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26.10.2009, 22:07

Union verschärft Aachens Krise

Arminia behält kühlen Kopf

Am Montagabend entschied Bielefeld den ostwestfälischen Vergleich in Paderborn dank zweier Kopfballtreffer zu seinen Gunsten und hat nun drei Punkte Vorsprung vor dem FCK. Am Sonntag sprang für Verfolger St. Pauli gegen Cottbus nur ein 1:1 heraus. Richtig viele Tore fielen in Aachen, wo Union die Krise der Alemannen mit dem 4:1 verschärfte. Am Samstag gewannen Duisburg und Frankfurt, bereits am Freitag patzten Kaiserslautern und Fürth.

Zlatko Janjic (li.) und Giovanni Federico mit dem Torschützen Andre Mijatovic
Weiter in Feierlaune: Spitzenreiter Bielefeld gab sich beim Derby in Paderborn keine Blöße.
© picture allianceZoomansicht

Am Montag stand zum Abschluss des 10. Spieltags das ostwestfälische Derby zwischen Paderborn und Bielefeld auf dem Programm. Die favorisierte Arminia ging vor vollem Haus nach einer Standardsituation (33.) in Führung. Bitter wog dafür kurz darauf der Ausfall des ehemaligen Paderborners Bollmann, der mit Verdacht auf Schulterbruch vom Feld getragen wurde. Nach der Pause verschärfte der Aufsteiger das Tempo, hatte durch Manno zwei exzellente Gelegenheiten. Noch gefährlicher waren aber die Bielefelder - Janjic vergab eine Riesenchance (57.), Kucera (72.) traf nur die Latte. Erst Federico erzielte in der Schlussphase das überfällige 2:0. Der Spitzenreiter heimste somit den siebten Ligasieg in Folge ein, während sich der SCP nach vier Spielen ohne Niederlage wieder geschlagen geben musste.

Kruse kontert Kweukes Schocker

Markus Kurth gegen Fabian Boll
Packendes Duell am Millerntor: Der Cottbuser Marco Kurth gegen den St. Paulianer Fabian Boll.
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Am Millerntor gab es am Sonntag eine letztlich gerechte Punkteteilung zwischen St. Pauli und Energie Cottbus zu bestaunen, wobei die Kiez-Kicker nach dem Dreifach-Wechsel in der 62. Minute energischer Richtung Cottbuser Tor drängten. Die Lausitzer versuchten den Vorsprung nach Kweukes Flugkopfball über die Zeit zu retten, doch Joker Kruse glich für die Stanislawski-Elf aus. Die Hamburger verpassten damit den vorübergehenden Sprung auf Platz 1, doch verhinderten sie nach dem 1:2 gegen den FCK eine zweite Heimniederlage.

Fink trifft erstmals - Ermittlungen gegen Chrisantus

Absteiger KSC ist schlecht aus den Startlöchern gekommen. Zumindest konnte mit dem Remis in Augsburg (1:1) der Absturz gestoppt werden. Nun wollten die Badener gegen RWO nachlegen, doch dies gelang beim 1:1 nur zur Hälfte. Anton Fink, der KSC-Neuzugang aus Unterhaching, beendete zwar seine Torflaute, doch zu drei Punkten reichte dies nicht, weil Drpic mit einer kolossalen Grätsche gegen Schmidtgal dem Elfmeterschützen Kaya den Ausgleich ermöglichte. Negativer Höhepunkt war die Aktion des Karlsruhers Chrisantus gegen Miletic, die möglicherweise nachträglich als Tätlichkeit gewertet wird. Zumindest leitete der DFB am Montag Ermittlungen gegen den KSC-Stürmer ein.

Stuckmann patzt erneut - Stuff macht alles klar

Union Berlin kassierte am Montag gegen Fürth die erste Heimniederlage (1:2), zuvor gab es ein 1:3 in Duisburg - der Aufsteiger aus der Hauptstadt hatte seine erste wacklige Phase in dieser Saison, doch in Aachen war davon wenig zu sehen. Die Neuhaus-Elf spielte am Tivoli munter mit und nutzte die Blackouts der Alemannen zum 4:1-Auswärtssieg eiskalt aus: Vor dem 0:1 durch Mattuschka verdribbelte sich Keeper Stuckmann gegen Mosquera - schon in Bielefeld war der Schlussmann am 0:1 beteiligt. Beim zweiten Gegentreffer hob der schläfrige Demai das Abseits auf - Mosquera bedankte sich. Ab der 60. Minute gingen die Aachener mehr Risiko und kamen durch Demais Kullerball zum Anschlusstreffer, doch Stuff und Mosquera mit einem kuriosen Tor in der Schlussphase machten alles klar. Die Eisernen sind damit wieder in der Spur und oben dran, die Alemannen warten auch im fünften Pflichtspiel unter Trainer Michael Krüger auf das erste Erfolgserlebnis. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Aachens Florian Müller am Knie - ein Kreuzbandriss setzt ihn monatelang außer Gefecht.

Kogge erleidet Schiffbruch

Jubel in Duisburg: Der MSV schlägt Rostock.
Umjubelte Torschützen: Yankov (2.v.l.) und Ben-Hatira (re. daneben) trafen für den MSV.
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Der MSV Duisburg hat das Duell der Enttäuschten gegen Hansa Rostock klar gewonnen und sich zumindest vorübergehend in die obere Tabellenhälfte vorgearbeitet. Nach zähem Beginn nahmen die "Zebras" mit dem Führungstor durch Fahrenhorsts Flachschuss Fahrt auf und erhöhten noch bis zur Pause vorentscheidend auf 3:0. Die bislang wacklige Abwehr hielt diesmal bis auf Retovs Freistoßtor nach der Pause Stand, was man von den Gästen aus Mecklenburg nicht behaupten konnte. Der FC Hansa muss sich nach seinem Zwischenhoch (drei Siege aus vier Spielen) mit der zweiten Niederlage in Folge wieder nach unten orientieren. "Das Ergebnis ist okay, die Art und Weise unseres Spiels war es nicht", resümierte MSV-Coach Peter Neururer gegenüber "Sky" und hatte das Gefühl, dass "Rostock sogar besser gespielt" habe.

FSV verlängert "Sechzger" Auswärtsmisere

Im Tabellenkeller fällt dem FSV Frankfurt ein Stein vom Herzen: Im zehnten Saisonspiel gelang der erste Dreier! Die auswärts weiterhin zahnlosen Münchner "Löwen" waren somit willkommener Gast am Main. Zunächst hätte Mlapa die Lienen-Elf in Führung bringen müssen, das Tor machte auf der Gegenseite Gjasula für die Boysen-Elf. Im zweiten Abschnitt war nach Cidimars Abstaubertor zum 3:0 der Käse gegessen, auch wenn die Gäste danach noch aufkamen. Nach der 2:3-Niederlage wartet 1860 seit mehr als sieben Monaten auf einen Auswärtssieg.

Fortuna zieht Kaiserslautern den Zahn

Ranisav Jovanovic
Fortune mit Flügeln: Angreifer Ranisav Jovanovic schockte den Betzenberg mit seinem Doppelpack.
© imagoZoomansicht

Noch ungeschlagen (6/3/0) marschierte der 1. FC Kaiserslautern bis zum Freitag Richtung Oberhaus. Gegen Aufsteiger Düsseldorf rechneten die Roten Teufel wohl mit leichten Punkten. Doch nicht mit der Fortuna: Die Meier-Elf ging dank Jovanovic in der 18. Minute in Front - und der ehemalige Mainzer legte sechs Minuten später nach einem Abwehrfehler zum 2:0 nach. Der hundertprozentigen Chancenauswertung der Rheinländer folgten Pfälzer Bemühungen - kurz nach der Pause vergab Mandjeck (56.) per Kopf die beste Chance zum Anschlusstreffer. In der Schlussphase ging dem FCK die Luft aus, so dass die kampfstarken Fortunen den Auswärtscoup am Betzenberg perfekt machten.

Einen Blitzstart erwischten die bisher auswärts sieglosen Gäste aus Koblenz bei der SpVgg Greuther Fürth. Auch im Playmobilstadion hatte der Erfolg einen Namen: Shefki Kuqi. Der Finne nutzte die Schwächen in der Hintermannschaft der Hausherren eiskalt aus, traf in der 4. und 45. Minute. Ein klasse Solo von Allagui hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich der Franken erbracht. Nach der Pause gab die Möhlmann-Truppe zwar den Ton an, agierte aber zu umständlich. Nach zwei Siegen in Folge müssen die Greuther Fürther durch die 1:2-Pleite wieder einen Rückschlag hinnehmen.

Ahlen verliert gegen die Remis-Könige

Apropos Blitztor: Auch dem FC Augsburg gelang in Ahlen ein schneller Treffer durch einen "Sonntagsschuss" von Ndjeng. Zuletzt hatten díe Schwaben dreimal in Serie Remis gespielt - zum sechsten Mal insgesamt in dieser Spielzeit. Dass diesmal wie von Manager Andreas Rettig gefordert der Sieg "erzwungen" wurde, hatte der FCA einmal mehr Torjäger Michael Thurk zu verdanken. Sein zehnter Treffer im zehnten Spiel kurz nach der Pause sorgte früh für klare Verhältnisse im Wersestadion. Torghelle machte mit dem 3:0 (83.) alles klar, Ahlen gelang mit dem 1:3 nur noch Ergebniskosmetik. Die Ahlener müssen weiter auf den ersten Sieg in dieser Saison warten.

 

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