St. Pauli: "Bilanzprüfung" steht an
Stanislawski feilt weiter
Am Sonntag kommt der ebenfalls noch ungeschlagene Tabellendritte 1. FC Kaiserslautern ans mit 23.201 Zuschauern ausverkaufte Millerntor, anschließend geht es am Mittwoch im DFB-Pokal zu Werder Bremen, drei Tage später empfängt Arminia Bielefeld die Hamburger zum nächsten Top-Spiel.
Bis zum Spiel beim Bundesliga-Absteiger will Holger Stanislawski zwar noch nicht denken, "und die Partie in Bremen bewerte ich ohnehin als Bonus-Spiel".
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Doch umso höher ist die Bedeutung, die der Trainer dem Duell mit den Pfälzern beimisst. "Ein Sieg wäre noch einmal ein riesiger Schritt in unserer Entwicklung. Wir müssen jetzt zeigen, dass wir all die positiven Dinge der vergangenen Wochen gegen ein Top-Team mitnehmen können. Das wird für uns ein echtes Big-Point-Spiel."
Und so feilt Stanislawski, der Marcel Eger für den beim 3:2-Sieg in Frankfurt enttäuschenden Ralph Gunesch ins Abwehrzentrum stellen dürfte, weiter an den Stärken seiner Mannschaft. Auch in dieser Trainingswoche standen Pass- und Laufwege ganz oben auf der Agenda, die Automatismen sollen weiter verinnerlicht werden.
Es passt, es läuft bei St. Pauli. "Ja, wir sind eine gute Mannschaft und können jeden Gegner schlagen", hat der Coach erkannt, "aber man muss sich immer an seine Stärken erinnern, darf sie nicht voraussetzen." Auch und gerade gegen Kaiserslautern.
Lutz Wöckener
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