der sich "in aller Deutlichkeit" entschuldigte, was sich nun strafmildernd auswirkte.
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