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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

3
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


1. FC UNION BERLIN
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.


60.
75.
90.













Köhler feiert sein Comeback für Union

Dank Kreilach: Alte Försterei bleibt eine Festung

"My Home is my castle!" - Das Stadion an der Alten Försterei entwickelt sich langsam aber sicher tatsächlich zu einer uneinnehmbaren Festung. Denn Union Berlin fuhr gegen Eintracht Braunschweig mit einem 3:1 bereits den fünften Heimsieg in Folge ein. Dabei feierten die Eisernen nicht nur Rekordmann Wood und Doppelpacker Kreilach, sondern auch noch einen besonderen Comebacker.

Damir Kreilach (re., im Zweikampf mit Patrick Schönfeld) erzielte gegen die Eintracht einen Doppelpack.
"Man of the Match": Damir Kreilach (re., im Zweikampf mit Patrick Schönfeld) erzielte gegen die Eintracht einen Doppelpack.
© Picture AllianceZoomansicht

Union-Coach André Hofschneider veränderte seine Startformation nach der bitteren 1:2-Pleite bei Tabellenschlusslicht MSV Duisburg auf drei Positionen: Parensen (Gelbsperre), Trimmel (verletzte sich im Abschlusstraining) und Pogatetz wurden durch Redondo, Leistner und Zejnullahu ersetzt. Auf der anderen Seite gab es bei den von Torsten Lieberknecht trainierten Gästen aus Braunschweig ebenfalls drei personelle Wechsel. Gegenüber der klaren 0:3-Niederlage in Fürth kamen Sauer, Schönfeld und der 18-jährige Tietz für Ofosu-Ayeh (Probleme an der Achillessehne), Hochscheidt und Kumbela ins Spiel.

Mit offenem Visier legten beide Mannschaften einen vielversprechenden Start hin. Sowohl Braunschweig als auch die Berliner kamen schnell zu einer ersten guten Möglichkeit: Tietz? Kopfball wurde von Union-Keeper Busk noch an die Latte gelenkt (3.), während Zejnullahu auf Seiten der Gastgeber knapp neben das Tor schoss (4.).

Doch dem stürmischen Auftakt folgte schnell die Tristesse. Statt Torchancen sahen die Zuschauer an der Alten Försterei ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Defensiv standen beide Reihen kompakt und ließen nichts zu.

Bis zum Pausenpfiff blieb die Partie auf einem überschaubarem Niveau ohne weitere spielerische Höhepunkte. Sowohl Gikiewicz als auch Busk waren nahezu beschäftigungslos und mussten kaum einmal eingreifen. Den einzig nennenswerten Abschluss feuerte Boland aus knapp 20 Metern über das Berliner Gehäuse (43.).

Nach Langeweile in Durchgang eins: Drei Tore in elf Minuten

Mit unverändertem Personal kamen beide Mannschaften aus den Kabinen. Auf dem Rasen dauerte es jedoch eine knappe Viertelstunde, bis sich etwas änderte. Dann aber fielen gleich drei Treffer binnen elf Minuten. Erst brachte Wood mit seinem 14. Saisontor (Einstellung des Vereinsrekords) die Hausherren in Führung (58.), doch diese war nur von kurzer Dauer. Leistners Ballverlust in der eigenen Hälfte führte wenige Augenblicke später zum Ausgleich durch den 18-jährigen Tietz (62.). Union aber blieb am Drücker und die Eisernen gingen nach einem Kopfball von Kreilach abermals in Front (69.).

Rührendes Köhler-Comeback

In der Folge waren es eher die Gastgeber, die auf den dritten Treffer drängten. Genau in dieser Phase feierte auch Union-Spieler Köhler (für Zejnullahu, 77.) sein Comeback nach langer Krebserkrankung. Auf der Gegenseite setzte BTSV-Coach Lieberknecht alles auf eine Karte und brachte mit Kumbela (für Matuschyk) und Ademi (für Baffo) zwei frische Stürmer (79.). Doch der Mut sollte nicht belohnt werden, auch weil Keeper Gikiewicz bei einer Quiring-Flanke keine gute Figur machte und den Ball nicht festhielt. Kreilach musste für seinen Doppelpack nur noch den Fuß hinhalten und abstauben (85).

Außer einer weiteren Tietz-Chance hatte die Eintracht nichts mehr entgegenzusetzen, sodass die Köpenicker ihren bereits fünften Heimsieg in Folge feierten und in der Tabelle obendrein an den Niedersachsen (zum sechsten Mal hintereinander sieglos) vorbeizogen.

Eintracht Braunschweig empfängt nach der kurzen Osterpause am Freitag, 1. April (18.30 Uhr), den SC Paderborn. Union Berlin ist zeitgleich am Millerntor beim FC St. Pauli gefordert.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
18.03.16
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (2) - 
Kessel (3)        
Leistner (3,5) , 
Puncec (3,5)        
Redondo (3) - 
Daube (3) - 
Zejnullahu (3,5)        
Kreilach (1,5)        
Quiring (3,5)    
Brandy (3) - 
Wood (2,5)    

Einwechslungen:
77. Köhler für Zejnullahu
81. Pogatetz für Puncec
87. Nikci für Quiring

Trainer:
Hofschneider
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Gikiewicz (5) - 
Sauer (4) , 
Decarli (4) , 
Baffo (4)        
Reichel (4)    
Matuschyk (4)        
Boland (3) - 
Omladic (3) , 
Schönfeld (3,5) , 
Khelifi (5)    
P. Tietz (3)    

Einwechslungen:
64. Holtmann für Khelifi
79. Kumbela für Matuschyk
79. Ademi für Baffo

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wood (58., Linksschuss, Zejnullahu)
1:1
P. Tietz (62., Linksschuss, Omladic)
2:1
Kreilach (69., Kopfball, Daube)
3:1
Kreilach (84., Linksschuss)
Gelbe Karten
Union:
Puncec
(3. Gelbe Karte)
,
Zejnullahu
(4.)
,
Kessel
(10., gesperrt)
Braunschweig:
Matuschyk
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Baffo
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
18.03.2016 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
19026
Spielnote:  3,5
unterhaltsam wurde es erst nach der Pause, als Union Betrieb machte, bis dahin hatte Braunschweig optische Vorteile.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
René Rohde (Rostock)   Note 3
hatte die Partie im Griff, hätte bei der Torchance von Brandy aber auf Handspiel des Union-Stürmers entscheiden müssen (54.).
Spieler des Spiels:
Damir Kreilach
laufstark, stets gefährlich, brachte mit einem Doppelpack Union auf den Weg.