Zum Abschluss des 8. Spieltags kam es am Montagabend zum Aufeinandertreffen der beiden Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC und Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen behielten im Wildpark knapp und glücklich die Oberhand, eroberten mit dem fünften Dreier in Folge aber den Platz an der Sonne in der Zweiten Liga.
Der KSC zeigte von Beginn an einen engagierten Auftritt, wurde aber für Lauf- und Kampfbereitschaft wie auch Feldüberlegenheit nicht belohnt. Das defensiv eingestellte Bielefeld stellte den Spielverlauf mit dem Führungstor kurz vor dem Wechsel völlig auf den Kopf. Mit geballter Offensivpower drängte der KSC nach der Pause auf den Ausgleich. Bielefeld eröffneten sich Räume, die die konterstarke Arminia aber mit zu unpräzisem Passspiel nicht konsequent zu nutzen verstand. So blieb es spannend, weil die Badener nimmermüde anrannten, am Ende aber an ihrer fehlenden Durchschlagskraft scheiterten.
St. Pauli kam zunächst schwer in die Partie, ging nach einer Pannenserie in der Löwen-Defensive aber durch einen Treffer von Rothenbach in Führung. In der Folge verdienten sich die Hamburger ihre Führung. Mit einem Abstaubertor nach dem Wechsel erhöhte Ebbers. Fortan kontrollierten die Hausherren die Partie und fuhren einen sicheren Sieg ein. Der Anschlusstreffer der Löwen in der Schlussphase wurde von Naki postwendend zum 3:1 pariert. 1860 bleibt damit auswärts in der Rolle des Punktelieferanten, während St. Pauli die magere Heimbilanz mit dem zweiten Sieg aufpolierte.
Es war ein Kellerduell in Ahlen und entsprechend verlief die Partie. Viele Ungenauigkeiten prägten die torlose erste Hälfte. Turbulenter ging es nach dem Wechsel weiter. Zwei Elfmeter für Rostock, beide verwandelt durch Sebastian und eine Gelb-Rote Karte gegen Gorschlüter, nahmen die Rot Weissen zwischen der 53. und 58. Minute aus dem Spiel. Ahlen stagniert damit mit der kümmerlichen Ausbeute von einem Punkt, während sich Hansa aus dem Keller verabschiedet.
Einen Auftakt nach Maß erwischte der FSV Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern. Bereits nach wenigen Sekunden ging die Heimelf durch ein Tor von Kujabi in Führung. Die Pfälzer taten sich lange schwer und glichen erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus. Doch der Treffer von Jendrisek war höchst umstritten, konnte man doch kaum ausmachen, ob der Ball hinter der Torlinie war. Die Dominanz der Kurz-Elf wurde nun größer, Zählbares kam aber nicht mehr dabei heraus. Damit bleibt Lautern ungeschlagen und der FSV weiter ohne Sieg. FSV-Trainer Tomas Oral zog nach dem Schlusspfiff die Konsequenzen aus der Talfahrt und trat zurück.
Der einzige Sieger am Samstag hieß SpVgg Greuther Fürth. Zum Auftakt der Michaelis-Kirchweih bezwang die Elf von Benno Möhlmann Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 2:1 (0:1) und rehabilitierte sich für das 0:4 in Rostock. Vor der Pause enttäuschten die Franken und lagen durch Harniks Treffer - der Ex-Bremer profitierte von einem schweren Haas-Patzer - verdient in Führung. Nach dem Seitenwechsel machte Haas mit seinem Zuspiel auf Allagui seinen Fehler wieder wett. Der tunesische Nationalspieler erzielte sein viertes Saisontor (48.). Nachdem Fürths Kapitän Biliskov mit Gelb-Rot vom Platz musste (74.), gewann die Fortuna wieder Oberwasser, kassierte jedoch kurz vor Schluss nach einem Konter das entscheidende Tor: Allagui kam in Abseitsposition an den Ball und setzte Siegtorschütze Müller mit überlegtem Zuspiel ein (85.). Mit dem dritten Heimsieg glich Fürth seine Bilanz aus (4/0/4) und zog an Düsseldorf (3/2/3) vorbei.

In Paderborn kam es zum Wiedersehen mit Jos Luhukay. Der frühere SC-Coach kehrte mit dem FC Augsburg an seine alte Wirkungsstätte zurück - und nahm einen Punkt mit. Sein Torjäger Thurk schraubte sein Konto mit zwei Treffern auf 8 hoch. Sein Führungstor hatte der SC 07 zwischenzeitlich gedreht, Saglik vergab beim Stand von 2:1 zudem noch einen Elfmeter. Die beiden Kontrahenten finden sich nach der Punkteteilung im Tabellenmittelfeld wieder.
Unter der Woche drohte Peter Neuruer in Duisburg für den Fall, dass sich die Einstellung seines Teams nicht ändern sollte, mit seinem Abschied. Ein Ultimatum, das fruchtete. Die Spieler schienen den Ernst der Lage begriffen zu haben. Der MSV beendete seine Durststrecke nach drei Liga-Pleiten in Serie und bezwang am Freitagabend den 1. FC Union mit 3:1. Zum Matchwinner schwang sich Neuzugang Larsen auf, der alle drei Treffer erzielte. In dieser Form könnte der Däne den Ausfall von Torjäger Wagner (Kreuzbandriss) vergessen machen. Für den Aufsteiger, der den Sprung an die Spitze verpasste, war es die erste Saisonniederlage.
Rot-Weiß Oberhausen setzte seinen Höhenflug auch in Koblenz fort. Ein Treffer von König bescherte der Luginger-Elf in einer Partie auf mäßigem Niveau drei Punkte. Durch den zweiten Sieg in Serie klettert RWO in der Tabelle zumindest vorübergehend bis auf Rang drei. Koblenz kommt steht weiterhin im Keller.
Bei seinem Heimdebüt als Trainer von Alemannia Aachen musste sich Michael Krüger mit einem Punkt begnügen. Auer brachte die Gastgeber gegen Cottbus zwar früh in Führung, doch in der Folge vergab die hochüberlegene Alemannia Chance um Chance, scheiterte am überragenden Tremmel oder am eigenen Unvermögen. Und das rächte sich. Der kurz zuvor eingewechselte Fandrich glich bei einem der seltenen Cottbuser Abstecher vors Tor aus. Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz konnte sein Glück kaum fassen.
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26.05.12
Sturm
München: Einjahresvertrag für den Stürmer |
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Zidan, Mohamed 25.05.12
Sturm
Mainz: Hintergründe, warum Zidan gehen muss |
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25.05.12
Sturm
Nürnberg: Herthaner unterschreibt für drei Jahre |
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24.05.12
Sturm
Schalke: 22-Jähriger wechselt zum FC Zürich |
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| Zeit | Sender | Sendung |
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| 10:35 | SP1 | Fußball |
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Re: Mertesacker
von:
Breukelen
- 27.05.12, 10:43 - 4 mal gelesen
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Re: Ganz vergessen
von:
Hyzenthlay
- 27.05.12, 10:41 - 3 mal gelesen
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Re (2): OT: Das ist Sport, hat mit Fußball jetzt nichts zu tun.
von:
Meikinho
- 27.05.12, 10:41 - 5 mal gelesen
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